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Mittwoch, 12. Mai 2021

Beratungsnetzwerk während und nach der Corona-Pandemie zum Restart der Wirtschaft in Vorpommern

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Das Projekt "Beratungsnetzwerk während und nach der Corona-Pandemie zum Restart der Wirtschaft in Vorpommern" wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und den Europäischen Sozialfonds gefördert.



gemeinsames Logo der Europaeischen Fonds in M V Internet ESF LandessignetM V 



Auf Grund der demographischen Entwicklung und der infrastrukturellen Gegebenheiten in Vorpommern besteht für die Unternehmen der Region während und nach der Coronapandemie ein besonderer Unterstützungs-, Beratungs- und Betreuungsbedarf, um zukunftsorientiert, begleitet durch staatliche Förder- und Unterstützungsmaßnahmen, zu einer stabilen wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit zurückzukehren. Branchenabhängig und grenzübergreifend sind diese Maßnahmen mit Partnerunternehmen aus der Region Stettin und den westlichen Landesteilen Polens zu koppeln. Besonders betroffen von der Pandemie sind der Einzelhandel, Gastronomie- und Berherbungsgewerbe, touristische Dienstleistungen sowie die Künstler- und Veranstaltungsbranche. Nach dem Abflauen der Pandemie wird ein erheblicher Fachkräftebedarf  in den wieder öffnenden Branchen entstehen, der durch unkomplizierte vermittelnde Netzwerke zu koordinieren ist.

Die Unternehmen stellen sich der Herausforderung auch Menschen mit Migrationshintergrund einzubeziehen und entsprechende Ausbildungsformate und Anpassungsqualifizierungen zu entwickeln. Bezug nehmend auf die Koppelung mit der Metropolregion Stettin besteht hier die Chance, die geographische Nähe zu einem Ballungsraum zu nutzen, in dem umfänglich rund eine Millionen Menschen leben, aber auf polnischer Seite eine weite Entfernung zu anderen Metropolen besteht. Diese Gegebenheiten erzwingen förmlich eine Zusammenarbeit und Umsetzung in diesem Projekt!  

Ziel des Projektes ist ein Beratungs- und Unterstützungsformat für Unternehmen in Vorpommern und der Metropolregion Stettin zur wirtschaftlichen Stabilisierung während und nach der Coronapandemie, gekoppelt an eine bedarfsgerechte Fackkräftevermittlung und Ausbildungsberatung. Aus den Schlüsselelementen "Beratung zu staatlichen Förder- und Hilfsformaten", "Ausbildungberatung" und "Fachkräftevermittlung" entstehen strukturierte aber vielseitige Unterstützungsformate für die regionalen Unternehmen. Netzwerkpartner sind in der Sache Agierende wie die Wirtschaftsministerien in Bund und Land, LFI und GSA, die IHKs, BA für Arbeit, Bildungswerk der Wirtschaft, regionale UVs in MV, die Vereinigung  Unternehmerverbände MV, Welcome Center, polnische Wirtschaftsverbände und internationale Partner.

Durch Umsetzung des Projektes entstehen daseinsvorsorgende Netzwerke für einen unabdingbaren Restart der Wirtschaft in Vorpommern und der Metropolregion Stettin nach der Pandemie. Beides muss und wird zu einem untrennbaren Wirtschaftsstandort europäischen Formates heranwachsen in den nächsten Jahren. Um hier mit anderen Regionen zukünftig mitzuhalten ist ein "Think Big" für die Region unerlässlich. Der Schlüssel eines erfolgreichen Wirtschaftswachstums ist eine internationale Ausrichtung mit gut ausgebildeten Fachkräften in der gesellschaftlichen Breite und branchenübergreifend in der Wirtschaft. Um diese Anforderungen  langfristig zu realisieren, fokussiert das Projekt einerseits zeitnah auf Unternehmensberatung und Begleitung während und nach der Coronakrise. Ziel ist es, stark vom Lockdown betroffene Branchen mit Abfangprozessen zu unterstützen und verstetigte Lösungen einzubringen. Weiterhin zielt es auf frühzeitige Bindungsformate junger Menschen an ihre Region ab und umfasst die Akquise derer, die ihre berufliche Zukunft  in Vorpommern sehen. Auch wenn Pandemiebedingungen erschwert einwirken, müssen diese Strukturen erhalten, ausgebaut und den Anforderungen entsprechend neu formiert werden. Erste messbare Effekte sind die Ansiedlungen polnischer und deutscher Unternehmen beiderseits der innereuropäischen Grenze. Das zu befördernde, damit einhergehende gesellschaftliche Zusammenwachsen durch zweisprachige Ausbildungsformate, unkomplizierte Einbindungen von Schülern, Studenten und ausländischen Fachkräften bildet eine messbare Notwendigkeit des Projektes, mit unbedingt einzubindenden Netzwerkpartnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.





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