Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Wolfgang Schröder

Wolfgang Schröder

Webseite-URL: http://uv-mecklenburg.de
Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (MBMV) führt bis zum 23. 02. eine Kurzstudie unter den mittelständischen Unternehmen des Landes durch. Durch die Beantwortung von fünf Fragen mit Ankreuzmöglichkeit versetzen Sie die Wirtschaftsförderinstitution des regionalen Mittelstandes in die Lage noch besser auf die aktuellen Bedürfnisse in den kleinen und mittelständischen Unternehmen zu reagieren.

Bitte helfen Sie mit diesem kleinen Beitrag mit, die Finanzierungen von Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern auch zukünftig im notwendigen Umfang sicherzustellen. Die Unternehmerverbände unterstützen die Umfrage.

FRAGEBOGEN (bitte pdf-Datei heruntergeladen und ausgefüllt bis zum 23. Februar 2015 per Fax an 0385/39 555 36 senden)
Mit der W+M Kompakt startet unser Medienpartner WIRTSCHAFT+MARKT die Herausgabe eines Online-Magazins. Hier werden - ergänzend zum zweimonatlich erscheinenden Printmagazin - zusätzliche Nachrichten und Termine sowie spezielle Ereignisse veröffentlicht. Darüber hinaus werden Sie bekannte Teile aus WIRTSCHAFT+MARKT, wie den ifo-Geschäftsklima-Index oder die Bestsellerliste, wiederfinden.

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Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
da, wo auf dem Tag genau vor 25 Jahren sich elf Selbständige zur vorbereitenden Gründungsversammlung freier Unternehmerverbände trafen, fand unser heutiger Gründungsempfang statt. Von den damaligen Akteuren waren sieben in den Schweriner Brunnenkrug gekommen.

Im Beisein von Mitgliedern des Präsidiums und den Vertretern regionaler Medien zog Präsident Rolf Paukstat ein überzeugendes Fazit der Verbandsentwicklung in den zurückliegenden 25 Jahren. Uwe Karsten, erster Vorsitzender, Gerd Güll, erster Verbandspräsident und sein Nachfolger Hans Barner ergänzten mit eigenen Episoden aus den Anfängen der Verbandsgeschichte.

Am 18. März findet der offizielle Festakt im Goldenen Saal in Schwerin im Beisein von Ministerpräsident Erwin Sellering statt.
Donnerstag, 15. Januar 2015

30 Jahre Unternehmerverband

Chronologischer Abriß

CHRONOLOGISCHER ABRISS

Womit alles begann: 19.01.1990

Vier Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR am 15. Januar 1990 in der Berliner Kongresshalle nahmen 11 Selbständige das Schicksal tausender Unternehmerinnen und Unternehmer der damaligen Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg, dem heutigen Mecklenburg – Vorpommern, in die Hand und bereiteten am 19. Januar 1990 im Schweriner „Brunnenkrug" die Gründungsversammlung des Norddeutschen Unternehmerverbandes vor.

Am 08. Februar 1990 wurde dann im Beisein von rund eintausend Selbständigen in der völlig überfüllten Halle am Fernsehturm in Schwerin der Norddeutsche Unternehmerverband gegründet. Der gemeinsame Wille zum Aufbau einer eigenen branchenübergreifenden, parteipolitisch unabhängigen und regional zuständigen Interessenvertretung arbeitgeberseitiger Positionen und das Wissen um die große Verantwortung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern beim Aufbau eines neuen Wirtschaftssystems führte diese Menschen zusammen. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg – Schwerin e.V. ist der unmittelbare Nachfolger des damals gegründeten Landesverbandes für den Norden Ostdeutschlands.

Die ersten Jahre
In den ersten Jahren nach der Gründung gab es einen massenhaften Zulauf von Unternehmerinnen und Unternehmern aus bestehenden und neugegründeten Unternehmen. Die damals ungeklärten Eigentumsverhältnisse, die Widersprüche beim Aufbau des neuen Rechtssystems, Probleme bei der Finanzierung vorgesehener Vorhaben und die Inkompetenz oder mangelnde Bereitschaft zur schnellen Entscheidung bei den sich im Aufbau befindlichen Verwaltungen provozierten Auseinandersetzungen, die innerhalb einer starken Gemeinschaft gelöst werden sollten.

Das Credo des Verbandes „Gemeinsam sind wir stark", das uns seit vielen Jahren begleitet, steht für diesen Wunsch nach starker gemeinschaftlicher Unterstützung. Der Unternehmerverband mit seiner Hauptgeschäftsstelle in Schwerin erfuhr in dieser Zeit ideelle und materielle Unterstützung von Arbeitgeberverbänden aus Hamburg, Lübeck und Schleswig-Holstein. Auch die Banken unterstützten den Aufbau durch finanzielle Zuwendungen.

Die neunziger Jahre
Der Beginn der neunziger Jahre war geprägt von den vielen sich im Aufbau befindlichen Unternehmen. Der Verband begleitete diese, oft mit zahlreichen Unsicherheiten verbundene, Zeit mit Beratung, Informations- und Vertretungsleistungen. Unternehmensgründungen, Finanzierungsfragen und der Aufbau von Geschäftsbeziehungen standen im Mittelpunkt. Die Bundesregierung startete verschiedene Programme zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. „Aufbau Ost“ war das Stichwort – auch um die durchschnittlich doppelt so hohe Arbeitslosigkeit wie in Westdeutschland abzubauen.

In Anlehnung an die sich herausbildenden Verwaltungsstrukturen durch die Neubildung von Landkreisen, kreisfreien Städten und den damit verbundenen unterschiedlichen Ansprechpartnern war relativ schnell die Bildung einer regionalen Verbandstruktur erforderlich, bestehend aus Haupt- und Ehrenamt, die die Arbeit in den jeweiligen Verbandsgebieten koordinierte. So entstanden in den Jahren 1992 bis 1994 die Regionalleitungen in den Kreisen Parchim, Ludwigslust, Nordwestmecklenburg, Güstrow und den Städten Schwerin und Wismar.

Nach der Aufspaltung des Verbandes 1992 in zwei eigenständige Verbände - Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. und Rostock und Umgebung e.V. - wurden gemeinsam mit dem UV Rostock und dem Unternehmerverband Vorpommern landesweite Interessen in einer lockeren, später in einer vertraglichen fundierten, Kooperation vertreten. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. war gleichzeitig Gründungsmitglied der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV). Bis zu seinem Austritt aus der VUMV im Jahr 2005 war er nicht nur finanziell, sondern auch strukturell und von der Anzahl der Mitgliedsunternehmen einer der größten und leistungsstärksten Verbände innerhalb der Vereinigung.

Wirtschaft zur Jahrtausendwende
Zur Jahrtausendwende musste konstatiert werden, dass der Aufschwung ins Stocken geraten war. Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung, eine schlechte Zahlungsmoral und geringe Chance der kleinen Unternehmen bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand gefährdeten Unternehmen in ihrer Existenz. Der Mangel an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für gut qualifizierte Menschen ließ immer mehr junge Leute in die westlichen Bundesländer abwandern. Es war eine Zeit der harten Auseinandersetzungen mit der Politik und des enger Zusammenrückens der Unternehmerschaft.

Zu den wendebedingten Herausforderungen und Anpassungsleistungen kamen zu Beginn des 21. Jahrhunderts große Veränderungen auf die Wirtschaft zu: neue Technologien, Globalisierung und der demografische Wandel. Die fortschreitende Globalisierung verschärfte den internationalen Wettbewerb zwischen Unternehmen und Standorten. Der demografische Wandel zeigte ebenfalls erste gravierende Auswirkungen. Mehr Wirtschaftswachstum konnte nur durch Innovationen und Investitionen und zusätzliche Beschäftigung geschaffen werden.

Wirtschaftskrise und stabiler Mittelstand in den Jahren ab 2010
Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 stellte Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Unsicherheiten waren zuerst groß, doch schnell zog die Konjunktur wieder an und Deutschland überwand die Krise rascher als die meisten anderen Länder. Die Auftragsbücher füllten sich. Der wirtschaftliche Erholungsprozess verfestigte sich, weil auch die Inlandsnachfrage wieder zunahm. Westmecklenburg wird mittlerweile von einem relativ stabilen Mittelstand geprägt.

Die Bedingungen für viele Unternehmerinnen und Unternehmer veränderten sich in den Jahren ab 2010 grundlegend. Der demografische Wandel und die Abwanderungen junger Menschen in den zurückliegenden 20 Jahren zeigten erste gravierende Auswirkungen bei der Gewinnung ausbildungsfähiger junger Menschen und auf dem Fachkräftemarkt. Frühzeitig wies der Unternehmerverband darauf hin und setzte mit zahlreichen Aktivitäten zur Berufsfrühorientierung bzw. zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung über die Jungunternehmerschulen in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg bzw. mit den Beteiligungen an Landes-, Bundes-, und EU-Projekten Maßnahmen in Gang, um die Auswirkungen abzumindern.

Das zwanzigjährige Bestehen des Verbandes im Jahr 2010 wurde mit zahlreichen Höhepunkten öffentlich begangen.

Nach Abschluss der Kreisgebietsreform im Jahr 2011 passte der Verband seine Strukturen den neuen Gegebenheiten an. Die Regionalgebiete Ludwigslust und Parchim fusionierten 2012 zum neuen UV-Regionalbereich Ludwigslust-Parchim. Die anderen Verwaltungsgebiete in Westmecklenburg werden durch die Regionalleitungen Schwerin und Nordwestmecklenburg betreut. Die landesweite Kooperation mit den Verbänden in Rostock und Vorpommern vertiefte sich Zusehens. 2011 ging der gemeinsame Internetauftritt der Verbände online. Jährliche Arbeitspläne bilden die Grundlagen für zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen, die die Vernetzung der Mitglieder landesweit im Focus haben. Gemeinsame Positionierungen zu wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Themen machen die drei größten Regionalverbände in Mecklenburg-Vorpommern zu einem anerkannten Partner für Verwaltungen und Politik.

Auch wenn sich der Ton geändert hat, so sind und bleiben die Unternehmerverbände konsequente und durchsetzungsfähige Selbsthilfeeinrichtungen der freiwillig organisierten Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

2020 - 30 Jahre nach der Wende
Generationswechsel, Nachfolgeproblematiken, Fachkräftemangel und die allumfassend fortschreitende Digitalisierung fordern die Unternehmerschaft und prägen die Verbandsarbeit der letzten Jahre. Die Unternehmensgründer der Wendezeit verabschieden sich nach und nach in den verdienten Ruhestand. Oft übergeben sie ihre Unternehmen an die nachfolgende Generation in der Familie. So entstehen 30 Jahre nach der Wende wieder mittelständische Familienunternehmen, die schon immer eine wesentliche Stärke der deutschen Wirtschaft ausmachten. Auch in Ostdeutschland etablieren sich diese nun wieder. Trotzdem ist der Abstand zur wirtschaftlichen Entwicklung in Westdeutschland immer noch groß und zieht viele Fachkräfte in wirtschaftlich stärkere Regionen.

Der Wandel in der Arbeits- und Lebenswelt der nachwachsenden Generation kann aber auch zunehmend genutzt werden, um die dringend gesuchten jungen Leute im Land zu halten oder zurückzuholen. Die Wirtschaft und das Land Mecklenburg-Vorpommern können mit dem schlagkräftigen Argument punkten, ein Land zum "Leben und zum Arbeiten" zu sein.

Auch in den Gremien und im Hauptamt des Verbandes vollzieht sich der Generationswechsel. Viel Schwung, neue Angebote und Ideen prägen die Verbandsarbeit. Und damit ist auch die Mitgliedergewinnung weiter positiv vorangeschritten. Auf Grundlage eines deutlich positiven Mitgliedervotums und eines im Dezember 2019 unterzeichneten Verschmelzungsvertrages wurde der Unternehmerverband West-Mecklenburg e.V. mit dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. verschmolzen. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. trat damit die Gesamtrechtsnachfolge des Unternehmerverband West-Mecklenburg an. Man tritt in der Verbandsregion nun wieder vereint für die Interessen der regionalen Wirtschaft ein. Im Jahr 2020 sind rund 720 Unternehmerinnen und Unternehmer im Verband organisiert.

Die Interessenvertretung konzentriert sich sowohl auf regionale, branchenspezifische oder überregionale Themen. Ziel ist und bleibt, auf die Besonderheiten der kleinteiligen mittelständischen Wirtschaft aufmerksam zu machen und deren Bedürfnisse in das Zentrum zu stellen. Es mehren sich die Anzeichen, dass die stetig anwachsende Bürokratisierung zu einer Überregulierung führt und eine für Unternehmer zwingend nötige Flexibilität kaum mehr möglich macht. Deutschland fällt im internationalen Wettbewerb zurück und kann mit der nötigen Geschwindigkeit bei den Veränderungen auf den verschiedensten Ebenen kaum noch mithalten. Hier muss weiter konsequent auf die Politik zugegangen werden. Die Wirtschaft muss als Motor und als Grundlage für Wachstum und Wohlstand verstanden werden. Dazu braucht sie aber auch entsprechende Rahmenbedingungen und die "Luft zum Atmen".

Der Verband, seine Mitglieder, Aufgaben und Erfolge
Zahlreiche Mitglieder sind ehrenamtlich in unterschiedlichsten Positionen und Einrichtungen des Landes für die Interessen der Wirtschaft tätig. Beispiele dafür sind die „ehrenamtlichen Arbeitsrichter" oder die „Mitglieder in Beiräten und Ausschüssen der ARGEN und des Landes. Der Verband ist Mitglied  in Vereinen und Verbänden wie dem Regionalmarketingverein Mecklenburg-Schwerin e.V., im Verein zur Förderung der Weiterbildung, Information und Beratung W.I.B e.V. oder SCHULEWIRTSCHAFT Parchim e.V.

Unzählige gemeinsame Aktivitäten zwischen der regionalen Wirtschaft und den Verwaltungen wie beispielsweise im „Rat der Wirtschaft" beim Oberbürgermeister der Stadt Schwerin, beim regelmäßigen Wirtschaftsfrühstück des Landrates Stefan Sternberg bringen sichtbare Erfolge.

Die Präsidenten

1990 - 1996   Gerd Güll

1996 - 2004  Hans Barner      

Seit 2004      Rolf Paukstat

Die Zukunft hat schon begonnen
Als konsequenter und streitbarer Verfechter für die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen in Mecklenburg setzt sich der Verband mit allen Formen auftretender Unzulänglichkeiten konsequent auseinander. Die Globalisierung der Märkte, die zunehmende Geschwindigkeit der Entwicklungen und der Mangel an Arbeitskräften in allen Bereichen stellen an die Wirtschaft in MV neue Anforderungen. Marktfähige Endprodukte oder hochwertige Teilkomponenten sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung sichern den Unternehmen des Landes Perspektiven in der Wertschöpfung mit auskömmlichen Preisen.

Die Initiierung und Herausbildung von Netzwerken zwischen kleineren und mittleren Unternehmen mit vorhandenen Bildungs- und Forschungseinrichtungen ist eine konkrete Zukunftsaufgabe des Verbandes. Die erforderlichen Innovationen in den Unternehmen hängen maßgeblich vom Bildungs- und Qualifikationsniveau der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Der Verband leistet durch sein konsequentes Mitwirken in zahlreichen Partnerschaften inhaltlich und initiierend wertvolle Beiträge zur beruflichen Aus- und Weiterbildung und zur Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs.

„Mecklenburg-Vorpommern muss ein attraktiver und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort bleiben, der den Unternehmerinnen und Unternehmern die ihnen zustehende öffentliche Aufmerksamkeit schenkt."

An dieser Aufgabe will der Unternehmerverband in den kommenden Jahren mitwirken.

Veranstaltung : Festempfang

FESTEMPFANG
28. September 2020 Festempfang im Goldenen Saal Schwerin

Mit rund 200 Gästen feiert der Unternehmerverband am 28. September sein 30-jähriges Gründungsjubiläum. Im Goldenen Saal des Neustädischen Palais werden zahlreiche Wegbegleiter der drei Jahrzehnte währenden Zusammenarbeit zusammenkommen. Unter ihnen Wirtschaftsminister Harry Glawe, Mitglieder des Landtages aus allen demokratischen Fraktionen, Landräte, Bürgermeister, Präsidenten und Geschäftsführer aus Verbänden, Vereinen und Kammern, Vertreter von Institutionen, Banken, Verwaltungen und den Medien.

Wirtschaftsminister Harry Glawe wird ein Grußwort der Landesregierung überbringen. In einer Festrede wird auf die einzelnen Perioden der 30-jähren Entwicklung zurück geschaut, die erzielten Erfolge und den Stellenwert, den der Verband als leistungsfähiger Partner im Westen Mecklenburg-Vorpommern einnimmt. Landtagsabgeordneter Wolfgang Waldmüller, der auf über 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Verband zurückblicken kann, wird dies ergänzen.

Im zweiten Teil des Festempfanges wird nach 18jähriger Präsidentschaft und Tätigkeit im Ehrenamt Rolf Paukstat geehrt und verabschiedet.

Veranstaltung : Gründungsempfang

GRÜNDUNGSEMPFANG
20.01.2020 Gründungsempfang im Schweriner Brunnenkrug

Am 19. Januar 1990 wurde der Unternehmerverband im „Brunnenkrug“ aus der Taufe gehoben. In einer Zeit voller Fragen und Umbrüche. Keiner wusste, wo die Reise hingeht. Aber die Begeisterung über die Möglichkeit, endlich ein freies Unternehmertum zu leben, war groß. 11 Gründungsmitglieder waren es damals. Selbstständige, die zur DDR-Zeiten als Handwerker, Händler oder Gewerbetreibende tätig waren. 4 Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR am 15. Januar 1990 in der Berliner Kongresshalle versammelten sie sich im "Brunnenkrug", um hier die Gründung eines Landesverbandes für die damaligen Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg (dem heutigen Mecklenburg-Vorpommern) vorzubereiten. Am 8. Februar kamen dann wenig später rund 1.000 Unternehmer und Unternehmerinnen zur Gründung des Norddeutschen Unternehmerverbandes in die völlig überfüllte Halle am Fernsehturm in Schwerin. All das passierte noch Monate vor der Wiedervereinigung!

30 Jahre später berichten die ehemaligen Gründungsmitglieder manch abenteuerliche Anekdote aus den Anfangsjahren - und sind auch heute immer noch engagierte Vertreter der Wirtschaft. Dabei waren auch einige mahnende Worte zur Politik im Lande im Umgang mit der Unternehmerschaft beim diesjährigen Gründungstreffen zu hören.

Wir danken den Gründungsmitgliedern Hans-Hermann Bössow, Konstantin Brandt, Karl-Heinz Garbe, Gerd Güll, Uwe Karsten, Wilfried Nothdurft, Jürgen Lindhorst, Hans-Heinrich Liesberg, Ulrich Rehberg, Günther Schneider und Hans-Ulrich Wätke für ihren Enthusiasmus und ihr Engagement, erfolgreich eine branchenübergreifende Interessensvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Gesellschaft ins Leben zu rufen, die nun mehr rund 720 Mitglieder in denen Regionen Nordwestmecklenburg, Schwerin und Ludwigslust-Parchim vertritt.

Mittwoch, 18. März 2015

25 Jahre Unternehmerverband

25 Jahre - STIMME DER WIRTSCHAFT

am 19. Januar 1990 begann für die Kleinstunternehmer, Handwerker und Gewerbetreibenden, die die DDR nach 40 Jahren sozialistischer Planwirtschaft noch gewähren ließ, eine neue Zeitrechnung. Vier Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR am 15. Januar 1990 in der Berliner Kongresshalle nahmen 11 von ihnen das Schicksal tausender Selbständiger der damaligen Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg (dem heutigen Mecklenburg-Vorpommern) in die Hand und bereiteten am 19. Januar 1990 im Schweriner „Brunnenkrug" die Gründungsversammlung des „Norddeutschen Unternehmerverbandes" vor.

Durch Umwandlung und Umbenennung entstand in der Folge daraus der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V., der das damalige Gründungstreffen seither als offizielles Gründungsdatum führt.
25 Jahre - STIMME DER WIRTSCHAFT

am 19. Januar 1990 begann für die Kleinstunternehmer, Handwerker und Gewerbetreibenden, die die DDR nach 40 Jahren sozialistischer Planwirtschaft noch gewähren ließ, eine neue Zeitrechnung. Vier Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR am 15. Januar 1990 in der Berliner Kongresshalle nahmen 11 von ihnen das Schicksal tausender Selbständiger der damaligen Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg (dem heutigen Mecklenburg-Vorpommern) in die Hand und bereiteten am 19. Januar 1990 im Schweriner „Brunnenkrug" die Gründungsversammlung des „Norddeutschen Unternehmerverbandes" vor.

Durch Umwandlung und Umbenennung entstand in der Folge daraus der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V., der das damalige Gründungstreffen seither als offizielles Gründungsdatum führt.

Sponsoren & Partner im Jubiläumsjahr


25 Jahre Unternehmerverband ist das Ergebnis eines breitgefächerten Engagements unzähliger Unternehmerinnen und Unternehmer. Zahlreiche Partner aus dem privaten und kommunalen Sektor haben uns in dieser Zeit mit materiellen und finanziellen Zuwendungen hilfreich zur Seite gestanden. Auch und gerade im Jubiläumsjahr, brauchen wir Ihre Unterstützung. Mit den nachfolgenden Vereinbarungen bieten wir Ihnen dazu individuelle Möglichkeiten an. Gerne kommen wir Ihren persönlichen Wünschen diesbezüglich nach – bitte sprechen Sie uns darauf an!

VEREINBARUNG ÜBER:
FINANZIELLE ZUWENDUNGEN  
VEREINBARUNG ÜBER:
ANZEIGEN IN DEN UNTERNEHMERZEITUNGEN 2015



Premiumpartner des Festempfanges:
Logo - Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Logo - Sparkasse Mecklenburg-Nordwest Sparkasse Parchim
 
Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Sparkasse Mecklenburg-Nordwest Sparkasse Parchim-Lübz  
       
Kombilogo 2014 1 Stadtwerke Schwerin Logo 1     
Bürgschaftsbank + Mittelständische Beteiligungsgesellschaft MV Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS)    
       
Premiumpartner des Ehrenempfanges:   
VR Wort Bildmarke CMYK 2013 
 
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VR-Bank eG Schwerin     VR Leasing
Logo union dz logo R V Logo 4c bausparkasse kopie
Union Investment DZ Bank R+V Versicherungen Bausparkasse Schwäbisch Hall
       
Sponsoren:      
BBM Logo WFLG SUEDWESTMECKLENBURG  brinkmannbleimann  Logo Basthorst 
BBM Einrichtungshäuser Wirtschaftsfördergesellschaft Südwestmecklenburg mbH BrinkmannBleimann Servaas Schlosshotel GmbH
Schloss Basthorst 

25 Jahre - eine Zeitreise

19.01.1990
Vier Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR am 15. Januar 1990 in der Berliner Kongresshalle nahmen 11 Selbständige das Schicksal tausender Unternehmerinnen und Unternehmer der damaligen Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg, dem heutigen Mecklenburg – Vorpommern, in die Hand und bereiteten am 19. Januar 1990 im Schweriner „Brunnenkrug" die Gründungsversammlung des Norddeutschen Unternehmerverbandes vor.

Am 08. Februar 1990 wurde dann im Beisein von rund eintausend Selbständigen in der völlig überfüllten Halle am Fernsehturm in Schwerin der Norddeutsche Unternehmerverband gegründet. Der gemeinsame Wille zum Aufbau einer eigenen branchenübergreifenden, parteipolitisch unabhängigen und regional zuständigen Interessenvertretung arbeitgeberseitiger Positionen und das Wissen um die große Verantwortung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern beim Aufbau eines neuen Wirtschaftssystems führte diese Menschen zusammen. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg – Schwerin e.V. ist der unmittelbare Nachfolger des damals gegründeten Landesverbandes für den Norden Ostdeutschlands.

Die ersten Jahre
In den ersten Jahren nach der Gründung gab es einen massenhaften Zulauf von Unternehmerinnen und Unternehmern aus bestehenden und neugegründeten Unternehmen. Die damals ungeklärten Eigentumsverhältnisse, die Widersprüche beim Aufbau des neuen Rechtssystems, Probleme bei der Finanzierung vorgesehener Vorhaben und die Inkompetenz oder mangelnde Bereitschaft zur schnellen Entscheidung bei den sich im Aufbau befindlichen Verwaltungen provozierten Auseinandersetzungen, die innerhalb einer starken Gemeinschaft gelöst werden sollten.

Das Credo des Verbandes „Gemeinsam sind wir stark", das uns über viele Jahre begleitete, steht für diesen Wunsch nach starker gemeinschaftlicher Unterstützung. Der Unternehmerverband mit seiner Hauptgeschäftsstelle in Schwerin erfuhr in dieser Zeit ideelle und materielle Unterstützung von Arbeitgeberverbänden aus Hamburg, Lübeck und Schleswig-Holstein. Auch die Banken unterstützten den Aufbau durch finanzielle Zuwendungen.

1992 - 1994
In Anlehnung an die sich herausbildenden Verwaltungsstrukturen durch die Neubildung von Landkreisen, kreisfreien Städten und den damit verbundenen unterschiedlichen Ansprechpartnern war relativ schnell die Bildung einer regionalen Struktur erforderlich, bestehend aus Haupt- und Ehrenamt, die die Arbeit in den jeweiligen Verbandsgebieten koordinierte. So entstanden in den Jahren 1992 bis 1994 die Regionalleitungen in den Kreisen Parchim, Ludwigslust, Nordwestmecklenburg, Güstrow und den Städten Schwerin und Wismar.

Nach der Aufspaltung des Verbandes 1992 in zwei eigenständige Verbände - Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. und Rostock und Umgebung e.V. - wurden gemeinsam mit dem UV Rostock und dem Unternehmerverband Vorpommern landesweite Interessen in einer lockeren, später in einer vertraglichen fundierten, Kooperation vertreten.

2005 - 2010
Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. war gleichzeitig Gründungsmitglied der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV). Bis zu seinem Austritt aus der VUMV im Jahr 2005 war er nicht nur finanziell, sondern auch strukturell und von der Anzahl der Mitgliedsunternehmen einer der größten und leistungsstärksten Verbände innerhalb der Vereinigung.

Das zwanzigjährige Bestehen des Verbandes im Jahr 2010 wurde mit zahlreichen Höhepunkten öffentlich begangen. Der LINK vermittelt dazu Eindrücke vom 20-jährigen Verbandsjubiläum.

2010 - 2015
Die Bedingungen für viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Der demografische Wandel und die hohen Abwanderungen junger Menschen in den zurückliegenden 20 Jahren zeigen gravierende Auswirkungen bei der Gewinnung ausbildungsfähiger junger Menschen und auf dem Fachkräftemarkt. Frühzeitig hat der Unternehmerverband darauf hingewiesen und mit zahlreichen Aktivitäten zur Berufsfrühorientierung bzw. zur Mitarbeiterbindung und –gewinnung über die Jungunternehmerschulen in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg bzw. mit den Beteiligungen an Landes-, Bundes-, und EU-Projekten Maßnahmen in ganggesetzt, die die Auswirkungen abmindern.

Nach Abschluss der Kreisgebietsreform im Jahr 2011 hat der Verband seine Strukturen den neuen Gegebenheiten angepasst. Die Regionalgebiete Ludwigslust und Parchim fusionierten 2012 zum neuen UV-Regionalbereich Ludwigslust-Parchim. Die anderen Verwaltungsgebiete in Westmecklenburg werden durch die Regionalleitungen Schwerin und Nordwestmecklenburg betreut.

Mit seinen rund 600 Mitgliedsunternehmen aller Betriebsgrößenklassen und zahlreicher Branchen gehört der Verband in Schwerin zu den mitgliederstärksten Vereinigungen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern im Lande.

Die landesweite Kooperation mit den Verbänden in Rostock und Vorpommern vertieft sich Zusehens. 2011 ging der gemeinsame Internetauftritt der Verbände online. Jährliche Arbeitspläne bilden die Grundlagen für zig gemeinsame Veranstaltungen, die die Vernetzung der Mitglieder landesweit im Focus haben. Gemeinsame Positionierungen zu wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Themen machen die drei größten Regionalverbände in Mecklenburg-Vorpommern zu einem anerkannten Partner für Verwaltungen und Politik.

Auch wenn sich der Ton geändert hat, so sind und bleiben die Unternehmerverbände konsequente und durchsetzungsfähige Selbsthilfeeinrichtungen der freiwillig organisierten Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Verband, seine Mitglieder, Aufgaben und Erfolge
Zahlreiche Mitglieder sind ehrenamtlich in unterschiedlichsten Positionen und Einrichtungen des Landes für die Interessen der Wirtschaft tätig. Beispiele dafür sind die „ehrenamtlichen Arbeitsrichter" oder die „Mitglieder in Beiräten und Ausschüssen der ARGEN und des Landes. Der Verband ist Mitglied in Vereinen und Verbänden wie dem Regionalmarketingverein Mecklenburg-Schwerin e.V., im Verein zur Förderung der Weiterbildung, Information und Beratung W.I.B e.V. oder SCHULEWIRTSCHAFT Parchim e.V.

Unzählige gemeinsame Aktivitäten zwischen der regionalen Wirtschaft und den Verwaltungen wie beispielsweise im „Arbeitskreis Stadtentwicklung Parchim" oder im „Rat der Wirtschaft" bei der Oberbürgermeisterin der Stadt Schwerin bringen sichtbare Erfolge.

Die Zukunft hat schon begonnen
Als konsequenter und streitbarer Verfechter für die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen in Mecklenburg setzt sich der Verband mit allen Formen auftretender Unzulänglichkeiten konsequent auseinander. Die zunehmende Globalisierung der Märkte stellt auch an die Wirtschaft in MV neue, höhere Anforderungen. Marktfähige Endprodukte oder hochwertige Teilkomponenten sichern den Unternehmen des Landes Perspektiven in der Wertschöpfung mit auskömmlichen Preisen.

Die Initiierung und Herausbildung von Netzwerken zwischen kleineren und mittleren Unternehmen mit vorhandenen Bildungs- und Forschungseinrichtungen ist eine konkrete Zukunftsaufgabe des Verbandes. Die erforderlichen Innovationen in den Unternehmen hängen maßgeblich vom Bildungs- und Qualifikationsniveau der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Der Verband leistet durch sein konsequentes Mitwirken in zahlreichen Partnerschaften inhaltlich und initiierend wertvolle Beiträge zur beruflichen Aus- und Weiterbildung und zur Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs.

„Mecklenburg-Vorpommern muss ein attraktiver und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort bleiben, der den Unternehmerinnen und Unternehmern die ihnen zustehende öffentliche Aufmerksamkeit schenkt."

An dieser Aufgabe will der Unternehmerverband in den kommenden Jahren mitwirken.

Die Höhepunkte im Rückblick

18.06.2015 Ehrenempfang im VR-Bank-Haus am Werderpark

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Der Ehrenaufsichtsratsvorsitzende der RETHMANN-Gruppe, Norbert Rethmann hielt den Gastbeitrag auf dem Ehrenempfang aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Unternehmerverbandes. Norbert Rethmann steht selbst für eine außergewöhnliche Unternehmerpersönlichkeit, die stets unternehmerischen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verband. Im März dieses Jahres wurde er u.a. zum Vereinsvorsitzenden des Fördervereins „Weltkulturerbe Schwerin" gewählt. In seinem Beitrag ging der Seniorchef auf die einzigartige Entwicklung des Unternehmens vom kleinen lokalen Entsorger zum weltweiten Anbieter von Leistungen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Logistik und Bioindustrie ein. Mit über 60.000 Mitarbeiter, davon ca. 1.700 in Mecklenburg-Vorpommern gehört die Gruppe, die heute von den vier Söhnen geführt und beaufsichtigt wird, zu den Globalplayern in ihren Bereichen. Dennoch fühlt sich Norbert Rethmann dem deutschen Mittelstand zugehörig und dies nicht nur der Familientradition verpflichtend, sondern insbesondere den Tugenden aus persönlicher Verantwortung, nachhaltiger Unternehmensentwicklung, regionaler und gesellschaftlicher Verbundenheit.

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Gastgeber für die rund 80 geladenen Gäste war die VR-Bank eG Schwerin. Im neuen Veranstaltungssaal der ehemaligen Werderklinik, dem heutigen VR-Bank-Haus am Werderpark, begrüßten die Vorstände Johannes Löning und Willi Plum die Teilnehmer. Die VR-Bank hat gemeinsam mit ihren Partnern aus dem Verbund, wie der R+V-Versicherung, der DZ-Bank, der VR-Leasing, der Union Investment und der Bausparkasse Schwäbisch Hall mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung die Durchführung des Empfanges erst ermöglicht.

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Präsident Paukstat dankte den Vertretern in seinem Festbeitrag explizit dafür. Einen Dank richtete er auch an weitere Partner, die über viele Jahre mit finanziellen Zuwendungen oder Sachleistungen die öffentlichkeitswirksamen Sonderveranstaltungen flankieren.
Paukstat wörtlich: „mit dem Ehrenempfang würdigt der Verband Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich mit einem außergewöhnlichen Engagement um die Entwicklung der Wirtschaft und des Verbandes seit 1990 verdient gemacht haben. Darunter sind auch zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie von Institutionen und Einrichtungen aus allen Teilen Mecklenburgs. Ich freue mich zahlreiche langjährige Wegbegleiter und Protagonisten der Verbandsgeschichte heute hier begrüßen zu können.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde Präsident Rolf Paukstat und der Regionalleiter der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim, Wolfgang Waldmüller auf Vorschlag des Präsidiums mit der „Ehrenmitgliedschaft" im Unternehmerverband ausgezeichnet. Die Laudationes hielten Vize-Präsident Karl-Heinz Garbe und Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schröder. Beide unterstrichen in ihren Ausführungen die langjährigen außergewöhnlichen Leistungen, die die Grundlagen für die höchste, durch den Verband zu vergebene Ehrung, bildeten.



18.03.2015 Festempfang im Goldenen Saal Schwerin
Festempfang Gäste                                   Festempfang Sellering 2                            Festempfang Musik                                        

Mit über 200 Gästen feierte der Unternehmerverband am Mittwoch, dem 18.März sein 25-jähriges Gründungsjubiläum. In den Goldenen Saal kamen zahlreiche Wegbegleiter der mehr als zwei Jahrzehnte währenden Zusammenarbeit. Unter ihnen Ministerpräsident Erwin Sellering, Mitglieder des Landtages aus allen demokratischen Fraktionen, Landräte, Bürgermeister, Präsidenten und Geschäftsführer aus Verbänden, Vereinen und Kammern, Vertreter von Institutionen, Banken, Verwaltungen und den Medien.

Ministerpräsident Erwin Sellering ging in der Grußadresse der Landesregierung auf die großen Leistungen der Wirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern ein und hob die Bedeutung der Unternehmerverbände als verlässliche Partner explizit hervor.

Präsident Rolf Paukstat reflektierte in seiner Festrede die einzelnen Perioden der 25-jähren Entwicklung, die erzielten Erfolge und den Stellenwert, den der Verband als leistungsfähiger Partner im Westen Mecklenburg-Vorpommern einnimmt.

Festempfang Großer Preis der Wirtschaft                      Festempfang Laudatio                                Festempfang Gäste 2                     

Der zweite Teil des Festempfanges gehörte Dr. Matthias von Hülsen oder seinem mehr als 20-jährigen Schaffen für die Entwicklung der Kultur mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Die Laudation auf von Hülsen hielt Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schröder.

Schröder ging besonders auf den Stellenwert der Festspiele und ihre enorme wirtschaftsfördernde Bedeutung ein. An Hand von zahlreichen Beispielen verdeutlichte er wie Kunst und Kultur Motor regionaler Entwicklungen sein kann und wie Tourismus, Hotellerie und Gastronomie sowie Handel, Handwerk und Gewerbe davon unmittelbar profitieren.

Mit Musik der Percussion Community Rostock und ihren beiden vorgestellten Stücken „Trio Per Uno" und Ghanaia ging es nach rund zwei Stunden von Festreden und Auszeichnung in den persönlichen Austausch von Ansichten und Episoden aus einer gemeinsamen Vergangenheit. Viele hatten sich auf dem Empfang und rund ums Buffet seit längerer Zeit wiedergesehen.

Die durchweg vorherrschende Meinung war, sehr würdevoll, klasse Musik, ein traumhaftes Ambiente und ein Programm mit Reden und Beiträgen, die die Gäste nicht überforderten. Der Dank dafür gilt allen Beteiligten und vor allem unseren Mitgliedern.



19.01.2015 Gründungsempfang im Schweriner Brunnenkrug

empfang  gäste  rede 
Am 19. Januar 1990 schrieben 11 Selbständige aus Handwerk, Handel und Dienstleistung des damaligen Bezirkes Schwerin wahrhaft Geschichte, als sie sich vier Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR im Schweriner „Brunnenkrug" zur vorbereitenden Gründungsversammlung für den Norddeutschen Unternehmerverband, einem der sechs Landesverbände auf dem Gebiet der DDR, trafen.

Unter den Anwesenden des genau 25 Jahre später stattfindenden Gründungsempfangs waren:
brandt  garbe  güll  karsten  liesberg lindhorst  rehberg 
Konstantin Brandt Karl-Heinz Garbe Gerd Güll Uwe Karsten Hansheinrich Liesberg Jürgen Lindhorst Ulrich Rehberg


Das Treffen im Schweriner „Brunnenkrug" am 19.01.1990 war gedacht, um das weitere Vorgehen zu koordinieren und insbesondere die am 08. Februar 1990 in der Halle am Fernsehturm geplante Gründung des Norddeutschen Unternehmerverbandes vorzubereiten. Die Erwartungen an die Teilnahme Gleichgesinnter wurden mit fast 1.000 Anwesenden in der völlig überfüllten Halle mehr als übertroffen.

Im weiteren zeitlichen Verlauf wurde aus dem Norddeutschen Unternehmerverband mit dem Beitritt zum Bundesgebiet der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Vorpommern e.V. und später der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.

Im Beisein von Mitgliedern des Präsidiums und den Vertretern regionaler Medien zog Präsident Rolf Paukstat ein überzeugendes Fazit der Verbandsentwicklung in den zurückliegenden 25 Jahren. Uwe Karsten, erster Vorsitzender, Gerd Güll, erster Verbandspräsident und sein Nachfolger Hans Barner ergänzten mit eigenen Episoden aus den Anfängen der Verbandsgeschichte.
Mittwoch, 16. September 2015

4. Ostdeutsche Energieforum

Die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin sowie die IHK zu Leipzig laden Sie herzlich am 16. und 17. September in das Hotel The Westin Leipzig ein.

Wir freuen uns, Sie als mittelständisches Unternehmen aus der Region begrüßen zu dürfen.
Von folgenden hochkarätigen Referenten haben wir bereits die Zusage zum 4. Ostdeutschen Energieforum erhalten:
• Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie
• Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
• Dr. Hans-Josef Zimmer, Mitglied des Vorstandes der EnBW Energie Baden-Württemberg AG
• Hubertus Altmann, Mitglied des Vorstandes der Vattenfall Europe Generation AG
• Dr. Joachim Geisler, Vorsitzender der Geschäftsführung der MIBRAG Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH

Nutzen Sie die Möglichkeit, uns im Vorfeld Ihre Fragen an Wirtschaft und Politik zuzusenden. Wir werden diese in die Podiumsdiskussionen einbauen und vor Ort diskutieren.

Im beigelegten Programm sowie auf unserer Internetseite unter www.ostdeutsches-energieforum.de finden Sie weitere Informationen zum Forum.
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4. Ostdeutsches Energieforum 1
{/jkefel} {jkefel options title=[Programm zum Download]}programm

DAS KOMPLETTE PROGRAMM - zum Download
{/jkefel} {jkefel options title=[Formular zur Anmeldung]}
Anmeldung
{/jkefel} {jkefel options title=[Abschlusskommuniqué]}
Abschlusskommuniqué
Mit nachfolgenden Forderungen wenden sich die Organisatoren des 4. Ostdeutschen Energieforums an Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung und Wirtschaft

1. Systemintegration der Erneuerbaren Energien (EE) und Ausbau der Infrastruktur vorantreiben!

Insbesondere in den EE-reichen östlichen Bundesländern ist eine stabile Infrastruktur für die Übertragung, Speicherung und Verteilung als Voraussetzung für sichere Versorgung, freien Stromhandel, effizienten Einsatz von Erzeugungskapazitäten und weiteren Ausbau von EE an ertragreichen Standorten zu gewährleisten

2. Netznutzungsentgelte reformieren – Standortnachteile Ostdeutschlands beseitigen!

Energiewendebedingte Unterschiede bei den Netznutzungsentgelten, die z. B. aus Kosten für Infrastrukturausbau und Netzmanagement im Übertragungsnetz resultieren, sind bundesweit auszugleichen. In Anbetracht der unverhältnismäßig hohen regionalen Netzkosten in Gebieten mit einem großen Anteil an dezentralen Einspeisungen müssen die sogenannten „vermiedenen Netznutzungsentgelte" bei volatilen Einspeisern abgeschafft werden.

3. Steuern und staatlich induzierte Belastungen reduzieren!

Der Strompreis ist bundesweit von einer Vielzahl von Steuern, Abgaben und Umlagen mit gegenwärtig mehr als 50 % belastet. Diese Belastungen für die Energieverbraucher müssen daher drastisch reduziert und transparenter gestaltet werden.

4. Strommarkt unter Berücksichtigung ostdeutscher Besonderheiten weiterentwickeln!

Der Strommarkt muss unter den Prämissen einer zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung, marktwirtschaftliche Prinzipien, und eines breiten Energiemix weiterentwickelt werden, um Flexibilität bei Erzeugern und Nachfragern anzureizen, eine bessere Integration der EE sicherzustellen und Versorgungssicherheit auf hohem Niveau zu gewährleisten. Der in Ostdeutschland vorhandene hocheffiziente Kraftwerkspark auf Basis konventioneller Energieträger muss integrativer Bestandteil des künftigen Strommarktes bleiben.

5. Perspektive für die ostdeutsche Braunkohle schaffen!

Statt deren Zurückdrängung zu forcieren, muss die Politik verlässliche Rahmenbedingungen und eine Perspektive für die energetische und stoffliche Nutzung der Braunkohle bieten. Klimaschutzabgaben und ähnliche Belastungen für Braunkohlekraftwerke sind energie- und strukturpolitisch kontraproduktiv und müssen unterbleiben.

6. Ostdeutsche Kompetenz für sichere Gasversorgung erhalten!

Lieferantenvielfalt, eine gute Infrastruktur und Gasspeicher auf der Angebotsseite sowie eine Flexibilisierung der Nachfrage sind Säulen der Versorgungssicherheit. Mit der Verbundnetz Gas AG und den regionalen Versorgern sind in Ostdeutschland entsprechende Kompetenzen vorhanden, die am Standort gehalten werden müssen.

7. Anreize statt Audits: Betrieblichen Energieeffizienz weiter fördern!

Energieeffizienz ist ein wesentlicher Faktor für das Erreichen der Ziele der Energiewende. Leit-prinzip muss die Wirtschaftlichkeit und vor allem Freiwilligkeit von Effizienzmaßnahmen bleiben. Anstatt weitere Unternehmen zu regelmäßigen Energieaudits zu verpflichten, muss die Förderung der betrieblichen Energieeffizienz verlässlich fortgeführt werden.
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Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, Freunden und Partnern des Verbandes für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im ablaufenden Jahr.

Wir haben gemeinsam viel bewegt. Wir haben uns eingemischt, wir haben um Lösungen gerungen, wir haben informiert und uns gleichsam selber schlau gemacht, wir haben uns vernetzt und neue Partnerschaften begründet und wir haben gemeinsam ausgiebig gefeiert.

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr.
Sie dürfen jederzeit auch 2015 auf uns bauen.
Am Ende der dreijährigen Projektlaufzeit des XENOS-Projektes „Brücken für Vielfalt und Beschäftigung" stellten die beteiligten Unternehmerverbände Schwerin, Rostock und Vorpommern eine Studie aus 1.000 landesweit durchgeführten Befragungen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern vor. Das dazu zusammengetragene Material zeichnet ein realistisches Bild der gegenwärtigen und mittelfristigen Personalsituation in Unternehmen des Landes. Sowohl vom Umfang wie von der statistischen Verteilung nach Branchen und Betriebsgrößenklassen haben die Aussagen repräsentativen Charakter. In der Regie des Unternehmerverbandes Schwerin wurden dazu 400 Unternehmen in Westmecklenburg persönlich aufgesucht sowie jeweils 300 Unternehmen im Bereich Rostock-Mittleres Mecklenburg und Vorpommern.

Die 40 Seiten umfassende Studie ist als Auftragsvergabe durch das itf Innovationstransfer- und Forschungsinstitut Schwerin e.V. erstellt worden. Das itf unter Leitung von Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen war auch maßgeblich an der Erarbeitung des rund 15 Seiten umfassenden Unternehmenfragebogens beteiligt.

BfVB-Abschlusskonferenz-10.12.2014- 2 BfVB-Abschlusskonferenz-10.12.2014- 5 BfVB-Abschlusskonferenz-10.12.2014- 3
Geschäftsführer der am Projekt beteiligten Unternehmen (v.Lks): VsP, Bilse Institut, Unternehmerverband + RegioVision.
Moderation: Uwe Dotzlaff                    
Die Studie zum downloaden
(bitte Bild anklicken)                        
unter den Teilnehmern Vertreter der Wirtschaft, des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, der Arbeitsagentur und Präsident Rolf Paukstat                                 

Die jetzt zusammengetragenen Ergebnisse machen deutlich, dass die besondere Wirtschaftsstruktur des Landes, die durch überproportional vertretene Kleinst- und Kleinunternehmen gekennzeichnet ist, ein echtes Handicap bei der Integration benachteiligter Zielgruppen darstellt. So sind trotz mehrheitlich bestätigter vorurteilsfreier Integrationsbemühungen diese vielfach durch objektiv existierende Einstellungsdefizite nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Dabei stellen fehlende Qualifikationen und nicht vorhandene soziale wie fachliche Voraussetzungen der Bewerber die größten Einstellungshemmnisse dar. Wo mittlere und größere Unternehmen durchaus in der Lage sind für spezifische Tätigkeiten oder Tätigkeiten mit besonderer Betreuung Angebote zu schaffen, sind Kleinst- und Kleinunternehmen dazu nicht in der Lage. Besonders im Hinblick auf die Zukunft sehen Kleinst- und Kleinunternehmen diese deutlich düsterer als mittlere und große Unternehmen. Auch die Vielfalt oder Diversity in Unternehmen des Landes stellen sich unterschiedlich dar. Vielfalt wird generell als positiver Wert der Gesellschaft anerkannt. Die Umsetzung in den einzelnen Unternehmen hingegen verläuft sehr differenziert. Überwiegend gibt es noch eine sehr homogene Mitarbeiterstruktur.

Die Beiträge der Referenten (zum downloaden aufs Bild klicken)

beitrag ministerium beitrag unternehmerverband beitrag arbeitsagentur
Frank Geißler, Referatsleiter Ministerium für Arbeit,
Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern                    
Wolfgang Schröder, Hauptgeschäftsführer Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.                     Dirk Heyden, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Agentur für Arbeit Schwerin                                

Auch branchenspezifisch stellt sich die Situation sehr unterschiedlich dar. Branchen die schon heute unter einem spürbaren Fachkräftemangel leiden wie das Gastgewerbe, das Gesundheits- und Sozialwesen oder die Informations- und Kommunikationsbranche sind eher bereit Kompromisse hinsichtlich der persönlichen Eignung einzugehen.

Die Bericherstattung in den Printmedien (zum downloaden aufs Bild klicken)

svz - wirtschaftsausgaben - 11.12.2014 uz - 05-2014 Seite 8-9 nnn u. oz - 11.12.2014
Berichterstattung: SVZ - Schweriner Volkszeitung vom 11.12.2014               Berichterstattung: UZ Unternehmerzeitung 05/2014                   Berichterstattung: NNN Norddeutsche Neuste Nachrichten und OZ Ostseezeitung       

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass gerade auch in Bezug auf die Kleinteiligkeit der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern mehr differenzierte Unterstützungsmöglichkeiten angeboten werden müssen. Die am 10. Dezember auf der Abschlusskonferenz des Projektes vorgelegte Studie bildet eine hervorragende Grundlage zur Präzisierung eigener Strategien, um den notwendigen Transformationsprozess gewonnener Erkenntnisse im Sinne von Vielfalt in Belegschaften und zur Zukunftssicherung von Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig zu gestalten.
Dienstag, 25. November 2014

10. Ball der Generationen in Bansin

Es war ein sehr schöner und würdevoller Rahmen, den die vorpommerschen Kollegen für ihren 10. Unternehmerball, der unter dem Motto: „Jung und Alt treffen sich einmal im Jahr und feiern exklusiv" stand, gewählt hatten. Im Kaiser Spa Hotel Zur Post trafen sich fast 250 Unternehmerinnen und Unternehmer, Politiker und Vertreter der befreundeten Verbände. Schwerin war mit Präsident Rolf Paukstat, Vize-Präsident Karl-Heinz Garbe und Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schröder vertreten. Danke an die Verbandsverantwortlichen um Präsident Gerold Jürgens und die zahlreichen Helfer für den wahrlich gelungenen Abend.
Im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der Förderrichtlinie für die Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) in Mecklenburg-Vorpommern erwarten die Unternehmerverbände Schwerin, Rostock und Vorpommern eine prioritäre Mittelverwendung, die im Ergebnis die nachteilige Wirtschaftsstruktur dauerhaft verändert.

So zeigt eine gemeinsam durchgeführte landesweite Befragung von 1.000 Arbeitgebern in Mecklenburg-Vorpommern, die im Zeitraum von Juni 2012 bis August 2014 im Rahmen des XENOS-Projektes "Brücken für Vielfalt und Beschäftigung in MV" durchgeführt wurde, dass die Kleinteiligkeit der Wirtschaft, die durch eine hohe Anzahl an Kleinst- und Kleinunternehmen gekennzeichnet ist, in Bezug auf die Wirtschaftsleistung und die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zunehmend Probleme verursachen wird.

Kleinst- und Kleinunternehmen stehen heute schon im Wettbewerb mit größeren und leistungsfähigeren Wirtschaftseinheiten um die immer knapper werdenden Ressourcen von Auszubildenden und Fachkräften. Sie sind in vielen Fällen, das dokumentiert die eigene Einschätzung, in ihren Einstellungsbemühungen gehandikapt, da oftmals die Anforderungen an das Personal und die den gegenüber stehenden betrieblichen Leistungen unattraktiver wirken. Dies beginnt teilweise bei der Entlohnung, den beruflichen Aufstiegschancen, der berufsbezogenen Weiterbildung bis hin zu ergänzenden sozialen Leistungen. So gehen rund die Hälfte der Arbeitgeber aus Kleinstunternehmen schon heute davon aus, dass es für sie immer schwieriger wird zukünftig geeignetes Personal zu finden. Demgegenüber prognostizieren das lediglich 30 Prozent der Befragten aus Klein-, Mittleren- und Großunternehmen.
Generell ist festzustellen, dass die Sichtweise auf die eigene Leistungsfähigkeit und das Vermögen die Herausforderungen der Zukunft zu meistern mit zunehmender Unternehmensgröße positiver ausfällt.

Auch für die Integration besonders benachteiligter Zielgruppen auf dem Arbeitsmarkt stellt sich die Wirtschaftsstruktur in Mecklenburg-Vorpommern als besonders nachteilig dar. So sind Menschen mit mangelnder Grundbildung, fehlenden Schul- und Berufsabschlüssen durchaus in größere Unternehmen zu integrieren, während Sie in den Kleinstunternehmen weder die notwendigen Aufgaben noch eine oftmals notwendige Betreuung vorfinden können.

Die Präsidenten der drei Verbände fordern deshalb die Wirtschaftsförderung des Landes dahingehend zu konzentrieren, dass im Ergebnis der Mittelverwendung größere Wirtschaftseinheiten entstehen. Dabei sind auch kreative Ansätze wie die Förderung der Fusion von Kleinstunternehmen, die Förderung von Innovation und Leistungsfähigkeit und so weiter gefragt.
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