Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Anja Kirchner

Anja Kirchner

Dienstag, 16. August 2022

Digital in Italien

Leider ließ es sich nicht für alle Projektpartner einrichten, vor Ort in Pescara zu sein. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Zum vierten Teammeeting hatte der italienische Unternehmerverband CNA Abruzzo Anfang Juni in seine Räumlichkeiten an der Adriaküste eingeladen. Zwei Tage intensiver Austausch vor Ort und digital zum Thema lebenslanges Lernen brachten viele neue Ideen.

Mehr zum Projekt erfahren Sie auf: www.becomingproject.eu.
Mittwoch, 03. August 2022

Wir suchen Verstärkung!

Arbeiten für ein - in einem - regionalen Wirtschaftsnetzwerk? Zwar auf Zeit - jedoch mit Chancen auf zahlreiche nachhaltige Kontakte- und ein tolles Team! Wir freuen uns auf Bewerbungen für unsere offenen Stellen.

Mehr Infos zur Stelle Verbandsjurist (m/w/d) finden Sie hier.

Mehr Infos zur Stelle Projektassistenz (m/w/d) finden Sie hier.

Ihre Unterlagen senden Sie bitte mit entsprechenden Nachweisen an den:

Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
19061 Schwerin / Gutenbergstraße 1
Betreff: Stellenausschreibung Verbandsjurist (m/w/d) oder Projektassistenz (m/w/d)

Adressieren Sie bitte diese „persönlich“ an die Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen
oder schicken Sie es per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Einfache Energiespartipps für Unternehmen

In jedem Unternehmen gibt es Energieeinsparpotenzial! Im Schnitt lassen sich 30 Prozent des Energieverbrauchs durch Energieeffizienzmaßnahmen einsparen. 
Hier einige Maßnahmen, die Unternehmen schnell und ohne große Investition umsetzen können:

  • Temperatur für Klimaanlagen um 2 bis 3 Grad Celsius höher einstellen,
  • Beschattung und Lüftung organisieren, um natürliche Energieressourcen zu nutzen
  • Boiler und Durchlauferhitzer an Handwaschbecken abstellen
  • Energiesparleisten zur Abschaltung von Monitoren, Druckern und sonstigen Stand-by-Geräten einsetzen
  • Lichtsysteme optimieren (LED und Bewegungsmelder installieren)
  • Mitarbeiter zum effizienten Umgang mit Energie sensibilisieren
  • Nicht genutzte Firmeneinrichtungen abschalten, z. B. wenn Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten
  • Heizungssysteme optimieren (Wärmetauscher, Filter, Umwälzpumpen, Regelventile und Einstellungen prüfen und warten lassen und hydraulischen Abgleich durchführen)
Weitere Informationen und weitere Energieeinspartipps finden Sie auf der Webseite der Kampagne MVeffizient: www.mv-effizient.de

Individuelle Energieeinsparmaßnahmen können Sie direkt in einem Vor-Ort-Termin mit dem Technischen Berater Arne Rakel besprechen.
Vereinbaren Sie einfach einen kostenfreien und neutralen Beratungstermin unter Tel.: 0385 3031640 bzw. per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Oder nehmen Sie am nächsten Online-Stammtisch zum Thema "Strom vom eigenen Firmendach" teil: 30. August | 17 - 18.30 Uhr. Mehr Infos hier.
Die Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.
Die Pressemitteilung finden Sie hier im Detail. 
Seit dem 1. Juli unterstützt uns Peggy Hildebrand als neue Geschäftsstellenleiterin für die Region Ludwigslust-Parchim und ist Ansprechpartnerin für Unternehmen aus der Region. 

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam für unsere Region mit Ihnen aktiv zu werden. Der ein oder andere wird mich über meine vorherige berufliche Tätigkeit oder aus dem Mentoringprogramm „Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ kennen. Ich bin 54 Jahre jung, verheiratet und wohne in Neustadt-Glewe. Mit der frisch gewählten Regionalleitung wollen wir die Verbandsaktivitäten nach der langen Zeit coronabedingter Einschränkungen wieder intensivieren und natürlich auch im Bereich der Interessensvertretung für Sie da sein. Gern übermitteln Sie mir Ihre Themen und Wünsche - und auch für einen Besuch zum Kennenlernen Ihres Unternehmens bin ich offen."

Eine tolle Gelegenheit zum Kennenlernen bietet sich am 28. Juli in Ludwigslust an: "Laden - Waschen - Sonne" / 28.07.2022 / EasyCarWash Ludwigslust. 

Für Ihre Angelegenheiten erreichen Sie Peggy Hildebrand unter:

Mobiltelefon: 0173 440 1802
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Donnerstag, 07. Juli 2022

Unternehmerzeitung 02/2022

Montag, 27. Juni 2022

UV Unternehmertag 2022

„Reale Erlebnisse in virtuellen Lernwelten“ war das Motto der zweitägigen Ausbildungswerkstatt 4.0. Eingeladen hatte das saz - Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V. - in den Perzina Saal des Digitalen Innovationszentrums in Schwerin. Rund 50 interessierte Unternehmen folgten der Einladung und testeten vor Ort verschiedene AR- und VR-Anwendungen für die Aus- und Weiterbildungspraxis. Viele Anwendungsmöglichkeiten, vor allem im gewerblich-technischen Bereich, lassen sich hier finden. Prozess- und Systemverständnis als auch Selbstlernkompetenz und Problemlösefähigkeit zu fördern, stehen dabei im Mittelpunkt. Doch ob die Anwendung tatsächlich was nützt, ergibt sich erst im direkten Ausprobieren. Das saz stellte dazu drei verschiedene Projekte vor, welche kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Resonanz bei Ausbildungspersonal und Auszubildenden ist nach ersten Berührungsängsten durchweg positiv. So lassen sich mit einem Smartphone, Tablet oder einer Microsoft HoloLens Datenbrille abstrakte Zeichnungen mittels AR-Technik zu erlebbaren Objekten animieren. Das saz setzt dies bereits erfolgreich in der Verbundausbildung der Metallberufe ein.

Besonders intensiv ist das Lernen bei VR-Anwendungen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Immersion, dem „Eintauchen“ in eine virtuelle Welt. Je realistischer die virtuelle Welt und je höher der Grad an Interaktion, umso mehr identifiziert sich der Betrachtende mit der fiktiven Welt. Der boomende Absatz von VR-Computerspielen gibt dem Trend recht. Nun hat die Bildungslandschaft diese Möglichkeiten auch für Lehr- und Lernszenarien entdeckt. So nutzt das saz beispielsweise den „taraVRbuilder“ im Anlagenbau und Logistikbereich,um 2D-Layouts mit 3D Modellen von Maschinen, Förderanlagen, Fahrzeugen und Handarbeitsplätzen zu bestücken. In wenigen Schritten entstehen dabei 3D-Simulationen von Produktions- und Logistikprozessen. Zusammen mit dem Rostocker Partner ANOVA GmbH entwickelt das saz außerdem weitere passende Lehr- und Lernsequenzen. Erste Projektergebnisse wurden im Rahmen des Erprobungsprojektes „ProMech-I“ für den Beruf des Mechatronikers/der Mechatronikerin vorgestellt. Azubis können hier in die virtuelle Welt eines Schaltschrankes „abtauchen“. In mehreren Arbeitsschritten müssen sie Teilaufgaben lösen. Das VR-Trainingssystem protokolliert und bewertet dabei hinsichtlich verschiedener Kriterien und hilft damit den Lernfortschritt transparent für Lernende und Lehrende abzubilden.

Fazit der zwei Tage Ausbildungswerkstatt 4.0: Es gibt viele spannende Anwendungsmöglichkeiten für AR und VR! So wurden weitere Anwendungen vorgestellt, wie beispielsweise die virtuelle Begehung einer Windkraftanlage auf See, der SHW 360° Trailercheck vom Seehafen Wismar als auch weitere Anwendungen im Baugewerbe oder Landwirtschaft. Doch sind hier auch Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ralf Marohn als Moderator der Ausbildungswerkstatt 4.0 fasst es wie folgt zusammen:

„AR- und VR-Anwendungen sind vor allem im Industriebereich interessant. Aus- und Weiterbildung lassen sich damit attraktiv gestalten und bieten Lehrenden und Lernenden neue Möglichkeiten der Wissensvermittlung und Kompetenzerweiterung. Doch sind die Entwicklungskosten nicht unbedeutend, außerdem sind passende Lehrszenarien zu finden, die tatsächlich einen Mehrwert bieten. So können beispielsweise gefährliche oder komplexe Arbeitssituationen spielerisch nachgebildet werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist der digitale Schweißtrainer, der gleichzeitig Materialkosten spart. Ob sich Unternehmen, das selbst anschaffen oder über Kooperation im Verbund mit Bildungsdienstleistern und anderen Unternehmen ermöglichen, ist sicherlich nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch das vorhandenen pädagogischen Know-Hows. Da die Entwicklung im Bereich Industrie 4.0 so dynamisch ist, ist es für alle Beteiligten empfehlenswert, gemeinsam Lösungen zu finden und Wissen zu teilen. Wir stehen da als Netzwerkpartner jederzeit zur Verfügung.“

Wir danken dem Gastgeber für die vielen interessanten Eindrücke und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit im Weiterbildungsverbund.

// Fotos: saz e.V.
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