Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Unternehmer kommt von unternehmen! Das sagte sich einmal mehr unser langjähriges Mitglied Frank Rohloff (Foto). Ihn erfüllt mit Sorge, dass die neuen Vorschriften zur Testpflicht, Kunden z.T. davon abhalten, die Geschäfte aufzusuchen. Die Testkapazitäten müssen also dringend ausgebaut werden, damit Bürger schnell an den erforderlichen Test kommen. Frank Rohloff zeigt Verständnis für die auferlegten Testpflichten. Nur es müssen schnell praxistaugliche Lösungen her, um einer Verringerung der Besucherzahlen in Geschäften entgegenzuwirken.

Viele Jahre schon wirkt Frank Rohloff in der Regionalleitung des Unternehmerverbandes in der Region Ludwigslust-Parchim mit. Er ist geschäftsführender Gesellschafter des BBM-Einrichtungshauses in Parchim. An 4 Standorten hat er Verantwortung für 110 Mitarbeiter. Frank Rohloff, hat der Stadt Parchim, vertreten durch den Bürgermeister, angeboten, den Parkplatz am F.-W.-Raiffeisen-Ring für die Errichtung eines Drive-In Schnelltestzentrums zu nutzen. Alles Notwendige kann an diesem Ort zur Verfügung gestellt werden. Der Platz befindet sich unmittelbar vor dem BBM Einrichtungshaus in der Kreisstadt. Mittlerweile ist BBM bereit, mit Genehmigung der Stadt, gemäß der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, den Kontakt und die Organisation selbst zu übernehmen. 

Die Durchführung könnte über ein Unternehmen aus Olpe erfolgen. Das Unternehmen stellt ein leistungsfähiges Testzentrum und geschultes Personal zur Verfügung. Ziel ist es, den Bürgern eine unkomplizierte Testung zur Verfügung zu stellen. Je mehr getestet wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit für Lockerungen, bzw. das Verhindern einer weiteren Notbremse. Das Unternehmen fordert eine Mindestanzahl an Tests von 250 Testungen pro Tag und kann bis zu 70.000 Personen/Monat testen. Der ehemalige und langjährige Regionalleiter des Unternehmerverbandes, Wolfgang Waldmüller, wurde ebenfalls angefragt in der Angelegenheit. Seine umfangreichen Kontakte als Mitglied des Landtages werden in der Sache gern genutzt und haben schon dafür gesorgt, das Projekt voranzutreiben.

Die Erfahrung der letzten Woche hat gezeigt, dass das Angebot an Schnelltests in Parchim und Umgebung unzureichend ist. Das Angebot auf dem Gelände von BBM kann die Lage erheblich verbessern, an 7 Tagen in der Woche. Nur wenn genügend Tests durchgeführt werden, dann wird sich das positiv auf den Handel und später eventuell auch auf die Gastronomie/Hotellerie auswirken.

Die Regionalleitung des Unternehmerverbandes begrüßt das schnelle Handeln von Frank Rohloff und unterstützt seinen Einsatz für das Testzentrum ausdrücklich!
Als Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. sprechen wir uns gemeinsam mit der Interessengemeinschaft der ostdeutschen Unternehmensverbände - der auch der Unternehmerverband Rostock- Mittleres Mecklenburg e.V. und der Unternehmerverband Vorpommern e.V. angehören - für eine deutlich aktiviere Haltung bei den verantwortlichen Stellen bezüglich weiterer Impfstoffe aus - so sollte die Zulassung und Beschaffung des russischen Impfstoff Sputnik V mit aller Kraft voran getrieben werden.
Ideologische Vorbehalte haben in der Pandemie nicht zu suchen und jede Beschleunigung des Vorankommens beim Impfen muss genutzt werden.

Hier finden Sie unsere gemeinsame Erklärung im Detail.
Beim Impfen versagt die Politik – nun sollen es das Testen und die Wirtschaft richten? Wirtschaft testet freiwillig und ohne gesetzliche Testpflicht 

Wir unterstützen die Testkampagne des Bundes und leisten damit als Wirtschaft einen weiteren Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung. Viele Unternehmen testen Mitarbeiter längst da, wo es wichtig ist und das auf eigene Kosten. Nun eine gesetzliche Verpflichtung anzudrohen, ist jedoch ein weiterer Nackenschlag für die Wirtschaft. Die nicht funktionierende Impfstrategie der Regierung kann nicht dazu führen, dass eine Testpflicht für alle Unternehmen eingeführt wird. So sollen die Versäumnisse beim Impfen durch Tests ausgeglichen werden. Und damit auch die Lasten und der „schwarze Peter“ der Wirtschaft zugeschoben werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel droht mit Auflagen für ein zweimaliges Testen pro Woche für ihre Mitarbeiter, wenn nicht "an die 90 Prozent" der Betriebe die Selbstverpflichtung freiwillig umsetzten. Wenn nicht der überwiegende Teil der deutschen Wirtschaft seinen Mitarbeitern Tests anbiete, "dann werden wir mit regulatorischen Maßnahmen in der Arbeitsschutzverordnung dazu vorgehen." Das Bundeskabinett werde darüber am 13. April entscheiden.

Verbandspräsident Thomas Tweer: „Statt gesetzlich vorzuschreiben und Drohszenarien aufzubauen, plädieren wir dafür, das gewünschte breite Testen in Unternehmen mit Logistik und Kostenübernahme der Tests zu unterstützen. Und auch dafür, die Notwendigkeit bzw. Häufigkeit der Tests differenziert nach den jeweiligen Gegebenheiten und betrieblichen Abläufen zu betrachten.“

Eine Testpflicht würde für viele Unternehmen eine immense Herausforderung und zusätzliche Belastung darstellen. Pamela Buggenhagen, Geschäftsführerin UV Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.: „Viele unserer regionalen klein- und mittelständischen Unternehmen verfügen nicht über die personellen und zeitlichen Ressourcen, um die Teststrategie des Bundes vollumfänglich umzusetzen. Das fängt bei der Beschaffung entsprechender Tests an, hier dürfen nur gelistete und zertifizierte Anbieter verwendet werden. Außerdem sind arbeitsrechtliche Fragen ungeklärt, aber auch Dokumentations- und Berichtspflichten gegenüber Gesundheitsämtern, wenn es zu einem positiven Test kommt. Aber vor allen Dingen können viele angesichts der Lage diese zusätzliche Kosten nicht mehr tragen. Die marktüblichen Verkaufspreise bewegen sich zwischen 5€ und 15€. Da kommen je nach Betriebsgröße und Testintervall schnell große Summen zusammen.“

Unsere Unternehmen setzen schon lange ihre Hygienekonzepte und Pandemiepläne um, haben in Virenfilter und Lüftungsanlagen investiert und wenn möglich, ihre Beschäftigten ins Home-Office geschickt. Und auch das Testen gehört in vielen Unternehmen bereits dazu – freiwillig!

v.i.S.d.P. Pamela Buggenhagen / Kontakt: Telefon 0385 / 569 333
Keine Berufsorientierungsmessen, auf denen sich Arbeitgeber und ihre künftigen Azubis kennen lernen können. Damit nur noch eingeschränkte Möglichkeiten für Unternehmen, sich darzustellen. Wie können potenzielle Auszubildende und Betriebe heute noch zusammen­kommen? Wo finden Firmen ihr Personal von morgen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Videokonferenz des Unternehmerverbandes in der Verbandsregion Ludwigslust-Parchim am 22. März. Unternehmen bekamen Einblicke und erhielten Vorschläge zur Gewinnung von Auszubildenden mit digitalen Angeboten. Zunächst ging es um Digitale Berufsorientierungs- und Recruitingformate. Robert Gardlowski und Richard Kaupa sprachen dazu. Beide vertreten das Projekt „Löwenpitch“ der zoneEINZ GmbH. Die Firma ist in der Feldberger Seenlandschaft zu Hause und in ganz Norddeutschland tätig. Durch das Projekt wird Talenten der nächsten Generation bewiesen, dass ihre Region Zukunft hat und Karrieren auch in ländlichen Regionen möglich sind. Damit wird eines der Kernanliegen des Unternehmerverbandes bedient – die Sicherung der Fachkräfte von morgen für den ländlichen Raum. Unternehmen bewerben sich auf einer Bühne zielgruppengerecht bei ihrem (hoffentlich) künftigem Personal. Dies wird in die Schulen oder auch Wohnungen von Azubis der nächsten Generation übertragen.
 
Aber hat die duale Berufsausbildung noch eine Zukunft? Das waren die nächsten Themen des Unternehmerabends. Ein weiteres Projekt, welches in diesem Bereich aktiv ist, kommt aus dem Bundesprogramm „Jobstarter – Zukunft durch Ausbildung“. Joss Wagner von der GiB mbH in Ludwigslust referierte dazu. Er unterstrich insbesondere die Bedeutung von Praktika und des „Probe arbeiten“. Schulnoten sollten nicht das alleinige Kriterium für eine Anstellung sein.
 
Katja Rumstich von der Volker Rumstich Transport GmbH aus Parchim berichtete an praktischen Beispielen über ihre umfang- und ideenreiche Werbung um Auszubildende. Das Unternehmen ist seit 2010 jedes Jahr mit der Ehrung „Top-Ausbildungsbetrieb“ der IHK bedacht worden. Gabriele Ferner vom Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse e.V. sprach über die Erfahrungen im benachbarten Brandenburg. Es wurde deutlich, dass die Unternehmen alle im selben Boot sitzen. Die Suche nach geeigneten Azubis macht nicht an Ländergrenzen halt. Kontakte sind noch während der Videokonferenz geknüpft und damit neue Verbindungen aufgebaut worden.  
 
Wir danken Robert Gardlowski, Richard Kaupa, Joss Wagner, Katja Rumstich und Gabriele Ferner!
Wie können sich Unternehmen vor Angriffen aus dem Internet schützen? Am 17.03.2021 standen hierzu die Referenten Jens Pommerenke (corent networks) und Mario Becker (Gothaer) den rund 20 Teilnehmer:innen Rede und Antwort. Herr Becker zeigte auf, welche Schaden sich durch eine Cyberversicherung abdecken lassen und was im Schadensfall organisatorisch zu tun ist. Jens Pommerenke verdeutlichte den Teilnehmer:innen die große Bandbreite an Infektionswegen und Funktionsweisen von "Cybercrime". Anschließend stellte er zahlreiche Schutzmaßnahmen vor, die KMU zum Schutz ihrer Daten einführen und regelmäßig up to date halten sollten. Dadurch entsteht natürlich eine ständiger Fortbildungs--/Schulungsbedarf für alle Mitarbeitende und Führungskräfte. 

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Transferprojektes "vierpunkteins - Digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung" durchgeführt.













Am 23. März 2021 ging es in die zweite Runde unseres neuen UV FrauenNetzwerkes, dieses Mal regional digital in die Verbandsregion Schwerin!

Unter den Hashtags #werbinich #wasmacheich #wasbeschäftgtmichaktuellammeisten hatten die 18 Teilnehmerinnen zu Beginn im Rahmen der Vorstellungsrunde die Möglichkeit, sich noch besser untereinander kennenzulernen. Schnell stand für alle fest: Corona und die andauernde Pandemie, insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, beschäftige und belaste aktuell alle durchweg am meisten sowie die Ungewissheit, was danach noch komme.
Im Anschluss präsentierte Jana Buchholz von MANDARIN MEDIEN Gesellschaft für digitale Bildung mbH die neue moin! App, mit der wir im Verband ebenfalls am 1. März 2021 - exklusiv und kostenlos für unsere Mitglieder - gestartet sind.
Zum Ende der digitalen Veranstaltung hin "gingen" die Teilnehmerinnen virtuell dem Restaurant & Café Herzogliche Dampfwäscherei einen Besuch über das Kommunikationstool wonder.me abstatten und konnten dort so in kleineren Gruppen sich untereinander austauschen.

Wir danken Jana Buchholz und allen Teilnehmerinnen für den äußerst gelungenen Abend!
Mit der Hiobsbotschaft „Alle Auszahlungen seien derzeit bundesweit gestoppt worden!“ startete das erste digitale Unternehmerfrühstück der Verbandsregion Schwerin am Morgen des 10. März 2021. Wann die nächsten Abschlagszahlungen der Überbrückungshilfen III kommen, dass konnte Monika Brüning (ETL Fuchs & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH) nur vorsichtig mutmaßen. Dennoch gelang es ihr Licht in den Förderdschungel der „Corona-Hilfen“ zu bringen. Ob Überbrückungshilfen III, Neustarthilfe für Soloselbstständig oder Liquiditätshilfen II – hier fällt es schwer, pauschale Aussagen zu treffen, für wen welche Maßnahmen greifen und in welcher Höhe. Frau Brüning zeigte exemplarisch, aber dennoch sehr anschaulich, wie aufwendig und komplex diese Kalkulationen für die Steuerbüros sind. Die Verordnungen und FAQs verändern sich beinahe täglich und lassen für KMUs aufgrund des großen Interpretationsspielraums kaum die Möglichkeit, sich hier alleine zurecht zu finden.

Anschließend stellte Stefan Rochow (Rochow Medienagentur) in seinem Input „Marketing mit knappem Budget“ Marketingtools vor, bei denen man mit wenig Geldeinsatz eine hohe Aufmerksamkeit erreichen kann. Hierbei wurde schnell klar, dass es einen bunten Strauß an Möglichkeiten gibt, neue Kunden zu gewinnen und Stammkunden weiterhin zu begeistern. Und so entließ Stefan Rochow die Teilnehmer mit einem Zitat von Laura Fitton: „Fokussiere dich auf das Kernproblem, das dein Unternehmen löst und liefere eine Menge Content, Enthusiasmus und Ideen, wie man das Problem löst.“
Als Interessenvertreter unserer regionalen Mitgliedsunternehmen fordern wir weiterhin den dringend nötigen Perspektivwechsel für ein „Leben mit Corona“. Die Wirtschaft ist dankbar für die Instrumente zur Stützung der vom Lockdown betroffenen Unternehmen. Diese haben bislang Massenarbeitslosigkeit und Unternehmensinsolvenzen verhindert. Allein in Schwerin wurden/werden über das Kurzarbeitergeld (KUG) 8.400 Arbeitsplätze gehalten. Ohne KUG wäre es hier zu einer Verdopplung der Arbeitslosenzahlen gekommen.

Jedoch stoßen die Wirtschaftshilfen und Corona-Regelungen mit Fortdauer der Schließungen bestimmter Branchen deutlich an ihre Grenzen. Über die aufgelaufenen Monate des Lockdown können gerade im Dienstleistungssektor Beschäftigte mit KUG kaum noch länger auskommen. Und auch die Instrumente zur Stützung der Unternehmen selbst sind verbesserungswürdig und auszubauen. Hinzu kommt, dass nach wie vor der Unternehmer/die Unternehmerin selbst aus allen Hilfen herausfallen. Bis auf die Grundsicherung sind diese völlig auf sich selbst gestellt.

Sollte die Politik eine Verlängerung des bundesweiten Corona-Lockdowns erneut als einzige Option betrachten und damit ein Umdenken und Umsteuern nicht in Betracht ziehen, dann kann dies nur im Zusammenhang mit einer deutlichen Ausweitung der bisherigen Wirtschaftshilfen geschehen.

Die nötige Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung und in der Wirtschaft wird man nur erreichen, wenn der Existenznot von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den sogenannten Shutdown-Branchen entgegengewirkt und auch das Überleben der Unternehmen sowie auch der Unternehmerinnen und Unternehmer sichergestellt wird.

Zwingend erforderlich sind daher:
• 100 % Kurzarbeitergeld für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Niedriglohnsektor, die in seit Monaten in Kurzarbeit sind
• 100 % Übernahme der Fixkosten geschlossener Unternehmen
• Einführung eines Unternehmerlohn

UV-Verbandspräsident Thomas Tweer: „Grundsätzlich jedoch sollte endlich das „Leben mit Corona“ – ohne permanente neue flächendeckende Lockdowns, stattdessen ein konsequent auf Hotspots ausgerichtetes Vorgehen sowie eine Öffnung aller Branchen auf Grundlage jeweiliger Sicherheitskonzepte – als eine alternative Strategie und Betrachtung der Pandemie in Betracht gezogen werden.“

v.i.S.d.P. Pamela Buggenhagen / Kontakt: Telefon 0385 / 569 333
Donnerstag, 11. März 2021

Digitaler Stammtisch

Am 04.03.2021 fand der digitale Stammtisch zur Landratswahl 2021 in Nordwestmecklenburg statt. Zu Gast war Tino Schomann (CDU), der sich den Fragen der interessierten Unternehmer und Unternehmerinnen stellte.In seiner Vorstellung machte der 33-jährige Landwirtschaftsmeister und ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Blowatz deutlich, wie wichtig ihm die Verwaltungsoptimierung im Landkreis und die Verbesserung des ÖPVN im ländlichen Raum ist. Natürlich war auch die Coronapandemie und deren Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft Thema. Der Landratskandidat versprach, sich im Falle eines Wahlerfolges für die Wirtschaft einzusetzen und auch gegenüber der Landesregierung für seine Überzeugungen einzustehen. Wir danken Tino Schomann für die Teilnahme und wünschen ihm weiterhin einen erfolgreichen Wahlkampf.

Dienstag, 09. März 2021

Wirtschaftsforum Schwerin 2021






 







Nicht in direkter „analoger“ Präsenz, dafür in digitaler Live-Präsenz! Das traditionelle Wirtschaftsforum Schwerin fand dieses Jahr – gewohnt – anders, aber dennoch live, statt. Über den You-Tube-Kanal von TV: Schwerin konnten sich die Zuschauer live von überall, sei es vom Arbeitsplatz, aus dem Homeoffice oder von unterwegs, bequem auf ihrem Smartphone, Tablet oder Web-Browser dazuschalten und ihre Fragen in den Chat stellen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Moderator und stellvertretenden Regionalleiter der Verbandsregion Schwerin Thomas Böhm berichteten Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen und Thomas Tweer aus aktuellem Anlass über die zuletzt gestartet Offensive gegenüber der Politik mit der Forderung, einen Strategiewechsel in der Politik im Kampf gegen die Pandemie einzuschlagen.

Im Anschluss zog Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Kai Lorenzen erste Bilanz aus den vergangenen Monaten aus der Sicht der Banken und gab vorsichtig Prognosen für die kommenden Monate ab. Folgende Punkte führte er im Rahmen seines Parts aus:

- Kreditvergaben im gewerblichen Bereich stiegen um 30 Prozent an, im privaten Bereich um 11 Prozent

- 13 Prozent mehr Darlehenszusagen im privaten Wohnungsbau/-kauf

- Förderungen sollen auch 2021 aufrechterhalten werden

- Niedrig-Zinsen halten Einzug

- Reale Veränderung des Bruttoinlandsproduktes minus 5 Prozent (Stand 14.01.2021 des Statistischen Bundesamtes für Deutschland)

- 9,9 Prozent Rückgang preisbereinigte Exporte (Deutschland)

- 12,5 Prozent Rückgang Ausrüstungsinvestition (Deutschland)

- 6 Prozent Rückgang private Konsumausgaben (Deutschland)

- Einkommen in weiten Teilen der Bevölkerung stabil geblieben (Ausnahme: Branchen wie Kosmetik, Friseur, Kultur mit weniger Einkommen)

- 16,3 Prozent Sparquote bundesweit (Vergleich Jahre zuvor bei etwa 10 Prozent)

 
Folgende Punkte sprach Bernd Nottebaum im Rahmen seines Vortrages an:

- Einzelhändler müssen zukünftig nur noch den Mindestbetrag von 30 Euro Verwaltungsaufwand für eine Genehmigungserteilung für verkaufsoffene Sonntage zahlen

- Fachabteilungen werden hinsichtlich öffentlicher Ausschreibungen geschult und fortgebildet

- Einführung digitaler Bauantrag

- Höffner und Sconto siedeln sich beim Sieben Seen Center in den nächsten 2 Jahren an

- Ansiedlung Amazon-Verteilerzentrum im Industriepark Schwerin geplant

- Kaufvertrag mit Vink Chemicals abgeschlossen; Ansiedlung im Industriepark Schwerin

- zahlreiche Eigenheimgebiete geplant (z.B. Warnitzer Feld, Neumühle-Fasanenstraße/Lerchenstraße)

- Medical School Hamburg zieht ins Alte Fridericanum ein

- Straßenausbau Rogahner Straße Beginn 2. Quartal 2021

- Neubau Berufsschule Technik planmäßige Fertigstellung
 
Wir bedanken uns herzlich bei allen Akteuren, insbesondere bei dem Team von TV: Schwerin, der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, vor allem Herrn Kai Lorenzen, und Herrn Bernd Nottebaum. Wir kommen gern wieder, nächstes Jahr hoffentlich mit all unseren Mitgliedsunternehmerinnen und -unternehmern wieder in Präsenz!

Sie haben den Live-Stream verpasst oder konnten bestimmten Gründen nicht zuschalten? Kein Problem! Hier können Sie das Wirtschaftsforum Schwerin 2021 in voller Länge zu jeder Zeit nachschauen.