Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Guido Raabe

Guido Raabe

Unternehmer kommt von unternehmen! Das sagte sich einmal mehr unser langjähriges Mitglied Frank Rohloff (Foto). Ihn erfüllt mit Sorge, dass die neuen Vorschriften zur Testpflicht, Kunden z.T. davon abhalten, die Geschäfte aufzusuchen. Die Testkapazitäten müssen also dringend ausgebaut werden, damit Bürger schnell an den erforderlichen Test kommen. Frank Rohloff zeigt Verständnis für die auferlegten Testpflichten. Nur es müssen schnell praxistaugliche Lösungen her, um einer Verringerung der Besucherzahlen in Geschäften entgegenzuwirken.

Viele Jahre schon wirkt Frank Rohloff in der Regionalleitung des Unternehmerverbandes in der Region Ludwigslust-Parchim mit. Er ist geschäftsführender Gesellschafter des BBM-Einrichtungshauses in Parchim. An 4 Standorten hat er Verantwortung für 110 Mitarbeiter. Frank Rohloff, hat der Stadt Parchim, vertreten durch den Bürgermeister, angeboten, den Parkplatz am F.-W.-Raiffeisen-Ring für die Errichtung eines Drive-In Schnelltestzentrums zu nutzen. Alles Notwendige kann an diesem Ort zur Verfügung gestellt werden. Der Platz befindet sich unmittelbar vor dem BBM Einrichtungshaus in der Kreisstadt. Mittlerweile ist BBM bereit, mit Genehmigung der Stadt, gemäß der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, den Kontakt und die Organisation selbst zu übernehmen. 

Die Durchführung könnte über ein Unternehmen aus Olpe erfolgen. Das Unternehmen stellt ein leistungsfähiges Testzentrum und geschultes Personal zur Verfügung. Ziel ist es, den Bürgern eine unkomplizierte Testung zur Verfügung zu stellen. Je mehr getestet wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit für Lockerungen, bzw. das Verhindern einer weiteren Notbremse. Das Unternehmen fordert eine Mindestanzahl an Tests von 250 Testungen pro Tag und kann bis zu 70.000 Personen/Monat testen. Der ehemalige und langjährige Regionalleiter des Unternehmerverbandes, Wolfgang Waldmüller, wurde ebenfalls angefragt in der Angelegenheit. Seine umfangreichen Kontakte als Mitglied des Landtages werden in der Sache gern genutzt und haben schon dafür gesorgt, das Projekt voranzutreiben.

Die Erfahrung der letzten Woche hat gezeigt, dass das Angebot an Schnelltests in Parchim und Umgebung unzureichend ist. Das Angebot auf dem Gelände von BBM kann die Lage erheblich verbessern, an 7 Tagen in der Woche. Nur wenn genügend Tests durchgeführt werden, dann wird sich das positiv auf den Handel und später eventuell auch auf die Gastronomie/Hotellerie auswirken.

Die Regionalleitung des Unternehmerverbandes begrüßt das schnelle Handeln von Frank Rohloff und unterstützt seinen Einsatz für das Testzentrum ausdrücklich!
Keine Berufsorientierungsmessen, auf denen sich Arbeitgeber und ihre künftigen Azubis kennen lernen können. Damit nur noch eingeschränkte Möglichkeiten für Unternehmen, sich darzustellen. Wie können potenzielle Auszubildende und Betriebe heute noch zusammen­kommen? Wo finden Firmen ihr Personal von morgen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Videokonferenz des Unternehmerverbandes in der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim am 22. März. Unternehmen bekamen Einblicke und erhielten Vorschläge zur Gewinnung von Auszubildenden mit digitalen Angeboten. Zunächst ging es um Digitale Berufsorientierungs- und Recruitingformate. Robert Gardlowski und Richard Kaupa sprachen dazu. Beide vertreten das Projekt „Löwenpitch“ der zoneEINZ GmbH. Die Firma ist in der Feldberger Seenlandschaft zu Hause und in ganz Norddeutschland tätig. Durch das Projekt wird Talenten der nächsten Generation bewiesen, dass ihre Region Zukunft hat und Karrieren auch in ländlichen Regionen möglich sind. Damit wird eines der Kernanliegen des Unternehmerverbandes bedient – die Sicherung der Fachkräfte von morgen für den ländlichen Raum. Unternehmen bewerben sich auf einer Bühne zielgruppengerecht bei ihrem (hoffentlich) künftigem Personal. Dies wird in die Schulen oder auch Wohnungen von Azubis der nächsten Generation übertragen.
 
Aber hat die duale Berufsausbildung noch eine Zukunft? Das waren die nächsten Themen des Unternehmerabends. Ein weiteres Projekt, welches in diesem Bereich aktiv ist, kommt aus dem Bundesprogramm „Jobstarter – Zukunft durch Ausbildung“. Joss Wagner von der GiB mbH in Ludwigslust referierte dazu. Er unterstrich insbesondere die Bedeutung von Praktika und des „Probe arbeiten“. Schulnoten sollten nicht das alleinige Kriterium für eine Anstellung sein.
 
Katja Rumstich von der Volker Rumstich Transport GmbH aus Parchim berichtete an praktischen Beispielen über ihre umfang- und ideenreiche Werbung um Auszubildende. Das Unternehmen ist seit 2010 jedes Jahr mit der Ehrung „Top-Ausbildungsbetrieb“ der IHK bedacht worden. Gabriele Ferner vom Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse e.V. sprach über die Erfahrungen im benachbarten Brandenburg. Es wurde deutlich, dass die Unternehmen alle im selben Boot sitzen. Die Suche nach geeigneten Azubis macht nicht an Ländergrenzen halt. Kontakte sind noch während der Videokonferenz geknüpft und damit neue Verbindungen aufgebaut worden.  
 
Wir danken Robert Gardlowski, Richard Kaupa, Joss Wagner, Katja Rumstich und Gabriele Ferner!
Wie können kleine und mittlere Unternehmen IT-Sicherheit konsequent umsetzen und im Fall der Fälle handlungsfähig bleiben? Mit einem unabhängigen Sicherheitsstandard, losgelöst von bestimmten Produkten und für jede Branche nutzbar. Diesen Standard stellte Sebastian Thiede (Foto) beim Unternehmerabend am 15. Februar per Videokonferenz vor.

Die Verbandsregion Ludwigslust-Parchim des Unternehmerverbandes lud zu dieser Veranstaltung ein. Unser Mitgliedsunternehmen Thiede & Brauer GmbH ist ein IT-Systemhaus, welches seit 30 Jahren erfolgreich auch in Norddeutschland agiert.

Sebastian Thiede berichtete zunächst aus dem Bundeslagebricht des BKA. Die Anzahl von Maleware/Schadprogrammen hat mittlerweile gigantische Ausmaße erreicht. Es geht von ca. 312.000 Maleware-Varianten pro Tag, bis ca. 1 Mrd. identifizierter Malwarefamilien. Laut einer Umfrage sind schon 3 von 4 Unternehmen Opfer geworden. Dies betrifft nahezu alle Unternehmensgrößen. Vom kleinen Betrieb also, bis zu Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten.

Anhand von Beispielen erklärte der Referent, wie Schadprogramme auf die Rechner kommen. Eine Schulung und damit die regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter sind anzuraten. Der Sicherheitsstandard Unified Security Cert+ bildet die Schnittstelle bestehender Standards und fokussiert sich auf Maßnahmen, die für kleine und mittlere Unternehmen in der Praxis leistbar sind. Die mögliche Zertifizierung erfolgt in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Geprüfte Maßnahmen zur geprüften IT-Sicherheit wurden vorgestellt. Sicherheit ist dabei als Prozess zu verstehen. Somit wird die Zertifizierung stetig weiterentwickelt. Die vorgestellte Zertifizierung bietet Thiede & Brauer den Firmen auch selbst an.

Der Referent zeigte weiterhin auf, welche aktuellen Gefahren es im IT-Bereich gibt. Erklärt wurde, wie Unternehmen sich schützen können, um Schäden zu vermeiden. Außerdem fanden die besonderen Anforderungen bezüglich Homeoffice Berücksichtigung.

Wir danken Sebastian Thiede für seinen informativen und überzeugenden Vortrag! 
Der Unternehmerverband in der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim begrüßt herzlich 5 neue Mitglieder in seinen Reihen. Wir führen diese in der Reihenfolge des Eintritts in den Verband auf:

1. Marko Zabel, Transporte und Umzüge, Marko Zabel, Kreiener Chaussee 8, 19386 Lübz 

2. Gewerbepark Wanzlitz GmbH & Co. KG, Simon C. Marquardt, Ausbau 3, 19300 Wanzlitz

3. SymPuls Unternehmens-Entwicklung, Rolf Ribbe, Heikendorfer Weg 35, 24149 Kiel

4. APEX Energy Teterow GmbH, Mathias Hehmann, Hans-Adam-Allee 1, 18299 Rostock-Laage

5. Debeka-Servicebüro Boizenburg, Thomas Krienke, Dr.-Alexander-Str. 78, 19258 Boizenburg

Damit hat der Unternehmerverband in der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim in nur knapp 8 Monaten 2020 (Ausgangsbeschränkungen, Kontakteinschränkungen für den Geschäftsstellenleiter auf Grund Corona-Situation), trotz der Verunsicherungen im Markt, 20 neue Mitglieder gewonnen. 345 Mitgliedsunternehmen sind in der Region jetzt aktiv organisiert.


Ausgangssituation – Die Idee
Bestandspflege ist in der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim des Unternehmerverbandes seit jeher einer der wichtigsten Aufgaben. Dafür werden viel Zeit und Aufwand investiert. Anfang November waren bereits 131 Besuche bei Mitgliedsunternehmen in knapp 8 Monaten (2 Monate Ausgangsbeschränkung) zu verzeichnen.
Auf Grund der bekannten Lage mit den Kontakteinschränkungen hatte Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe eine Idee. Wie kann seitens des Verbandes Flagge gezeigt werden, obwohl   Besuche vor Ort erheblich eingeschränkt sind? Wie kann der Kontakt trotzdem persönlich gestaltet werden? Die Lösung – Anrufe! Anrufe, die nicht maximal 1 Minute, sondern z.T. 20-30 Minuten dauern!
 

Das Ziel
Es ging nicht darum, Umfragen durchzuführen, Betroffenheit zu analysieren, Diagramme zu erstellen und Zahlenkolonnen. Es ging darum – da zu sein, Flagge zu zeigen, ein offenes Ohr zu haben, sich zu kümmern und bei Bedarf, Unterstützung in geeigneter Form anzubieten.
 

Umsetzung
Einfach anfangen, sagte sich Guido Raabe. Einfach das Gespräch suchen. Zu zeigen, da ist jemand, da wird sich gekümmert. Im Ergebnis kamen ca. 250 Telefonate zusammen. Es sind völlig verschiedene Telefonate im Inhalt. Es gibt kein Raster. Es wird auch emotional, aber oft anders als gedacht. Es sind Momente, in denen das Zuhören eine besondere Bedeutung gewinnt.
Dabei wurden bewusst auch die Firmen integriert, die besonders hart von den Schließungen betroffen waren (sind). Die Gespräche gingen quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen. Adressaten befanden sich in 4 Bundesländern und 4 Landkreisen. Einen Gesprächsleitfaden gab es nicht. Individuell wurde reagiert. Eine Länge von über 20 Minuten keine Seltenheit.
Ein allgemeines Bild lässt sich nicht zeichnen. Es geht von – gar nicht betroffen, sogar mehr Umsatz als vorher – bis Lage, stabil – bis zu großen Schwierigkeiten. Auch innerhalb einer Branche lassen sich völlig verschiedene Wahrnehmungen feststellen. Das eine Unternehmen hat Personalbedarf in zweistelliger Höhe, das andere kommt in Turbulenzen auf Grund Abhängigkeiten von Großkunden, oder internationalen Kunden. Das so viel zu hörende C-Wort (Corona) war bei manchen Gesprächen besser wegzulassen. Ebenfalls das Wort Krise, da die Betroffenheit ja völlig verschieden ist. Positiv ist zu vermerken – keiner hat aufgelegt. Keiner ist dem Gespräch ausgewichen. Das wäre durchaus verständlich, angesichts der komplizierten Lage in manchen Branchen. Es lässt sich auch insgesamt kein allgemeingültiges Urteil fällen. Die Situationen ändern sich z.T. täglich. Förderungen wurden in Anspruch genommen, z.T. Es gab auch Gespräche, bei denen auf Grund der Branche fest von einer Förderung auszugehen war. Diese wird aber nicht benötigt. Der viel beschworene Solidaritätsgedanke ist spürbar gewesen. Diejenigen, die mit den höchsten Umsätzen ihrer Firmengeschichte gut dastehen, baten alle darum, nirgends namentlich genannt zu werden. Die Anzahl dieser Firmen befindet sich im höheren zweistelligen Bereich. Branchenübergreifend wurde die Bedeutung des Personals, von vielen Firmen aufgezeigt. In der Häufigkeit ist das in den letzten 10 Jahren so nicht zu registrieren gewesen.
Die Verunsicherung im Markt ist kennzeichnend. Längerfristige Planungen sind daher kaum zu realisieren.
 

Vernetzung
So gewünscht und passend, sind Mitgliedsunternehmen, wie gewohnt, zueinander geführt worden. Hier denken Unternehmen natürlich über Kreis- und Ländergrenzen hinweg. Sie wollen sich austauschen, kooperieren, miteinander Geschäfte machen. Die große Vielfalt der Region Ludwigslust-Parchim des Unternehmerverbandes, die Mitglieder in 6 Bundesländern und 6 Landkreisen hat, kommt dem entgegen. Die Vernetzung des Verbandes bis in die unmittelbaren Entscheidungsträger wurde angeboten und auch genutzt. So konnten Anliegen von Mitgliedsunternehmen direkt in Besprechungen der Regierung eingebracht werden.
 

Unternehmerverband hält zusammen
Die gleichnamige Aktion des Radiosenders Ostseewelle wurde als Aufhänger genutzt bei der Ansprache von Mitgliedsunternehmen, die schließen mussten, aber noch Angebote online, zum Abholen, oder Lieferservice bieten. In wöchentliche Rundmails wurde das kostenfreie Portal beworben. Hier konnten Mitgliedsunternehmen ihre Angebote einem breiten Publikum vorstellen. Im Telefonat ist auch nochmal darauf hingewiesen worden.
 

Unterstützung
Das in der Region bestehende kostenfreie Serviceangebot im Bereich betriebswirtschaftliche Beratung wurde in den Telefonaten aktiv beworben. Vermittlungen fanden und finden hier vermehrt statt. Die Region kann sich als Dienstleister zeigen. Hier wird unbürokratisch und schnell reagiert. Anfragen kamen teilweise nach 22.00 Uhr, auch Telefonate. Für eine schnelle, flexible Reaktion zeigen sich die Unternehmen dankbar.
 

Ausblick
Die erneute Schließung einiger Branchen stellt manche Unternehmen auf eine weitere, harte Bewährungsprobe. Verstärkt sind Anfragen zu verzeichnen. Ein Fazit gibt es nicht. Die Situation ist nicht vorbei. Der Markt zu unsicher und Entwicklungen nicht absehbar.
 
Da war schon die Anreise ein spannender Aspekt für die Jurymitglieder zur Verleihung des Siegels „Familienfreundliches Unternehmen“. Wanzlitz und dann noch Gewerbepark. Selbst für modernste Navigationsgeräte eine Herausforderung in der Ortung. 

Umso beeindruckender dann, was sich dem Betrachter zeigt. Mehr als 46.000 qm moderne Lager- und Produktionshallen mit Dienstleistungen. Über 100.000 qm Flächen zum Bau neuer Hallen, Flächen oder Produktionen. Der Gewerbepark Wanzlitz (bei Grabow) produziert bereits heute mehr Strom, als im Gewerbepark selbst verbraucht wird. Es gibt einen zweiten Standort des Unternehmens in Hamburg. Am 27. Oktober waren beim Audit zur Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen“ im Gewerbepark dabei: Manuela Ulrich (Stadt Ludwigslust), Christin Pinnow (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH) und Guido Raabe vom Unternehmerverband. 

Der Geschäftsführer des Gewerbeparks, Simon C. Marquardt, stellte das Unternehmen zunächst vor. Guido Raabe zeigte sich schon vom Motivationsschreiben der Firma sehr angetan. Der Betrieb unterstreicht darin klar, dass er an langfristigen Beschäftigungsverhältnissen interessiert ist. Dies führt zu einer hohen Vertrauensbasis. Daraus resultiert eine enge Bindung zum Unternehmen. Freundschaftliche Verhältnisse zwischen Mitarbeitern entstehen. Der kollegiale Umgang der Beschäftigten wird damit gestärkt. Dass diese Unternehmenskultur auch praktisch gelebt wird, davon konnten sich die Jurymitglieder überzeugen. Gerade der hoch angesiedelte Vertrauensaspekt war wahrnehmbar. Vom Unternehmen waren noch Julia Kröger und Tina Halfar anwesend.  
Die Jury fand auch bemerkenswert, welche Leistungen das kleine Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet. Neben Tankgutscheinen sind hier Zuschüsse zur Altersversorgung zu erwähnen. Im nahe gelegenen Dorf, nachdem der Gewerbepark benannt wurde, engagiert sich das Unternehmen mit jährlichen Festen. Es ist Partner der Freiwilligen Feuerwehr Wanzlitz und unterstützt die Feuerwehr-Jugend. Diese kann auf dem Betriebsgelände die Feuerwehrübungen durchführen, um die jungen Anwärter zu fördern. 
Im Unternehmen sind die Positionen Geschäftsleitungsassistenz und künftig auch Vertriebsleitung, jeweils weiblich besetzt und werden in Teilzeit ausgeübt. 
Guido Raabe ist beeindruckt vom angenehmen Betriebsklima, welches in den Gesprächen sofort spürbar war. Noch am gleichen Tag vermittelte er Kontakte zu Mitgliedsunternehmen.  Hierbei ging es u.a. darum, welche Optionen noch bestehen, um Mitarbeiter zu fördern. 

Wir gratulieren herzlich zur Zertifizierung „Familienfreundliches Unternehmen“! Weiter so - das stärkt auch das Unternehmerbild in der Öffentlichkeit!
 
„Die Mitarbeiter einer Firma sind ihr größtes Kapital.“ Dieser Satz von Richard Branson wird von der BBM Einrichtungshaus GmbH live gelebt. Das Unternehmen hat ca. 120 Mitarbeiter an vier Standorten. Diese verteilen sich auf 4 Landkreise und 2 Bundesländer. 1991 gründeten Frank und Jörg Rohloff das Unternehmen mit vier Verkäufern. Mittlerweile ist BBM seit vielen Jahren Nr. 3 in der Möbelbranche in MV. 

BBM bewarb sich für das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“. Am 3. September war in Parchim das Audit im Rahmen des Zertifizierungsprozesses zur Verleihung des Siegels. In der Jury wirkten Daniela Lau und Christine Pinnow von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg, sowie Guido Raabe für den Unternehmerverband, mit. 

Der schon äußerst positive Eindruck der Bewerbungsunterlagen setzte sich im Vor-Ort-Termin fort. Von der BBM-Geschäftsführung war Andreas Juhnke anwesend. Außerdem Hausleiter Reinhard Schleicher. Dazu die Mitarbeiter Kerstin Granzow (Teamleitung Verwaltung) und Gabriela Rosenau (Buchhaltung). Alle Genannten befinden sich auf dem Foto mit den Jurymitgliedern.  
„In guten Unternehmen geht es nicht nur um Kosten und Umsatz, es geht um Menschen. Jeder Mitarbeiter von BBM macht mit seinem Engagement, seinen Talenten, seiner Persönlichkeit und seinem täglichen Einsatz das Unternehmen zum Erlebnis für die Kunden.“ Diese beiden Sätze finden sich einführend in den BBM-Bewerbungsunterlagen. Zufriedene Kunden kann nur akquirieren, wer zufriedene Mitarbeiter hat. BBM bietet seinen Beschäftigten umfangreiche Leistungen im Bereich der Familienfreundlichkeit. Besonders beeindruckt hat uns der Einsatz für Mitarbeiter, die unverschuldet in Notsituationen geraten. Dies geschah über die Jahre öfter. Das Unternehmen hat sofort, unbürokratisch und mit erheblichem finanziellem Aufwand unterstützt. Das Gleiche wird auch nach Außen gelebt, praktisch als Firmenphilosophie. Wenn von Unglücken in der Region (z.B. Hausbrand) aus der Zeitung erfahren wird, werden Möglichkeiten gesucht, schnell, z.B. mit Möbeln, zu unterstützen. 

Auf die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten wird versucht, einzugehen. Dem Wunsch von Mitarbeiterinnen folgend, ist auch im Verkauf ein 30 Stunden-Teilzeitmodell erfolgreich eingeführt worden. Die Jury zeigte sich auch sehr angetan von den zahlreichen Unterstützungsangeboten und Würdigungen, die durch die Geschäftsleitung erfolgen. So erhalten Mitarbeiter Geldgeschenke für die Geburt, Einschulung, Jugendweihe/Konfirmation oder den Schulabschluss der eigenen Kinder und Enkelkinder. Weiterhin zu nennen sind hier Sonderurlaub für besondere Anlässe und Prämien bei Betriebsjubiläen (gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit). Alle Mitarbeiter erhalten eine private Unfallversicherung und können ab 10 Jahren Unternehmenszugehörigkeit weitere Zusatzversicherungen in Anspruch nehmen.  

BBM zeigt klar, dass Menschlichkeit im Unternehmen und kontinuierlicher Erfolg am Markt, sich einander ergänzen. 

Wir gratulieren herzlich zur Verleihung des Siegels „Familienfreundliches Unternehmen“!

Der Unternehmerverband in der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim begrüßt herzlich 9 weitere, neue Mitglieder in seinen Reihen. Wir führen diese in der Reihenfolge des Eintritts in den Verband auf:

1. SR Entertainment UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Stephan Rauchfuss, Gneisenaustraße 2, 19370 Parchim

2. Müritz-Getränke, Felix Frankenberg, Zum Mevenbruch 15, 17192 Warenshof

3. Hof Birkenkamp, Jennifer Dietel, Plüter 1, 19230 Bresegard

4. Ferienresort Texas MV, Tobias Bone-Winkel, Texas 1, 19230 Kirch Jesar

5. ReSKO GmbH, Olaf Kleinitz, Bahnhofstraße 32, 19230 Hagenow

6. Parchim Center GmbH, Ronny Laschewski, Ludwigsluster Straße 29, 19370 Parchim

7. Solid Personalservice GmbH, Gerriet Cornelius, Käthe-Kollwitz-Straße 27 a, 19288 Ludwigslust

8. Brennerei Brogilius, Wilfried Klammer, Bahnhofstraße 18 a, 19412 Brüel

9. Debeka Versichern und Bausparen, Jürgen Hagedorn, Lindenplatz 6, 19230 Hagenow 

Damit hat der Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim in nur gut 4 Monaten 2020 bereits 15 neue Mitglieder gewonnen.
375 Mitgliedsunternehmen sind in der Region Ludwigslust-Parchim organisiert.
287 Mitgliedsunternehmen hat allein Guido Raabe, Regionalgeschäftsstellenleiter im Unternehmerverband Verbandsregion Ludwigslust-Parchim, für seine Region schon gewonnen. Die 4 Neuzugänge am 19. Oktober 2012, also an einem einzigen Tag, waren Rekord. Ebenso die sogar 5 neuen Mitglieder, in 19 Stunden, tagübergreifend, am 21. und 22. Oktober 2019. 

Die Neuzugänge Nummer 286 und 287 stellen jetzt ebenfalls Besonderheiten dar. Hierbei ist nicht nur der Zeitpunkt so prägnant, sondern auch die Marktpositionen und Historie der Firmen. 

Beauty-Tempel-Rambow, Ulrike Rambow (Foto Ulrike Rambow), wurde am 28. April und SR Entertainment UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Stephan Rauchfuss, am 6. Mai, jeweils Mitglieder in der Verbandsregion. Die Betriebe sind in Parchim ansässig. Zu beiden Zeitpunkten der Unternehmenseintritte waren die Branchen, aus denen die Unternehmen kommen, auf Grund der behördlichen Beschränkungen, im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, geschlossen. SR Entertainment ist es auch heute noch! Zu beiden Eintrittsdaten gab es noch nicht mal terminliche Eröffnungsperspektiven für die Firmen! 

Hinzu kommt noch ein weiterer Aspekt – schauen wir uns an, welche Unternehmen uns verstärken, so werden die Neuzugänge noch beachtlicher! Ulrike Rambow ist seit ca. 30 Jahren mit dem Beauty-Tempel in Parchim selbstständig. 10 Mitarbeiter gehören zur Firma. Pflege und Schönheit der Haut stehen bei Ulrike Rambow, die auch Heilpraktikerin ist, im Mittelpunkt. Sie bietet mit ihren Beschäftigten die gesamte Palette der Kosmetik an. 

Stephan Rauchfuss ist mit SR Entertainment Betreiber des Parchimer Kinos. Es besteht 20 Jahre und hat 20 Mitarbeiter. Seit Beginn des Jahres bietet die Firma z.B. auch spezielle Vorstellungen für Senioren an. Ein passendes Angebot in einer immer größer werdenden Zielgruppe. Das Kino hat Bedeutung für die Attraktivität der Kreisstadt Parchim. Es ist wichtiges Element der Infrastruktur, Ort der Begegnung. Für viele Menschen hier ein wichtiger Anlaufpunkt. 

Es gibt im ganzen Landkreis Ludwigslust-Parchim, immerhin der zweitgrößte in Deutschland, keine vergleichbaren Unternehmen in den jeweiligen Branchen. Beauty-Tempel und SR Entertainment sind also Marktführer in der Region.

Die aktuelle Situation bietet auch Chancen. Es ist lobenswert, dass sich Unternehmen auch aktuell für unsere Gemeinschaft entscheiden. Wir werden weiter Zugänge generieren, auch in der jetzigen Lage. Einfach kann jeder, die Schwierigkeiten stellen Herausforderungen dar – wir nehmen sie an!

Firmenjubiläen sind wichtige Termine. In der aktuellen Lage bekommen sie, gerade in der Gastronomie-Branche, nochmal eine besondere Bedeutung. Unser Mitglied Fischräucherei Rösing GmbH in Waren (Müritz) besteht seit 25 Jahren. Für den Regionalgeschäftsstellenleiter des Unternehmerverbandes in der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim, Guido Raabe, ein fest gesetzter Termin. Regionalleiter Volker Rumstich (Foto, rechts) überreichte Geschäftsführer Enrico Lindner (Foto, links) die Urkunde. 

2017 übernahm Enrico Lindner die Firma vom Vater. Zum Unternehmen gehören „Der Räucherkahn“ in Waren (Müritz) und "Das Regattahaus" in Röbel. Der Räucherkahn wurde bereits 1934 erbaut. Er ist über 24 Meter lang und ca. 4 Meter breit. 2007 wurde das Schiff umfassend saniert. Es liegt zentral an der Steinmole, in der Strandstraße, unweit des Müritzeums. Räucherfisch, Fischbrötchen, Fischgerichte und Fischplatten, gehören zu den Spezialitäten des Räucherkahns.  

Das Regattahaus ist ein traditionelles Fischrestaurant direkt am Seglerhafen Röbel. Neben diversen Fischgerichten bietet es auch fischfreie Alternativen an. Der Fisch stammt aus der hauseigenen Räucherei. 
 
Im Räucherkahn tauschten wir uns umfassend aus. Danach zeigte Enrico Lindner noch seine im Bau befindliche Erweiterungsinvestition, in die er Einblicke gab.  

Großen Respekt unsererseits für 25 Jahre in dieser Branche! Gerade in der jetzigen Zeit, ist es uns wichtig, zu zeigen, dass wir da sind und unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen! Ein eindrucksvoller Vormittag mit vielen Visionen, die für das Unternehmertum so prägend und wichtig sind!

Viel Erfolg weiterhin Enrico Lindner mit der Fischräucherei!

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