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Mittwoch, 15. November 2017

OWF Zukunft - Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum



                                                                                                                                                                                                     OWF



PRESSEMITTEILUNG                                                                                                                                    

Ostdeutsches Wirtschaftsforum in Bad Saarow endet mit konkreten Ergebnissen


Digitalisierung soll Aufholprozess Ostdeutschlands spürbar beschleunigen


Die ostdeutschen Bundesländer und Berlin wollen die sich mit der Digitalisierung bietenden Chancen nutzen, um die hinsichtlich der Wirtschaftskraft und der Lebensverhältnisse bestehende Kluft zwischen alten und neuen Bundesländern spürbar zu verringern. Das ist das Ergebnis des 2. Ostdeutschen Wirtschaftsforums in Bad Saarow, das gestern Abend zu Ende ging.

Auf dem „Davos des Ostens“ wurde intensiv über ein Memorandum diskutiert, das konkrete Handlungsempfehlungen gibt, wie die ostdeutschen Bundesländer zum Vorreiter der Digitalisierung in Deutschland werden können (Wortlaut des Memorandums). Spitzenpolitiker aus den neuen Bundesländern und Berlin, die am Ostdeutschen Wirtschaftsforum teilnahmen, unterstützten das Memorandum und bekannten sich dazu, die Digitalisierung entschlossen für den Aufholprozess nutzen zu wollen.

Michael Müller (SPD), amtierender Bundesratspräsident und Regierender Bürgermeister von Berlin, sagte: „Die digitale Wende ist da. Sie bietet eine Riesenchance, die Zukunftsfragen zu beantworten. Diese Chance sollten wir nutzen.“
Brandenburgs stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister Christian Görke (Die Linke): „ Es ist gut, dass das Ostdeutsche Wirtschaftsforum das Thema Digitalisierung in den Mittelpunkt gestellt hat. Die Thesen des Memorandums halte ich für zielführend.“
Martin Dulig (SPD), stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister in Sachsen sagte: „Wir ostdeutschen Länder arbeiten bereits in vielen Bereichen zusammen. Wir wollen gemeinsam zu den führenden Regionen bei der Digitalisierung werden.“
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Armin Willingmann (SPD): „Die Ostdeutschen sind wendeerfahren. Wir werden auch die digitale Wende meistern. Die Digitalisierung bietet erhebliche Chancen für die Internationalisierung der ostdeutschen Unternehmen.“
Mecklenburg-Vorpommerns Digitalisierungsminister Christian Pegel (SPD) sagte: „Die Digitalisierung bietet Chancen für Ostdeutschland, weil sie für disruptive Prozesse sorgt. Alle fangen neu an. Um es mit einem Bild zu sagen, es geht nicht wie bisher darum, den Kuchen zu verteilen, sondern einen neuen zu backen. Wir haben eher in Ostdeutschland größere Chancen, weil wir keine Altindustrien haben, die eventuell Veränderungen bremsen.“

Zwei Tage lang diskutierten 150 Familienunternehmer, Führungskräfte mittelständischer Unternehmen, Präsidenten und Geschäftsführer ostdeutscher Unternehmerverbände, Wissenschaftler und führende Politiker aus den neuen Bundesländern - neben dem Bundesratspräsidenten und Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, auch alle ostdeutschen Wirtschaftsminister - über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Ostdeutschland.

Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum ist die einzige umfassende Netzwerkplattform für Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft aus den neuen Ländern und Berlin. Es wird inhaltlich flankiert von einem Thinktank, in dem renommierte Wissenschaftler, Unternehmer und weitere innovative Persönlichkeiten Lösungsansätze für Zukunftsthemen erarbeiten.


Kontakt für weitere Informationen:

Frank Nehring
Initiator des Ostdeutschen Wirtschaftsforums und Herausgeber des Magazins WIRTSCHAFT+MARKT.
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