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Montag, 03. Februar 2020

Ausstellungseröffnung in der Galerie STP in Greifswald

geschrieben von 
Pressemitteilung 

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit 

Galerie präsentiert russischen Fotokünstler – Ausstellungseröffnung in Greifswald Rudolph: Wirtschaft, Kunst und Kultur sind von je- her Katalysatoren eines engen Miteinanders von Zivilgesellschaften. Die Ausstellung „Behind the Curtain - Закулисье“ ist Teil enger und erfolgreicher Zusammenarbeit von Russen und Deutschen.

In der Galerie STP in Greifswald ist am Freitag eine Ausstellung des russischen Künstlers Mark Olich eröffnet worden. Unter dem Titel „Behind the Curtain – Закулисье“ (Hinter dem Vorhang – Hinter der Kulisse) sind Fotos von Ballettszenen zu sehen. „Wirtschaft, Kunst und Kultur sind von jeher Katalysatoren eines engen Miteinanders von Zivilgesellschaften. Die Fotoausstellung erlaubt uns einen tiefen Einblick in die Seele des Künstlers und seiner Objekte. So wachsen Verständnis und Vertrauen zueinander. Unser Fundament gemeinsamer Anstrengungen zum Wohle beider Zivilgesellschaften wird weiter gestärkt“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Wirtschaft, Kunst und Kultur beider Länder weiter ausbauen

„Gute wirtschaftliche Beziehungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Russischen Föderation sind auch aufgrund unserer geografischen Lage unabdingbar. Eine Schlüsselrolle für das traditionelle Fortbestehen der wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Bindung im Landesteil Vorpommern nimmt seit vielen Jahren der Unternehmerverband Vorpommern wahr. Seine Mitgliedsunternehmen stehen für hochmoderne Logistik, Hafenwirtschaft, Industrie, Joint Ventures im Engineering, zukunftsfähigen Tourismus, innovatives Handwerk und viele weitere Branchen einer ganzen Region. Ich danke Herrn Präsidenten Gerold Jürgens für dessen Unterstützung der Ausstellung, ebenso der Sparkasse Vorpommern, den Stadtwerken Greifswald und Nord Stream II. Neben den wirtschaftlichen Beziehungen sind Kooperationen auf dem Gebiet der Kultur feste Säulen in den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Es gilt, das historisch gewachsene Verständnis zwischen den Kulturen, auch unter wechselnden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen, zu fördern und weiter auszubauen. Mit der Ausstellung wird diesem Gedanken Rechnung getragen“, sagte Rudolph abschließend.

Informationen zum Künstler und der Galerie STP

Der Künstler Mark Olich ist 1974 in Russland geboren. Er ist ein russischer Fotograf mit dem Fokus auf die Theater- und Tanzwelt, vor allem auf Ballett. Seit 2005 beschäftigt sich Olich intensiv mit individuellen Druckmethoden auf unterschiedlichen Oberflächen. Die Ausstellung zeigt malerische Ballettszenen auf handbeschichtetem Aquarellpapier. Die Ausstellung ist noch bis zum 07. März 2020 zu sehen. Sie wird unterstützt durch die Sparkasse Vorpommern, die Stadtwerke Greifswald GmbH, den Unternehmerverband Vorpommern e.V. und Nord Stream II.

Die Galerie STP wurde 2010 in Greifswald gegründet. Sie ist spezialisiert auf osteuropäische Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie. Der Galerist Dr. Peter Konschake hat seine fotografischen Wurzeln in St. Petersburg. Aufgabe der Galerie ist es, namhaften, aber auch jungen osteuropäischen Künstlern eine Plattform zu bieten.

Außenhandel zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Russischen Föderation – Handelsbeziehungen wichtig

Im Jahr 2018 wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 231 Millionen Euro in die Russische Föderation exportiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,5 Prozent bedeutet. Dies stellt einen Anteil am Gesamtexport des Landes in Höhe von drei Prozent dar. Die Russische Föderation belegte 2018 Platz zehn der wichtigsten Exportpartner Mecklenburg-Vorpommerns. Die Hauptexportgüter waren Fahrzeuge (61 Millionen Euro, unter anderem Teile und Zubehör für Rollstühle, Behindertenfahrzeuge sowie Karosserien und Aufbauten), Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs (40 Millionen Euro, beispielsweise Grieß, Pflanzensäfte u.a. von Süßholzwurzeln, Pektinstoffe) sowie Eisen-, Blech- und Metallwaren (31 Millionen Euro, etwa Brücken- und Brückenelemente aus Stahl; Gleitschutzketten aus Eisen oder Stahl; Back-, Brat- , Grill- und Kochgeräte aus Eisen). Nach Mecklenburg-Vorpommern aus der Russischen Föderation wurden 2018 Waren im Wert von 583 Millionen Euro importiert (-27,1Prozent). Dies stellt einen Anteil am Gesamtimport von neun Prozent dar. Die Russische Föderation steht damit in der Platzierung der wichtigsten Importpartner des Landes auf Platz vier. Die Hauptimportgüter waren Mineralölerzeugnisse (472 Millionen Euro, unter anderem Heizöle, Schmieröle und Propan).




Quelle: Jens Feißel
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