Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Mittwoch, 19. Juli 2017

3. Schweriner Unternehmerfrühstück zum Weltkulturerbe

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Welterbe – ein gemeinsames Ziel von Politik, Wirtschaft und den Bürgern der Stadt Schwerin

Zum letzten Unternehmerfrühstück vor der Sommerpause lud die Regionalleitung Schwerin die Unternehmerinnen und Unternehmer in die Orangerie des Schweriner Schlosses ein. Knapp 50 Mitglieder und Gäste konnten sich in stimmungsvoller Atmosphäre einen Überblick über den aktuellen Stand der Bewerbung zum Weltkulturerbe verschaffen.

Regionalleiterin Karin Winkler freute sich über die rege Teilnahme und das Interesse der Unternehmer/innen am Weltkulturerbe und begrüßte die geladenen Gäste und Referenten: Claudia Schönfeld - Welterbemanagerin der Landeshauptstadt Schwerin - und Norbert Rethmann – Vorsitzender des Fördervereins Weltkulturerbe Schwerin e.V.

Nach einem kurzen Überblick über den Stand der Bewerbung und deren wichtigsten Kriterien, wie der Authentizität und Integrität des Welterbeareals, schilderte Schönfeld die nächsten Schritte zum Weltkulturerbe. Nach dem ersten Meilenstein 2014, der Aufnahme auf die Tentativliste, steht in diesem Jahr die Erarbeitung der Nominierungsdossiers an. Ende 2020 erfolgt die Vorprüfung durch die Kultusministerkonferenz, im Februar 2021 die Begutachtung durch die Experten des Internationalen Denkmalrates Icomos. Die Entscheidung über Aufnahme des Schweriner Residenzensembles erfolgt dann erst im Juli 2022. Dabei geht es nicht nur um das Schloss Schwerin, sondern um die Bewerbung als Kulturlandschaft. Neben dem Schloss Schwerin, dem Museum, Theater, Kirchen etc. wurde die Bewerbung noch erweitert. Hinzu kommt der Pfaffenteich als Zeichen für die Entwicklung der Demokratie.

Norbert Rethmann berichtete kurz über die Projekte des Welterbevereins und betonte, dass das Ziel des Vereins ist, die Bürger auf dem Weg zum Weltkulturerbe mitzunehmen. Der Verein ist das Bindeglied zwischen der Politik und den Bürgern, so Rethmann. Er ist sich sicher, egal wie die Entscheidung ausfällt, die Stadt Schwerin hat allein durch die Bewerbung schon gewonnen. Besonders liegt Rethmann am Herzen auch die Jugendlichen einzubinden und nicht nur für das Welterbe sondern für die Stadt Schwerin zu begeistern. Neben dem geplanten Projekt eines Stadtmodells, welches an einem gut besuchten Punkt in Schwerin aufgestellt werden soll, sind auch noch weitere Veranstaltungen im nächsten Jahr geplant.

Im Anschluss führte Dr. Irmela Grempler – 2. Vorsitzende des Schlossvereins – Interessierte noch durch Teile des Schlosses, wie der Beletage, der Schlosskirche und dem Thronsaal. Als kleines Highlight der Führung gewährte uns Inga Schreiber von der Bauabteilung des Landtags einen exklusiven Einblick in den noch nicht ganz fertigen Plenarsaal. Zum Abschluss übergab Winkler eine Spende der Unternehmer/innen an den Schlossverein für die Restaurierung der Schabracken im Thronsaal.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Referenten für den informativen Austausch, bei Frau Dr. Grempler für die Führung sowie bei der Sparkasse für die Unterstützung der Veranstaltung.
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