Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Wolfgang Schröder

Wolfgang Schröder

Webseite-URL: http://uv-mecklenburg.de
Mittwoch, 14. Dezember 2016

500 Follower auf Facebook

Sie ist die erfolgreichste Facebook-Seite der ostdeutschen Unternehmerverbände. Mit Kai Christoph Laude, Präsidiumsmitglied und Hotelmanager der Vila Vita Anneliese Pohl Seedorf am Plauer See, wurde diese Woche die 500er Grenze auf Facebook geknackt. So viele Personen und weitere zahlreiche Unternehmens-Accounts folgen uns inzwischen auf der offiziellen UV-Seite. Super!

Das Geheimnis für die große Akzeptanz liegt in der professionellen Öffentlichkeitsarbeit der UV-Geschäftsstelle. Mit aktuellen Beiträgen berichtet diese zeitnah von allen relevanten Verbandsaktivitäten. Gute Fotos und kurze prägnante Texte machen die Beiträge lesen- und sehenswert. Die Seite wird damit auch immer interessanter für die mehr als 600 Verbandsmitglieder und für Interessierte aus der regionalen Wirtschaft.

Potentiale hat der Auftritt noch bei der Gewinnung weiblicher Fans. Sie machen derzeit 34 Prozent aus und sind damit gegenüber den Männern mit 66 Prozent noch deutlich unterlegen. 478 Fans kommen übrigens aus Deutschland und 22 aus dem europäischen, dem asiatischen, afrikanischen und nord-sowie südamerikanischen Bereich.

Die effektivste Zeit für gute Posts liegt zwischen 9:00 – 21:00 Uhr. Hier sind derzeit statistisch die meisten Fans online. Auch die Interaktion mit den Beiträgen nimmt erfreulich zu. Gerade bei Beiträgen mit mehreren Fotos, bei Videos und Texten mit Verlinkung ist dies deutlich sichtbar.

Jeder kann Fan der UV-Seite werden. Mit einem kleinen „gefällt mir“ lässt sich das Netzwerk wirtschaftlich interessierter Menschen in Mecklenburg-Vorpommern noch weiter ausbauen.

Hier geht's zur Facebookseite: Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Donnerstag, 28. April 2016

Wirtschaftsball 2016 - Impressionen

Donnerstag, 28. April 2016

Wirtschaftsball 2016 - Porträts

Anzeige Wirtschaftsball

Ein Land zum Leben" – Mit dieser kleinen Hommage an unser wunderschönes Bundesland entführten wir unsere rund 200 Gäste an Orte und Destinationen von der Küste bis zur Elbe.

Der Wirtschaftsball des Unternehmerverbandes mit der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin und der Handwerkskammer gehört seit Jahren zu einem der gesellschaftlichen Höhepunkte in der Landeshauptstadt und darüber hinaus. Er zeichnete sich wieder durch ein einzigartiges Ambiente, ein Musikrepertoire von Show bis Pop-Rock und internationalen Hits sowie ein exklusives Buffet aus, das kaum Wünsche übrig ließ.
Die beabsichtigte Übernahme der Abfallentsorgung im Landkreis Ludwigslust-Parchim ab 2017 und die damit verbundene Schaffung eigener Entsorgungsstrukturen durch den Landkreis stoßen auf starken Widerstand im Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.

Mit dem durch Landrat Rolf Christiansen favorisierten Konzept zur Eigenentsorgung sind für die Unternehmen des Landkreises und die Bürgerinnen und Bürger unkalkulierbare Risiken in Kauf zu nehmen, die den Steuerzahlern erheblich auf die Füße fallen können. Darüber hinaus stellt das Vorhaben einen weiteren massiven Eingriff in das privatwirtschaftlich organisierte Wirtschaftssystem dar.

Dies ist unabhängig von der Wahrung des Grundsatzes „Privat vor Staat", auf dem das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft seit Zeiten von Ludwig Erhard erfolgreich fußt, mit Blick auf die Entsorgungskosten in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten 25 Jahren kaum nachvollziehbar. Bekanntermaßen haben die Altkreise im heutigen Kreisgebiet von Ludwigslust-Parchim mehr als 20 Jahre lang bezahlbare Entsorgungsgebühren im freien Spiel der Kräfte über entsprechende Ausschreibungen und einem fairen Wettbewerb anbieten können. Sowohl der Landkreis wie auch das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern haben damit erfolgreich bewiesen, dass die Kosten für die Abfallentsorgung, entgegen anders gelagerter Verfahren in anderen Bundesländern, deutschlandweit zu den niedrigsten gehören.

Wenn der Landkreis jetzt sein Vorgehen argumentativ damit untersetzt, dass die Gebühren in den kommenden 5 Jahren nicht unerheblich steigen werden, dann muss er sich zunächst selbst die Frage stellen ob und wie seine eigenen Ausschreibungsbedingungen dazu beigetragen haben.

Der Kreistag des Landkreises wäre gut beraten sich mit dem gesamten Sachverhalt intensiv auseinanderzusetzen und im Interesse der Entsorgungssicherheit und langfristig kalkulierbarer Kosten dem beabsichtigten Experiment des Eigenbetriebes nicht zu folgen.
Was im zwischenmenschlichen Bereich zum Erlangen neuer Beziehungen funktioniert, sollte doch auch für die Anbahnung neuer Geschäftskontakte hilfreich sein, sagten sich die Ludwigslust-Parchimer Verbandskollegen und luden am 22. Februar zu einem Business-Speed-Dating ins Mercure Hotel Schloss Neustadt Glewe ein.

Ein gewagtes Experiment! Keiner der beteiligten Mitglieder der Regionalleitung oder Geschäftsstellenleiter Guido Raabe hatten bisher mit solch einem Veranstaltungsformat Erfahrungen sammeln können. Es war so etwas wie der berühmt-berüchtigte Blindflug, frei nach dem Motto - Augen zu und durch. Aber es hat funktioniert!

Schon die Anzahl der Anmeldungen überraschte. Über 50 Mitglieder aus allen Teilen des Landkreises und der benachbarten Prignitz meldeten ihre Teilnahme. Das brachte die Organisatoren um Hotelmanager und Geschäftsstellenleiter in arge Bedrängnis, sollten doch jeweils nur zwei Personen in genügendem Abstand von den Übrigen an den Tischen platznehmen. Dafür reichte der große Saal im Schlosshotel nicht aus, sodass auch die beiden angrenzenden kleinen Säle mit einbezogen wurden.

Bevor der erste Startschuss fiel, stellten sich die anwesenden neuen Mitglieder kurz persönlich vor. Eine gute Geste, die nicht nur Informationen zu den Neuen liefert, sondern die auch die erste Hemmschwelle bei der Aufnahme in die Gemeinschaft senkt. Zwischenzeitlich ist der Mitgliederbestand in diesem Bereich des Gesamtverbandes auf 280 angewachsen und ständig stoßen neue dazu.

Mit der Glocke gab Guido Raabe das Startsignal zur ersten Runde. 25 gesetzte Mitglieder, die überlegt nach Branchen ausgesucht waren, empfingen im 4-Minutentakt jeweils wechselnde Gesprächspartner. Der Dialog kam sofort und unmittelbar zustande. Neben der Vorstellung der eigenen Person standen die Leistungen und die Produkte des Unternehmens im Mittelpunkt der Gespräche.

Es ging um Bildung, um Service und Dienstleitung, um Logistik, Handel, Banken und Handwerk. Auch Whisky, Wurst und eigene Fleischwaren gehörten genauso zum Angebot wie Blumen, touristische Leistungen, Versicherungen oder LKW-Planen bis hin zum kompletten Sortiment eines der größten Eventausstatter Deutschlands.

Nicht immer ergaben sich sofort notwendige Schnittmengen um Geschäfte miteinander zu machen, aber die Kenntnis von einander ist die notwendige Voraussetzung für mögliche Beziehungen in der Zukunft. So waren sich alle Beteiligten nach zwei vollen Stunden Speed-Dating einig, dass sich der Abend mehr als gelohnt hat.

Für die Organisatoren beginnt jetzt die Nachlese. Kritisch ist der Ablauf des Abends auszuwerten um mögliche Verbesserungen für ein zweites Event dieser Art im Regionalbereich Ludwigslust-Parchim zeitnah aufzuzeigen. Denn dass es eine Wiederholung geben muss, steht nach dem Erfolg und der durchweg positiven Kritik, außer Frage. Auch für die anderen Verbandsregionen scheint solch ein Format, ein bis zweimal im Jahr durchgeführt, durchaus nachahmenswert, um die bestehenden Kontakte der Mitglieder untereinander noch deutlich steigern zu können.
Das Brauhaus Vielank wurde 2002 als mittelständisches Unternehmen gegründet und beschäftigt mittlerweile 65 Mitarbeiter. Am 01.01.2013 haben Andreas Hüttmann, Rüdiger Thieke und Volker Bornkessel das Unternehmen zu 100% übernommen.
Das Leistungsspektrum umfasst die hauseigene Produktion von diversen Biersorten, Limonaden und Cola, Likören, Whiskys, eine eigene Zucht von Auerochsen inclusive Produktion von Fleisch- und Wurstwaren sowie deren Eigenvermarktung. Zum Portfolio gehören auch der Betrieb eines Restaurants und eines Hotels.

Das Vielanker Brauhaus erweitert permanent seine innovative Produktpalette und setzt kontinuierlich auf regionale Nachhaltigkeit. Das Brauhaus ist jedoch mehr als eine regionale Marke. Seine Dienstleistungen und Produkte sind bundesweit und auch im Ausland bekannt und begehrt. So wurde u.a. das Vielanker Weizen vom Beverage Testing Institute in Chicago mit Silber als „sehr empfehlenswert" prämiert. Das Brauhaus Vielank ist ein zertifizierter Bio-Landwirtschaftsbetrieb mit naturnaher Grünlandbewirtschaftung.

Seit 2013 wurden 1,53 Mio € in die Erweiterung und Verbesserung von Produktionsanlagen und in die Entwicklung zukunftsfähiger Eigenprodukte investiert. Allein 2016 stehen weitere 500 T€ im Investitionsplan. Ein Großteil der Investitionen ist auch in die alternative Energieversorgung geflossen. Zukünftig erfolgt eine Komplettversorgung mit Wärme von der Biogasanlage Vielank.

Von 2012 bis 2015 steigerte das Brauhaus Vielank seinen Umsatz um ca. 31%. Somit wurden im letzten Geschäftsjahr für über 3,3 Millionen EUR Leistungen erbracht. Um aktiv am Wirtschaftsstandort Westmecklenburg zu arbeiten und diesen weiter zu entwickeln, bringt sich das Brauhaus Vielank auch im Bereich Schule und Wirtschaft ein. Darüber hinaus gibt es seit 2014 ein Engagement im Projekt The Job of my Life bzw. MobiPro-EU. So wurden 2015 vier Auszubildende aus Kroatien aufgenommen und bisher neun neue Auszubildende aus Ungarn eingestellt.

Alle drei Unternehmer unterstützen das Lebenshilfewerk in Hagenow und Boizenburg, die örtlichen Kinderkrippen und –gärten, das jährliche Schützenfest der Gemeinde Vielank sowie das traditionelle Hafenfest in Dömitz.
Mittwoch, 16. März 2016

Unternehmertag 2016

Unternehmertag 2016 online kopie

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich rasant. Was gestern noch galt, wird morgen schon infrage gestellt. Der Firmen-Patriarch mit seiner klassischen Linienhierarchie von oben nach unten befindet sich auf dem Rückzug. Flache Führungsstrukturen, die den gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Spielräume für eigenes kreatives Gestalten von Arbeitsprozessen ermöglichen, sind auf dem Vormarsch. Der Unternehmertag 2016 thematisierte diese Veränderungen und vermittelte erfolgreiche Praxisansätze für die eigenen unternehmerischen Entscheidungen.

Die Unternehmerverbände Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. und Rostock-Mittleres Mecklenburg e.V. luden recht herzlich zum Unternehmertag 2016 ein.                         
Gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Schweriner Landtag hatten die drei führenden regionalen Unternehmerverbände des Landes rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche Parlamentarier in das Rostocker Radisson Blu Hotel geladen. Im Beisein von Ministerpräsident Erwin Sellering und Energieminister Christian Pegel diskutierten Verbandsvertreter aus Rostock, Schwerin und Vorpommern sowie Arcona-Chef Alexander Winter die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 25 Jahre. Gleichzeitig wagten sie einen Ausblick in die Zukunft und artikulierten ihre Erwartungen an die politischen Akteure und an die Unternehmen im Lande.

Präsident Rolf Paukstat, der als Sprecher der landesweiten Kooperation fungiert, hatte trotz unstrittig zahlreicher positiver Entwicklungen einige kritische Anmerkungen in seinem Redebeitrag verankert. Für Paukstat sind sowohl die ehrgeizigen Zielsetzungen von M-V im Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die ungebremste Förderung der Werften durchaus überdenkenswert. Auch beim leidigen Thema der Entbürokratisierung ist diese Landesregierung von SPD und CDU nicht wirklich vorangekommen. Bildung in allen Lebensphasen steht für den Schweriner Verbandspräsidenten ganz oben auf der Agenda. Hier kann und muss M-V noch weiter nachlegen. Auch auf die unbedingte Überwindung der extremen Kleinteiligkeit der Wirtschaft muss das Land mit gezielter Unterstützung und Förderung in dieser Förderperiode hinarbeiten.

Paukstat sicherte im Namen seiner Präsidentenkollegen der Landesregierung eine intensive Unterstützung bei der Vorbereitung des 2. Russlandtages in M-V zu. Hier erfährt das Land auch verbale Zuwendungen aus den Präsidien der anderen ostdeutschen Unternehmerverbänden.

Trotz unterschiedlicher Akzente und nicht ausbleibender Differenzen in der Bewertung der Lage waren sich die Vertreter von Politik und Wirtschaft einig, dass die sicher nicht leichter werdenden Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können. Dazu ist ein offener, fairer und direkter Dialog aller Akteure Grundvoraussetzung. In diesem Kontext stand die erste Veranstaltung dieser Art im laufenden Jahr.
Im Rahmen ihrer länderübergreifenden Kooperation und ihrer Zusammenarbeit in der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin trafen sich Präsidenten und Geschäftsführer aus Brandenburg-Berlin, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur ersten Beratung in diesem Jahr.

Auf der umfangreichen Tagesordnung standen gemeinsame Aktivitäten im laufenden Jahr 2016 und ein intensiver Austausch zu zahlreichen Fragen der aktuellen Politik und des Wirtschaftsgeschehens. Der UV Schwerin war mit Präsident Rolf Paukstat, Vize-Präsident Karl-Heinz Garbe, Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schröder und Geschäftsführungsmitglied Pamela Buggenhagen vertreten.

Im Terminkalender der IG steht der „Parlamentarische Abend" am 28. April in der Ländervertretung von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, ganz oben auf der Agenda. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange.
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