Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Montag, 15. August 2016

Unternehmerfrühstück in Rehna / Thematik „familienfreundliche Unternehmen“ fand großes Interesse

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Am 09. Juni war die Eventlocation Alter Bahnhof Austragungsort des 3. gemeinsamen Unternehmerfrühstücks der FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH und des Unternehmerverbandes Region Nordwestmecklenburg im Rahmen des 4. Deutschen Diversity - Tages. Thema war diesmal “familienfreundliche Unternehmen - ein Standortvorteil“.

Nach der Begrüßung durch Gastgeber Matthias Maack, der dieses 2014 nach Abschluss jahrelanger Um- und Ausbauarbeiten eröffnete Haus gemeinsam mit seinem Bruder mit großem Erfolg betreibt - beide waren Anfang des Jahres von der UV - Regionalleitung als „Unternehmer des Jahres“ der Region NWM für 2015 vorgeschlagen worden - ging es dann thematisch zur Sache. Rehnas Bürgermeister Jochen Oldenburg wies zu Beginn auf die erfreuliche Entwicklung seiner Stadt in den letzten Jahren hin, wozu sehr wesentlich die hier ansässigen Unternehmer beigetragen haben. Das neue Gewerbegebiet an der B104 am Ortsausgang Richtung Schönberg bietet ansiedlungswilligen Unternehmen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit und soll zum weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in der Stadt beitragen.

Matthias Diederich, 1. Stellvertreter der Nordwestmecklenburger Landrätin, gab einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation und weitere Vorhaben im Landkreis und zur Flüchtlingssituation. Die schnellstmögliche Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft und den Arbeitsmarkt ist eine gemeinsame Aufgabe der Verwaltungen und Unternehmer und erfordert nach wie vor große Anstrengungen. Das Thema dieser Veranstaltung „Familienfreundlichkeit“  hat auch für den Landkreis und die Landrätin persönlich eine sehr große Bedeutung.

Sehr interessant waren auch die Ausführungen von Renate Oeding, Projektmanagerin in der Wirtschaftsfördergesellschaft Südwestmecklenburg mbH mit derzeit 8 Mitarbeitern. Sie stellte nicht nur ihre im Vgl. zu NWM personell und materiell deutlich besser ausgestattete regionale WFG vor, sondern auch die von dieser WFG herausgegebene Pendlerpost mit einer Auflage von 65.000 Stück und das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“. In den gegenwärtigen Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels kommt der „Familienfreundlichkeit“ immer größere Bedeutung zu. Sie ist inzwischen ein wichtiges Merkmal dafür ob ein Unternehmen für Arbeitnehmer attraktiv ist oder nicht und hilft somit Beschäftigte im eigenen Unternehmen zu halten und neue (qualifizierte) Mitarbeiter gewinnen zu können. Dazu gibt es im Landkreis LWL - PCH bereits viele gute Beispiele und immer mehr Unternehmen die sich ganz gezielt der Zertifizierung für die Vergabe dieses Siegels stellen (in die auch der UV einbezogen ist) und die nach erfolgter Vergabe nach außen mit diesem Siegel als attraktiver Arbeitgeber werben.

Volker Jödicke, Projektleiter „Lob in Aktion“ von der FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH, berichtete über den Stand des seit April 2014 und noch bis April 2017 laufenden Projektes LoB - die Auftaktveranstaltung fand damals ebenfalls im „Alten Bahnhof“ Rehna statt - und stellte den „familienorientierten Service für Unternehmen (famos)“ vor. Dabei sollen auch gute Erfahrungen aus LWL / PCH genutzt werden. Schwerpunkt ist dabei z.B. neben Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Herstellung der Gesundheit der Mitarbeiter vor allem die Absicherung der Betreuung der Kinder der Mitarbeiter, vor allem in Randzeiten. Dazu ist bereits ein immer größer werdendes Netzwerk aufgebaut worden und auch die Errichtung eigener betrieblicher Kindereinrichtungen wird zunehmend diskutiert bzw. ist wie z.B. bei EUROIMMUN Dassow bereits erfolgt. Auch durch solche Maßnahmen soll ein Umfeld geschaffen werden in dem sich die Beschäftigten motiviert und wohl fühlen. Er rief die Unternehmer auf die eigenen familienfreundlichen Leistungen auch bzw. verstärkt nach außen zu kommunizieren.

In zahlreichen individuellen Gesprächen in lockerer Runde nach den Vorträgen wurden zwischen den Teilnehmern Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft

Die Regionalleitung und Projektleiter Volker Jödicke danken den Referenten für ihre Beiträge und dem Hausherrn für die wiederum hervorragende Bewirtung.    
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