Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Freitag, 27. November 2015

Zukunftsweisendes Thema Breitbandversorgung besprochen

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Am 10. November 2015 lud der Unternehmerverband der Region Ludwigslust-Parchim seine Mitglieder zum Unternehmerstammtisch in das Van der Valk Landhotel Spornitz ein. Regionalleitungsmitglied Dirk Tast moderierte die Veranstaltung und gab zunächst den neuen Mitgliedern Gelegenheit, sich kurz persönlich vorzustellen.

Breitbandversorgung – Wie geht es jetzt weiter? Das stand auf der Tagesordnung. Dazu referierte, Bernd Holter, Leiter des Breitbandkompetenzzentrums Mecklenburg-Vorpommern. Er ist der erste Ansprechpartner zu dem Thema im Lande. Die Lizenzen sind versteigert. Der Bund hat eine Richtlinie erlassen. Das Land hat entsprechende Gelder zum Breitbandausbau eingestellt. Bernd Holter stellte die Ausbaustufen dar. Die Herausforderung besteht darin, die weißen ‚Flecken zu sondieren und sicherzustellen, dass dort auf Basis der zukunftstfähigen Glasfasertechnik der Ausbau mit entsprechender Förderung erfolgt. Wesentliches Problem ist, dass die angestrebten 50 Mbit/S zwar schon 50 Prozent der Nutzer haben. Davon jedoch verteilen sich ca. 90 Prozent auf die Städte. In den ländlichen Gegenden sind es nur knapp 15 Prozent. Das stellt gerade das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit seiner bekannten Struktur vor große Herausforderungen. Vor dem Hintergrund des Flächenlandes, reichen die vom Bund und Land bereitgestellten Gelder nicht, um eine Flächenabdeckung zu erreichen. Es müssen also im ersten Zug bis 2018 Prioritäten gesetzt werden. Zuständig für die Beantragung der Fördergelder sind die Kommunen und Kreise. Hier zählt, wer zuerst kommt, malt zuerst, ergo ein Windhund-Verfahren. Der Kreis ist nunmehr mit seinen Kommunen gefordert, so schnell wie möglich die Anträge auf den Weg zu bringen. Wie es dann nach 2018 weitergehen soll, um die Flächenabdeckung zu gewährleisten, blieb offen.

Der Unternehmerverband fordert die Kommunen und den Landkreis auf, nunmehr schnellstmöglich die Anträge auf den Weg zu bringen und vor allen Dingen die Wirtschaft mit einzubeziehen. Die derzeit stattfindende Intransparenz führt zu dem Verdacht, möglicherwiese beliebig vorzugehen. Das kann nicht in unser aller Sinne sein.
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