Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Christiane Schott

Christiane Schott

Zum Arbeitskreis Personalwesen sowie zum neu gegründeten Arbeitskreis Digitalisierung kamen rund 20 Unternehmer/innen und Personaler im Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum zusammen. In das Thema "Arbeit der Zukunft" führte die Teilnehmer unser Referent und Mitglied Dr. Stefan Birk von der Arbeitslabor GmbH in Schwerin ein und verschaffte den Anwesenden einen Einblick, wie die Arbeit in Zukunft aussehen könnte bzw. auch, welche Arbeitsplätze wegfallen könnten. Mit einem Online verfügbaren "Job-Futuromat" führte Dr. Birk vor, welche Berufsbilder bereits heute von Maschinen ersetzt werden könnten. Nicht nur der Wegfall von Arbeitsplätzen, sondern vor allem auch die zukünftigen Veränderungen vieler Arbeitsbereiche wurden so sehr deutlich. Neben flexiblen Arbeitsorten und Arbeitszeiten, die heute schon gang und gäbe sind, sind Co-Working Arbeitsplätze und der Einsatz künstlicher Intelligenz sowie Robotertechnik die Zukunft. Der regelrechte "Hype" um das sogenannte Home-Office ist jedoch auch mit Vorsicht zu genießen. Dieses Modell ist nicht für jedes Unternehmen geeignet, so Dr. Birk. Jeder Unternehmer sollte für sich die Entscheidung treffen, ob es zu seinem Unternehmen passt und ob er es auch will. Auch wenn es sicher ist, dass einige Arbeitsplätze wegfallen, da es ökonomischer ist, sich wiederholende und schematische Tätigkeiten an Maschinen abzugeben, so ist es auch sicher, dass neue Arbeitsbereiche und Berufsbilder entstehen werden. In dem Zusammenhang stellt sich dann die Frage: "Was passiert, wenn Aufgaben abgegeben werden?", so Birk. Hat man dadurch automatisch mehr Zeit und kann sich neuen Aufgabenbereichen widmen? Weitere Trends für die Arbeit der Zukunft sind das Verlangen nach der Sinnhaftigkeit der Arbeit, die Vermischung der Arbeitswelt und des Privatlebens sowie die Entwicklung einer neuen Führungskultur.

Im Anschluss stellten Julia Jenzen vom Unternehmerverband und Ralf Marohn vom Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum den neuen Arbeitskreis"Digitalisierung" und das neue Projekt "fit für 4.0" vor. Mit dem JOBSTARTER-Projekt „Fit für 4.0“ wollen das Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum und der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. die KMU in Westmecklenburg im Themenfeld Ausbildung für Wirtschaft bzw. Industrie 4.0 kompetent unterstützen und strebt eine nachhaltige Veränderung des Umgangs mit der Digitalisierung in den KMU der Region an. Dazu sind Sie herzlich eingeladen am Arbeitskreis Digitalisierung aktiv mitzuwirken. 

Alle weiteren Fragen konnten im Anschluss in einer lebhaften Diskussion gemeinsam besprochen werden. Ein herzliches Dankeschön geht an den Referenten Dr. Stefan Birk sowie an den Gastgeber des Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrums.

Den Vortrag von Dr. Birk zum Nachlesen finden Sie hier!
Mittwoch, 13. September 2017

BierdeckelDialog mit Martina Tegtmeier

In der Gaststätte "Das Martins" stellte sich Bundestagskandidatin Martina Tegtmeier von der SPD den Fragen der anwesenden Unternehmer/innen. Tegtmeier ist Drittplatzierte auf der Landesliste und seit 2006 Mitglied der Landtages und bekleidet dort das Amt als Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung, Gesundheit und Soziales und stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses. Zudem ist sie seit 2014 stellvertrende Fraktionsvorsitzende. Ihr Schwerpunkt im Wahlkampf ist insbesondere die Stärkung der ländlichen Regionen in MV. Sie will sich d dafür einsetzen, dass M-V nicht "abgehängt wird". Dies soll durch Fördermittel für den Breitbandausbau sowie durch Investitionen in Krankenhäuser bewerkstelligt werden. Das Thema "Gerechtigkeit" dominiert den Wahlkampf der SPD stark. So sollen speziell die Menschen mit kleinem Einkommen steuerlich und in den sozialen Abgaben entlastet werden und in Familien investiert werden. Dem Pflegenotstand will Tegtmeier durch bessere Löhne und Steigerung der Attraktivität des Berufes entgegen wirken.Weiterhin unterstützt Tegtmeier ebenfalls den Wahlkampfschwerpunkt der SPD zur Einführung einer Pflichtrente für Selbständige, die jedoch auch dem Gewinn angemessen hoch sein soll.

Im Nachgang der Veranstaltung wurde bei einem Glas Bier wieder reichlich diskutiert und die Gelegenheit zum Netzwerken genutzt.

Der letzte Stammtisch findet am 18.09.2017 mit Dennis Augustin von der AfD statt. Wir freuen uns Sie dazu im Café Ulrike begrüßen zu dürfen.

Mittwoch, 06. September 2017

BierdeckelDIALOG mit Stev Ötinger

Der dritte Bierdeckeldialog lockte wieder zahlreiche Unternehmer/innen in den Niederländischen Hof zum gemeinsamen Diskurs mit Stev Ötinger von der FDP. Der 40-jährige gebürtige Schweriner ist beruflich im Bereich Medien und Online Content tätig und stellt sich nun erstmals für die Wahl zum Bundestag. Seine politischen Schwerpunkte sind die Freiheits- und Bürgerrechte, die Digitalisierung sowie die Kinder- und Jugendpolitik. Zur Förderung der digitalen Bildung der Kinder und Jugendlichen an Schulen, fordert Ötinger 1.000 € Investition pro Schüler. Um die Digitaliserung in Deutschland voran zu treiben, ist der Breitbandausbau von elementarer Bedeutung. Außenpolitisch spricht sich Ötinger für ein starkes Europa und einen wirksamen Schutz der Außengrenzen aus.

Im Nachgang der Veranstaltung wurde bei einem Glas Bier wieder reichlich diskutiert und die Gelegenheit zum Netzwerken genutz.

Der nächste Stammtisch findet am 11.09.2017 mit Martina Tegtmeier von der SPD statt. Wir freuen uns Sie dazu im Martins begrüßen zu dürfen.
In der zweiten Runde der BierdeckelDialoge stellte sich Dietrich Monstadt (CDU) den Fragen und Anliegen der Unternehmer/innen im Restaurant und Pension Radeberger Bierstuben. Karin Winkler, Regionalleiterin und Moderatorin des Abends, überließ zunächst Monstadt das Wort für eine kurze Vorstellung seiner Person. Monstadt ist Rechtsanwalt und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. In diesem Zusammenhang bot sich zunächst die Frage an, was Monstadt in den 8 Jahren im Bundestag bewegt habe. Ein großer Meilenstein war der Ausbau der A14, so Monstadt. Darauf sei man stolz. Für die Zukunft werde er sich schwerpunktmäßig in der Gesundheitspolitk für den Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten stark machen sowie für die Wirtschaft an dem "Masterplan Selbständigkeit" festhalten, um eine Gründungskultur zu schaffen und die Rahmenbedingugnen für die Existenzgründung verändern. Heikles Thema war ebenfalls der Dieselskandal, bei dem die anwesenden Unternehmer ihrem Ärger einmal Luft machen konnten. Am Ende blieb keine Fragen offen und auch kritische Meinungen wurden direkt ausgesprochen und ausgetauscht. 

Der nächste Stammtisch findet am 04.09.2017 mit Stev Ötinger von der FDP statt. Wir freuen uns Sie dazu im Nierländischen Hof begrüßen zu dürfen.
Die Regionalleitung Schwerin veranstaltet im Vorfeld der Bundestagswahl am 24.September 2017 eine besondere politische Stammtisch-Runde, zusammen mit den Bundestagskandidaten der jeweiligen Partei. Am letzten Montag ging es los. Der erste Kandidat, André Walther von der Partei Die Linke, hatte die Möglichkeit mit den anwesenden Mitgliedern bzw. Unternehmer/innen in lockerer Atmosphäre im Mueßer Hof, bei der Gastgeberin Jana Maiwirth, über seine Positionen und Schwerpunkte im Wahlkampf zu diskutieren sowie Meinungen auszutauschen. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person, stellte André Walther zunächst seine Schwerpunkte im Wahlkampf, wie die Generationengerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit vor. Anschließend lenkte Moderatorin und Regioanlleiterin Karin Winkler auf  aktuelle Wahlthemen, wie Mindestlohn, Rente, Mindesaltersgrenze, etc. wozu Walther auch umgehend Stellung Bezug. Neben einer "Kasse für alle", in die auch jeder einzahlt, fordert Walther zur Herstellung der Generationengerechtigkeit anständige Löhne und anständige Renten, sowie kostenfreie Bildung. In einer durchweg konstruktiven Diskussion musste sich Walther allerdings auch kritischen Fragen stellen.  

Der Stammtisch findet an den nächsten fünf Montagen statt. Der nächste Termin ist der 21.08.2017 mit Dietrich Monstadt von der CDU. Wir freuen uns Sie dazu in der Gaststätte Radeberger Bierstube begrüßen zu dürfen.
Welterbe – ein gemeinsames Ziel von Politik, Wirtschaft und den Bürgern der Stadt Schwerin

Zum letzten Unternehmerfrühstück vor der Sommerpause lud die Regionalleitung Schwerin die Unternehmerinnen und Unternehmer in die Orangerie des Schweriner Schlosses ein. Knapp 50 Mitglieder und Gäste konnten sich in stimmungsvoller Atmosphäre einen Überblick über den aktuellen Stand der Bewerbung zum Weltkulturerbe verschaffen.

Regionalleiterin Karin Winkler freute sich über die rege Teilnahme und das Interesse der Unternehmer/innen am Weltkulturerbe und begrüßte die geladenen Gäste und Referenten: Claudia Schönfeld - Welterbemanagerin der Landeshauptstadt Schwerin - und Norbert Rethmann – Vorsitzender des Fördervereins Weltkulturerbe Schwerin e.V.

Nach einem kurzen Überblick über den Stand der Bewerbung und deren wichtigsten Kriterien, wie der Authentizität und Integrität des Welterbeareals, schilderte Schönfeld die nächsten Schritte zum Weltkulturerbe. Nach dem ersten Meilenstein 2014, der Aufnahme auf die Tentativliste, steht in diesem Jahr die Erarbeitung der Nominierungsdossiers an. Ende 2020 erfolgt die Vorprüfung durch die Kultusministerkonferenz, im Februar 2021 die Begutachtung durch die Experten des Internationalen Denkmalrates Icomos. Die Entscheidung über Aufnahme des Schweriner Residenzensembles erfolgt dann erst im Juli 2022. Dabei geht es nicht nur um das Schloss Schwerin, sondern um die Bewerbung als Kulturlandschaft. Neben dem Schloss Schwerin, dem Museum, Theater, Kirchen etc. wurde die Bewerbung noch erweitert. Hinzu kommt der Pfaffenteich als Zeichen für die Entwicklung der Demokratie.

Norbert Rethmann berichtete kurz über die Projekte des Welterbevereins und betonte, dass das Ziel des Vereins ist, die Bürger auf dem Weg zum Weltkulturerbe mitzunehmen. Der Verein ist das Bindeglied zwischen der Politik und den Bürgern, so Rethmann. Er ist sich sicher, egal wie die Entscheidung ausfällt, die Stadt Schwerin hat allein durch die Bewerbung schon gewonnen. Besonders liegt Rethmann am Herzen auch die Jugendlichen einzubinden und nicht nur für das Welterbe sondern für die Stadt Schwerin zu begeistern. Neben dem geplanten Projekt eines Stadtmodells, welches an einem gut besuchten Punkt in Schwerin aufgestellt werden soll, sind auch noch weitere Veranstaltungen im nächsten Jahr geplant.

Im Anschluss führte Dr. Irmela Grempler – 2. Vorsitzende des Schlossvereins – Interessierte noch durch Teile des Schlosses, wie der Beletage, der Schlosskirche und dem Thronsaal. Als kleines Highlight der Führung gewährte uns Inga Schreiber von der Bauabteilung des Landtags einen exklusiven Einblick in den noch nicht ganz fertigen Plenarsaal. Zum Abschluss übergab Winkler eine Spende der Unternehmer/innen an den Schlossverein für die Restaurierung der Schabracken im Thronsaal.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Referenten für den informativen Austausch, bei Frau Dr. Grempler für die Führung sowie bei der Sparkasse für die Unterstützung der Veranstaltung.
Rund 30 Unternehmerinnen und Unternehmer fanden sich zum zweiten Schweriner Unternehmerfrühstück zum Thema „Digitalisierung als Chance für KMU und die Region“ im Technologie- und Gewerbezentrum ein.

Nach der Begrüßung durch die Regionalleiterin Karin Winkler führte der Referent Steffen Himstedt, Geschäftsführer von Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, die anwesenden Teilnehmer ausführlich in das Thema ein. Dabei betonte er, dass das Thema Digitalisierung im Grunde jeden betrifft, ob privat oder beruflich. Rund 50 Mrd. Geräte werden bis 2020 vernetzt werden, das sind weit mehr vernetzte Geräte als Menschen auf dieser Erde. „Alles was vernetzt werden kann, wird vernetzt werden“, so Himstedt. Mit seinem Softwareunternehmen gehört Himstedt in Schwerin zu den Vorreitern in Punkto Digitalisierung und Prozessoptimierung. Als Entwickler für innovative Lösungen für die Automatisierung der Produktion bedient Trebing & Himstedt national und international Kunden wie Schindler, ENERCON, Philips, Johnson-Johnson und viele mehr. Bei der Digitalisierung gerade in produzierenden Unternehmen kommt es vor allem darauf an Prozesse zu verbessern im Hinblick auf Produktions-, Konstruktions-, Kunden- und Rechnungsdaten, um mehr Effizienz in den Abläufen zu erzeugen. Es ist heute umso wichtiger die Zeiten von der Eingabe der Kundendaten bis zur Lieferung der Ware so gering wie möglich zu halten. Eine Lieferung innerhalb von 1 oder 2 Wochen ist heute nicht mehr zeitgemäß. Ebenso wichtig ist die Gestaltung der Webseite. Bei einer altmodischen Webseite fragt sich nicht nur der potenzielle Kunde sondern auch ein potenzieller Bewerber, „Kann das Unternehmen noch die nächsten Jahre überleben?“, so Himstedt.

Optimiert und digitalisiert kann ebenfalls die Personaleinsatzplanung, mittels einer App. Sie prüft dabei selbständig, die Qualifikationen der Mitarbeiter, sorgt für die Einhaltung der Arbeitszeitgesetze und berücksichtigt Zeitkonten und Präferenzen der Mitarbeiter. Falls Sie ebenfalls Interesse an der App haben, erfahren Sie unter www.vote2work.com mehr.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Steffen Himstedt für seine Ausführungen und seine hilfreichen sowie praktischen Tipps.
Mittwoch, 15. März 2017

Jahresempfang der Region Schwerin

Beim Jahresempfang der Region Schwerin 2017 überraschte die Regionalleitung Schwerin mit einem stimmungsvollen kulturellen Beitrag von den Darstellern der Fritz-Reuter-Bühne sowie erstmalig mit der Vorstellung des Nominierten für die Auszeichnung Unternehmer des Jahres 2016.

Mit einem plattdeutschen Lied eröffneten die Sänger Tina Landgraf, Andreas Auer und Christoph Reiche schwungvoll die Veranstaltung und stimmten die rund 100 Gäste aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft auf den Nachmittag ein. Regionalleiterin Karin Winkler begrüßte die Mitglieder und Gäste und übergab das Wort sodann an Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier. Dieser berichtete von seinen ersten 122 Tagen im Amt. In Anlehnung an „die 100 Tage-Frist“ zog der Oberbürgermeister erste Bilanz. Neben vielen repräsentativen Auftritten und der Zeit, die ich mir für die Einarbeitung nehmen musste, bin ich leider erst zu zwei Firmenbesuchen in Schwerin gekommen, so Badenschier. Doch mit Repräsentation sei vorerst Schluss, nun widme er sich voll und ganz der Arbeit und strebt weitere Besuche bei den Schweriner Firmen an. Versprechungen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, kann und will er auch nicht geben, denn die Arbeitsplätze schaffen die Unternehmer, so Badenschier. Er biete aber die Unterstützung an, um den Unternehmern dies auch zu ermöglichen. Es gilt dem Dank den Unternehmer, die die Wirtschaft in Schwerin zu dem machen was sie ist, so Badenschier.

Passend im Anschluss stellte Karin Winkler die Kandidaten für die Auszeichnung des Unternehmers des Jahres 2016 vor. Die Regionalleitung Schwerin entschloss sich für die Auszeichnung Kevin Friedersdorf und Martin Klemkow von Mandarin Medien vorzuschlagen. Mit einer kurzen Zusammenfassung aus dem Leben von Friedersdorf und Klemkow und ihrer Entwicklung, die sie in ihren letzten Jahren beruflich gemacht haben, von einem kleinem Büro in der elterlichen Garage zum Marktführer in MV bei den Internetagenturen, stellte Winkler die beiden Geschäftsführer und Freunde kurz dar. Aufgrund ihrer stetigen beruflichen Weiterentwicklung auch in anderen Bereichen, wie Eventmanagement und der Vermietung von Ferienappartements, und ihrem großen sozialen Engagement sind die beiden Unternehmer ein würdiger Träger des Preises.

Die musikalische Begleitung und auch das reichliche Buffet luden anschließend zu netten Gesprächen und zum Netzwerken.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Sponsoren: Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, Fuchs & Partner GmbH – Steuerberatungsgesellschaft, corent networks GmbH, die uns den Jahresempfang erst möglich machen. Weiterhin bedanken wir uns beim Weinhaus Wöhler, die freundlicherweise die Präsente für die Nominierten sponserten.
Fachkräfte gesucht? Die Bundeswehr bildet für Sie aus!

Beim Arbeitskreis Personalwesen am Mittwoch konnten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer aus erster Hand im Karrierecenter der Bundeswehr informieren, wie sie ihren Fachkräftebedarf mit der Unterstützung der Bundeswehr decken können. Von Einarbeitungszuschüssen und Übergangsgeld gibt es vielfältige und individuelle Unterstützung, die auch dem Arbeitgeber zu Gute kommt. Nicht nur von Zuschüssen sondern auch von ausgebildeten und qualifizierten Soldaten im Alter von 25-30 kann der Arbeitgeber profitieren.

Verbandsjuristin Christiane Schott und die Gastgeberin und Behördenleiterin des Karrierecenters Melanie Ihle begrüßten die Unternehmer/-innen. Anschließend erhielt der Referent Robby Seifert - Leiter des Kundenservices - das Wort. Er stellte zunächst kurz das Karrierecenter vor und leitete über zum Berufsförderungsdient (BFD) als Teil des Karrierecenters der Bundeswehr, aus dem die Unternehmer/-innen ausgeschiedene Soldaten für ihr Unternehmen gewinnen können. Neben einem Berufsorientierungspraktikum im Unternehmen, unterstützt der BFD die ehemaligen Soldaten, und damit auch den Arbeitgeber, mit Einarbeitungszuschüssen bis zu max. 26 Wochen und in Höhe von anfänglich 50%. Der Arbeitgeber hat somit nicht die vollen Lohnkosten. Der (geförderte) Schritt in die Wirtschaft ist somit nicht nur ein Vorteil für die Soldaten, sondern auch im Interesse der Unternehmen, so Seifert.

Im Anschluss informierte Kathrin Betina über den Reservistendienst ehemaliger Soldaten. So kann es sein, dass der neu gewonnene Mitarbeiter und ehemaliger Soldat als Reservist freiwillig (!) wieder zum Dienst herangezogen werden kann. Höchstens jedoch 10 Monate. Für die Zeit des Reservistendienstes ruht das Arbeitsverhältnis. Zur Vermeidung von Problemen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen, ist es jedoch dem Soldat anzuraten dies frühzeitig mit dem Arbeitgeber zu besprechen. Vor allem da es freiwillig ist für den Reservisten. Dies muss der Arbeitgeber wissen, so Betina.

In entspannter Runde wurden anschließend noch viele Tipps und Kontakte ausgetauscht. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Gastgeberin für die Gastfreundschaft und die interessanten Vorträge!

P.S.: Wenn Sie als Arbeitgeber Fachkräfte suchen und gern in der Stellenbörse des Karrierecenters kostenlos (!) aufgenommen werden möchten, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns oder auch gleich mit dem Karrierecenter auf!
Zum Wirtschaftsforum 2017 lud die Regionalleitung Schwerin die Unternehmerinnen und Unternehmer in die Eventlocation „Das Haus am See“ ein. Regionalleiterin Karin Winkler begrüßte die rund 55 anwesenden Mitgliedsunternehmen und Gäste, die anschließend gespannt dem Vortrag des Dezernenten für Wirtschaft, Bauen und Ordnung, Bernd Nottebaum, über die Ergebnisse und Vorhaben sowie der Wirtschaftsentwicklung in Schwerin folgten.

Auch in diesem Jahr konnte Schwerin wieder einen Anstieg an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen verzeichnen. Innerhalb von 5 Jahren sind fast 3.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse dazu gekommen, so Nottebaum. Positiv auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich die Neuansiedlung von Großfirmen im Industriepark aus. Neben ZIM Flugsitz soll das Schweizer Medizintechnik Unternehmen Ypsomed hinzukommen, so Nottebaum. Wir hoffen in diesem Jahr den 1.000 Arbeitnehmer im Industriepark begrüßen zu dürfen. Neben einem ebenfalls leichten Anstieg der Einwohnerzahl, ist jedoch eine Abnahme der Übernachtungszahlen zu verzeichnen.

Zur Diskussion steht ebenfalls ein Factory Outlet Center in Schwerin. Da ist sich die Stadtvertretung noch uneins, so Nottebaum. Die Konkurrenz zu Wittenburg und die zu befürchtende sinkende Kaufkraft im Einzelhandel in der Innenstadt sprechen eher gegen ein Outlet Center. Neben vielen geplanten Sanierungen und Neubau von Schulen, Straßen und Einfamilienhäusern, soll diesen Sommer die Verlegung der Straßenbahnschienen am Wittenburger endgültig beendet sein. Weiterhin steht in diesem Jahr die Entscheidung über die BUGA 2025 an. Dazu findet am 24. September ein Bürgerentscheid statt. Neben dem allgemeinen Engagement der Bürger für die BUGA freut sich Nottebaum ebenfalls über die ausstehende Bewerbung zum Weltkulturerbe, die 2022 eingereicht werden soll.

Zu einem kleinen Snack konnten im Anschluss die anwesenden Unternehmer/innen gemeinsam mit Herrn Nottebaum weiter diskutieren und Fragen stellen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Gastgeber für die Gastfreundlichkeit und die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.

So berichtet die SVZ
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