Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Gesellschaft 4.0 oder Illusion 4.0 - Wie digital ist unsere Zukunft?

Auf dem diesjährigen Unternehmertag am 21. April in Rostock widmeten sich auf Einladung der Verbände Rostock und Schwerin über 300 Unternehmerinnen und Unternehmer dieser Frage. Schon der hohe Zuspruch zur Veranstaltung zeigte, das Thema ist in den Unternehmen voll angekommen. Und nicht nur dort, auch Stefanie Drese, Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommern konnte in ihrem Grußwort viele Bezüge finden. So sei mit der Digitalisierung in der Gesellschaft verantwortungsvoll umzugehen und sicherzustellen, dass von der rasanten Entwicklung niemand abgehängt wird. Einen einführenden Vortrag zur Digitalisierung der Arbeit hielt Jobst R. Hagedorn, Geschäftsführer der FAW gGmbH. Dieser und die weiteren Referate der eingeladenen Experten waren so vollgepackt mit interessanten Aspekten, dass viele Zuhörer aus der Unternehmerschaft die auf sie zukommenden Herausforderungen kaum noch gelassen zu sehen vermochten.

Impressionen zum Unternehmertag 2017
Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 11.05.2017 im medienhaus:nord in Schwerin wurden die Präsidiumsmitglieder für die dreijährige Legislaturperiode bis 2020 gewählt. Präsident Rolf Paukstat ist für weitere drei Jahre im Amt. Ihm zur Seite stehen erneut die langjährigen Vizepräsidenten Karl-Heinz Garbe und Detlef Elss. Dem Präsidium gehören damit an: Stefan Ehbrecht, Detlef Elss, Karl-Heinz Garbe, Tom Henning, Dagmar Hoffmann, Torsten Kollex, Matthias Kunze, Kai Laude, Dagmar-Dolores Manke, Rolf Paukstat, Jens Pommerenke und Petra Schmidt. In seinem Rechenschaftsbericht, der der Neuwahl vorgelagert war, konnte Paukstat auf zahlreiche Erfolge der Verbandsarbeit in den letzten Jahren verweisen. Sowohl in finanzieller Hinsicht wie auch im Bereich der Mitgliederentwicklung ist der Unternehmerverband sehr gut vorangekommen. Die weiterhin zu verzeichnenden Mitgliederzuwächse in allen drei Verbandsregionen sind eine hervorragende Basis für die weitere Arbeit. Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen ergänzte den Rechenschaftsbericht um die Darstellung der finanziellen Situation des Verbandes. Diese zeigt sich stabil und zukunftsfähig. Die Ergebnisse bestätigte der Bericht der Buchprüfer, der von Detlev Meinecke, FORM LEX Steuerberatungsgesellschaft Parchim vorgetragen wurde. Mit absoluter Mehrheit sprach die Mitgliederversammlung dem Präsidium und der Geschäftsführung die Entlastung für das Haushaltsjahr 2016 aus.
"Unternehmensnachfolge optimal gestalten - Wer hat schon mal sein eigenes Unternehmen verkauft?" - Das war das Thema des Unternehmerstammtisches vom Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim am 26. April 2017 im Van der Valk Landhotel Spornitz. 30 Unternehmer begrüßte Regionalleiter Wolfgang Waldmüller. Er informierte zunächst über die neuen Mitgliedsunternehmen im Verband. Dann stellte Hoteldirektor Rob Vogelaar die Van der Valk-Gruppe kurz vor. Seit vielen Jahren schon steht die international agierende Firma dem Unternehmerverband offen gegenüber und stellt ihre Räumlichkeiten gern zur Verfügung.

Ziel der Veranstaltung war, dass sich möglichst viele Unternehmer, die das Thema Unternehmensnachfolge betrifft, rechtzeitig, aktiv und planmäßig mit dem Thema auseinandersetzen. Alle Unternehmer ab 55 Jahren müssen sich dem Thema stellen. Referenten sind Herr Dr. Thomas Drews (Foto, links sitzend), Geschäftsführer Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH, und Herr Knut Jahnke (Foto, rechts stehend), Teamleiter Unternehmensnachfolge Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH, gewesen. Die Bürgschaftsbank ist im Auftrag der Landesregierung der offizielle Koordinator und Ansprechpartner für die Unternehmensnachfolge in MVP. Beschrieben wurde die aktuelle Situation in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Unternehmensnachfolge mit Zahlen und Fakten. Im Durchschnitt kommt auf drei Unternehmen ein Nachfolger. Bis zum Jahre 2025 stehen in Mecklenburg-Vorpommern 26.000 Firmen zur Übergabe. Ca. 200.000 Arbeitsplätze stehen mit Nachfolgeregelungen in Verbindung. Das zeigt eindrucksvoll die Dimension der Thematik.

Die Gäste bekamen einen idealtypischen Übergabefahrplan aufgezeigt. In der Praxis auftretende Probleme beim Übergabeprozess sind klar benannt und kritisch gewürdigt worden. Die Komplexität einer Übergabe, der Einbezug von notwendigen Beteiligten wie Banken, Steuerberater, Rechtsanwalt oder Unternehmensberater und deren Anteil an der Mitwirkung sind klar umrissen worden. Es wurden klare Empfehlungen ausgesprochen. Z.B. haben etwa 8 von 10 Unternehmern kein Testament. Beratungen im Bereich Unternehmensnachfolge durch Unternehmensberater können gefördert werden. Auf der Homepage der Bürgschaftsbank ist ein Unternehmenswertrechner zu finden. Sich frühzeitg einen Überblick zum Wert der eigenen Firma zu verschaffen, ist einer der bedeutendsten Aspekte. Die Referenten ließen viele praktische Beispiele in ihre Ausführungen einfließen. Die Bürgschaftsbank dient für alle abgebenden Unternehmer und für alle übernahmewilligen künftigen Unternehmer als zentrale Anlaufstelle für Beratung und Vermittlung unter den Akteuren. Dort werden diejenigen sehr vertrauensvoll an die Hand genommen und durch den Dschungel der überaus komplexen Themen geführt. Ein überaus sinnvolles, notwendiges und zudem kostenfreies Dienstleistungsangebot der Bürgschaftsbank MVP.

Wir danken Herrn Dr. Thomas Drews und Herrn Knut Jahnke für Ihre informativen Ausführungen zu diesem wichtigen Thema. Dem Van der Valk Landhotel Spornitz gebührt Dank für die erneute Ausrichtung der Veranstaltung.
"Fehler bei der Kündigung vermeiden" - so lautete das Thema der Veranstaltung im Arbeitsrecht des Unternehmerverbandes der Region Ludwigslust-Parchim in der Kreisstadt Parchim. Am 24. April fand sie statt in unserem Mitgliedsunternehmen Volker Rumstich Transport GmbH. 

Rechtsanwalt Martin Doller (Foto), Rechtsanwälte Streit & Partner, referierte zu dem Thema mit hoher Bedeutung. Die wichtigsten Vorschriften bei der Kündigung von Arbeitsverhältnissen hatte er in Auszügen den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Er besprach sie im Einzelnen mit den Anwesenden. Gab viele Hinweise zu Punkten, die besonders zu beachten sind.

Martin Doller, der bei uns auch gleichzeitig Mitglied der Regionalleitung ist, überzeugte einmal mehr mit hoher Kompetenz in juristischen Sachfragen. Beispiele aus seiner langjährigen Praxis als Anwalt gestalteten den Vortrag noch anschaulicher. Auf Fragen der Gäste ging der Referent individuell ein.  Die teilnehmenden Firmeninhaber und Personalverantwortliche konnten viel erfahren zu Aspekten, die im Zusammenhang mit Kündigungen wesentlich sind. Informationen auf dem Gebiet können Zeit und Geld sparen.

Wir danken Matin Doller für seinen Vortrag und Volker Rumstich für den wieder einmal professionell hergerichteten und ideal passenden Tagungsraum in seinem Unternehmen!
Am 19. April 2017 war unser Mitgliedsunternehmen GiB mbH Gesellschaft für innovative Beschäftigung in Ludwigslust, Gastgeber beim Arbeitskreis Personalwesen. Geschäftsführerin Peggy Hildebrand stellte die Firma zu Beginn kurz vor. Auf der Tagesordnung stand das wichtige Thema: Fehler bei der Kündigung vermeiden. Für den leider kurzfristig verhinderten Referenten Burghard Schulz von der Welp & Partner Anwaltssozietät in Neustadt-Glewe, übernahm Verbandsjuristin Christiane Schott den Vortrag (siehe Foto, ganz links).

Im unternehmerischen Alltag ist es manchmal erforderlich, Kündigungen auszusprechen. Vorschriften, die dabei zu beachten sind, erläuterte Christiane Schott umfassend. Bei Nichtbeachtung kann der Arbeitgeber gravierende finanzielle Nachteile erleiden. Kündigungsgründe wurden besprochen. Die Schriftform erklärt. Der wichtige Aspekt des Zugangs der Kündigung ausführlich dargelegt. Die Teilnehmer hatten eine Menge Fragen an die Verbandsjuristin. Gerade die Veranstaltungen im Arbeitsrecht ermöglichen es, sich unkompliziert und direkt über Rechtsfragen zu informieren, die in der Unternehmenspraxis eine große Bedeutung haben. Christiane Schott konnte auch viele Fallkonstellationen aus dem juristischen Alltag einbauen, die den Anwesendenkreis informativ überzeugten.

Wir danken der GiB mbH Gesellschaft für innovative Beschäftigung, Geschäftsführerin Peggy Hildebrand, für die Ausrichtung der Veranstaltung! Außerdem natürlich Christiane Schott für die interessanten Ausführungen!
Der Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim begrüßt 2017 bisher herzlich 8 neue Mitglieder in seinen Reihen! Wir führen diese in der Reihenfolge ihres Eintritts auf und freuen uns auf die Zusammenarbeit im Verband!

1. Autohaus Wahl GmbH, Mayk Fandrich, Neuhofer Weiche, 19370 Parchim

2. Unternehmen Holger Nüsch, Holger Nüsch, Wozinkler Weg 3, 19370 Parchim

3. Elektro- und Kommunikationstechnik Koch, Marcus Koch, Kirchstraße 6, 19395 Ganzlin

4. pagework7, Ulrike Thiel, Lübzer Chaussee 19 a, 19395 Plau am See

5. ITS Fischer UG, Torsten Fischer, J.-Gagarin-Ring 11, 19370 Parchim

6. Fotos nach Maaß, Katrin Maaß, 19370 Parchim

7. Grone-Bildungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Volker Böhm, Dreescher Markt 1, 19061 Schwerin

8. Rechtsanwälte Dr. Kluth & von Zech, Dr. Philipp Groteloh, Am Markt 12, 19243 Wittenburg
Rund 30 Unternehmerinnen und Unternehmer fanden sich zum zweiten Schweriner Unternehmerfrühstück zum Thema „Digitalisierung als Chance für KMU und die Region“ im Technologie- und Gewerbezentrum ein.

Nach der Begrüßung durch die Regionalleiterin Karin Winkler führte der Referent Steffen Himstedt, Geschäftsführer von Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, die anwesenden Teilnehmer ausführlich in das Thema ein. Dabei betonte er, dass das Thema Digitalisierung im Grunde jeden betrifft, ob privat oder beruflich. Rund 50 Mrd. Geräte werden bis 2020 vernetzt werden, das sind weit mehr vernetzte Geräte als Menschen auf dieser Erde. „Alles was vernetzt werden kann, wird vernetzt werden“, so Himstedt. Mit seinem Softwareunternehmen gehört Himstedt in Schwerin zu den Vorreitern in Punkto Digitalisierung und Prozessoptimierung. Als Entwickler für innovative Lösungen für die Automatisierung der Produktion bedient Trebing & Himstedt national und international Kunden wie Schindler, ENERCON, Philips, Johnson-Johnson und viele mehr. Bei der Digitalisierung gerade in produzierenden Unternehmen kommt es vor allem darauf an Prozesse zu verbessern im Hinblick auf Produktions-, Konstruktions-, Kunden- und Rechnungsdaten, um mehr Effizienz in den Abläufen zu erzeugen. Es ist heute umso wichtiger die Zeiten von der Eingabe der Kundendaten bis zur Lieferung der Ware so gering wie möglich zu halten. Eine Lieferung innerhalb von 1 oder 2 Wochen ist heute nicht mehr zeitgemäß. Ebenso wichtig ist die Gestaltung der Webseite. Bei einer altmodischen Webseite fragt sich nicht nur der potenzielle Kunde sondern auch ein potenzieller Bewerber, „Kann das Unternehmen noch die nächsten Jahre überleben?“, so Himstedt.

Optimiert und digitalisiert kann ebenfalls die Personaleinsatzplanung, mittels einer App. Sie prüft dabei selbständig, die Qualifikationen der Mitarbeiter, sorgt für die Einhaltung der Arbeitszeitgesetze und berücksichtigt Zeitkonten und Präferenzen der Mitarbeiter. Falls Sie ebenfalls Interesse an der App haben, erfahren Sie unter www.vote2work.com mehr.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Steffen Himstedt für seine Ausführungen und seine hilfreichen sowie praktischen Tipps.

Am 1. April beging die STAHL- & METALLBAU Nitschkowski GmbH in Neustadt-Glewe ihr 60-jähriges Firmenjubiläum. Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe gratulierte dem Geschäftsführer des Mitgliedsunternehmens des Unternehmerverbandes in der Region Ludwigslust-Parchim, Matthias Nitschkowski (Foto), gern persönlich.

Die Firma wurde 1957 von Kurt Nitschkowski im Stadtzentrum von Neustadt-Glewe, ca. 40 Kilometer von Schwerin entfernt, gegründet. Die Beschäftigung reichte vom Hufbeschlag bis hin zum Gartenzaun. 1971 übernahm Dietrich Nitschkowski den damals vier Mitarbeiter zählenden Betrieb und führte die Tradition fort.

1995 wurde die STAHL- & METALLBAU Nitschkowski GmbH gegründet, in der dann auch Sohn Matthias in der dritten Generation dem Unternehmen zu weiteren Erfolgen verhalf. Das Team von inzwischen 20 Mitarbeitern ist im Tätigkeitsgebiet Großraum Hamburg, Schwerin und Umgebung aktiv. Hohe Qualität und ein vielseitiges Angebot prägen heute das Erfolgskonzept. Zahlreiche Referenzen im Neubau und Umbau sind auf der Homepage www.metallbau-nitschkowski.de dargestellt. Sie belegen den Erfolg des Unternehmens.

Die Leistungen des Betriebs umfassen:
- Hallenbau
- Fassadenbau
- Hochwertige Schlosserarbeiten
- Edelstahlarbeiten
- Treppen & Geländer
- Sonderkonstruktionen

Guido Raabe führte ein sehr angenehmes Gespräch mit Matthias Nitschkowski, der sich über die Wertschätzung des Verbandes in Form einer Urkunde und eines Präsents, sehr freute!
Wir sehen es außerordentlich positiv, dass wir ein Unternehmen in unseren Reihen haben, welches Handwerk als Ausdruck seiner Werte und Identität betrachtet. Traditionelles Handwerk wird hier mit dem Einsatz moderner Fertigungsverfahren verbunden, um den Kunden optimale, zeitgemäße Lösungen anzubieten.

"Unternehmer des Jahres 2016" wurden Kevin Friedersdorf und Martin Klemkow von MANDARIN MEDIEN Gesell. für digitale Lösungen aus Schwerin.

Am Samstag, den 01. April 2017 bot der diesjährige Wirtschaftsball der Region Westmecklenburg den passenden Rahmen für diese Auszeichnung. Impressionen und Portraits zum Ball finden Sie in unseren Bildergalerien!

Die drei führenden Vertreter der Wirtschaft Westmecklenburgs, der Unternehmerverband, die IHK zu Schwerin und die Handwerkskammer Schwerin luden zum gemeinsamen Wirtschaftsball in das Schloss Basthorst bei Schwerin ein. Im Beisein der rund 170 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien wurden die nominierten Unternehmer aus den Verbandsregionen Schwerin und Ludwigslust-Parchim vorgestellt. Im Fokus stehen Erfolgsgeschichten: Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit Engagement, Kreativität und Mut alltäglich Mecklenburgs wirtschaftliches Potential demonstrieren. Die Nominierung ist eine Wertschätzung „unter Kollegen“, denn Unternehmer nominieren Unternehmer und auch wiederum ebenfalls Unternehmer - dann als Mitglieder des Präsidiums des Verbandes - bewerten die Vorschläge und versuchen, eine möglichst objektive Entscheidung zu treffen.
 
Moderne Energiesysteme aus einer Hand – die Region Ludwigslust-Parchim nominierte: Torsten Jarchow, Andreas Niemann und Rene Weis, Geschäftsführer der Firma JA-Solar GmbH

Stark im Online-Business und sozial engagiert – die Region Schwerin nominierte: Kevin Friedersdorf und Martin Klemkow, Geschäftsführer von mandarin medien

Alle Nominierten haben ihre Unternehmen kontinuierlich ausgebaut, investiert, sichern Arbeitsplätze, sind gesellschaftlich vielfältig engagiert und bestens aufgestellt. Gegen 21:00 Uhr war es dann soweit und das Geheimnis um die diesjährige Entscheidung wurde gelüftet.

Unternehmer des Jahres 2016 wurden Kevin Friedersdorf und Martin Klemkow von MANDARIN MEDIEN Gesell. für digitale Lösungen mbH. Herzlichste Glückwünsche! Präsident Rolf Paukstat und Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen überreichten den „Unternehmern des Jahres 2016“ Kevin Friedersdorf und Martin Klemkow Pokal und Preis, der mit einer materiellen Anerkennung verbunden ist. Kai Lorenzen / Vorstand der Sparkasse Mecklenburg- Schwerin gratulierte als Vertreter der Sparkassen Westmecklen­burgs ebenfalls herzlich und wünschte weiterhin viel Erfolg im unternehmerischen Tun.

Als Zweitplatzierter und damit immerhin Gewinner seiner Region nahm Torsten Jarchow, Geschäftsführer der Firma JA-Solar GmbH die Nominierung ebenfalls als Wertschätzung der geleisteten Arbeit und die Gratulation dazu erfreut an. Das Unternehmen aus Kritzow bei Lübz hat sich als Komplettanbieter rund um das Thema „Erneuerbare Energien“ seit seiner Gründung im Jahr 2000 erfolgreich entwickelt. In allen Phasen der Projektrealisierung, von der ersten Beratung über die Planung bis zum Bau der Anlagen sind die Unternehmer und ihre Mitarbeiter aktiv.

Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. verleiht jährlich den Preis „Unternehmer des Jahres“. Mit dem Wettbewerb „Unternehmer des Jahres“ würdigen wir seit 1993 herausragende unternehmerische Leistungen. Jährlich nominieren die ehrenamtlich tätigen Regionalleitungen des Unternehmerverbandes einen Unternehmer, den sie als besonders preiswürdig ansehen.
Die Regionalleitung Ludwigslust-Parchim des Unternehmerverbandes hat Torsten Jarchow, Anderas Niemann und René Weis, Geschäftsführer der Firma JA-SOLAR GmbH, für die Auszeichnung "Unternehmer des Jahres 2016" des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. nominiert. Auf dem Wirtschaftsball am 1. April auf Schloss Basthorst, haben die Nominierten den zweiten Platz belegt. Der anwesende Geschäftsführer Torsten Jarchow (Foto) wurde persönlich geehrt. Damit sind Torsten Jarchow, Andreas Niemann und René Weis "Unternehmer des Jahres 2016" in der Region Ludwigslust-Parchim.

JA-SOLAR ist Komplettanbieter rund um das Thema erneuerbare Energien. In allen Phasen der Projektrealisierung, von der ersten Beratung über die Planung bis zum Bau der Anlagen. Das Angebot der Firma umfasst die Installation, Wartung und den Service von Photovoltaikanlagen (Solarstrom), Stromspeichersystemen, Solarthermieanlagen (Solarwärme), Holzheizungen, die mit Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel befeuert werden, Wärmepumpen und Gasheizungen.

Das Unternehmen aus Kritzow/OT Benzin bei Lübz, hat sich seit Gründung 2000 erfolgreich am Markt entwickelt. Am Markt besteht ein Alleinstellungsmerkmal durch ineinander verzahnte Systemlösungen. Jährlich wird ein Hof/Sommerfest auf dem Firmengelände veranstaltet, welches viele Besucher anzieht.

Die Firma hat zahlreiche Fachpartnerzertifikate der führenden Systemhersteller aufzuweisen. Dabei geht es um die Bereiche Handwerksmeister, Elektrotechnik + Heizung und Sanitär. Der besondere Kundenservice zeigt sich in der umfassenden Beratung und Wirtschaftlichkeitsanalyse der individuell angebotenen Systemlösungen. JA-SOLAR steht für eine exzellente Beratung und Qualität der Bauausführung. Eine Auszeichnung als Solarwatt-Premium-Partner ist Beleg dafür.
Am 16. März 2017 führte der Unternehmerverband der Region Ludwigslust-Parchim in Kooperation mit der VR-Bank e.G. ein Unternehmerfrühstück zu aktuellen Themen durch. Mehr als 70 Unternehmer konnte Regionalleiter Wolfgang Waldmüller im BBM Einrichtungshaus Parchim begrüßen. Bei schönem Frühstück erfolgte ein Austausch in angenehmer Runde. Zu Beginn wurden den Anwesenden die neuen Mitglieder genannt. Ulrike Thiel, pagework7, aus Plau (Foto), stellte sich dabei persönlich vor.

Danach kamen die Vorträge zu den Themen, die auf großes Interesse stießen.

"Wie viel Geld kostet Geld/Infos zur aktuellen Zinsentwicklung", stand zunächst auf dem Plan. Marcus Behn, Geschäftsfeldverantwortlicher Firmenkundenberatung Landkreis Ludwigslust-Parchim, VR-Bank e.G., sprach dazu.
Wie beeinflusst die aktuelle volkswirtschaftliche Entwicklung das Zinsniveau? Was bedeutet die aktuelle Zinsentwicklung für die Finanzierung Ihres Unternehmens? Betrachtet wurde die kurz-, mittel- sowie langfristige Perspektive und gezeigt, wie man sich auch für zukünftige Finanzierungen die niedrigen Zinsen sichern kann.

Anschließend ging es um "Mobilität im ländlichen Raum/Vorstellung Rufbus".
Stefan Lösel, Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP), ging dabei auf folgende Fragen ein: Wie funktioniert der Rufbus? Welche Strategie wird dabei verfolgt? Welche Rolle spielt er als Mobilitätsfaktor (Gewährleistung von Mobilität, um Beschäftigte in der Region zu binden)? Dargestellt wurde der Nutzen für Firmen und deren Beschäftigte, die durch den Rufbus eine Verzehnfachung der Mobilität im ländlichen Raum erfahren, so der Geschäftsführer der VLP, Herr Lösel.

Die Referenten beantworteten die Fragen der Teilnehmer. Der Unternehmerverband stellt seinen Mitgliedern im Nachgang zur Veranstaltung gern die Präsentationen zur Verfügung.

Wir danken der VR-Bank für die Unterstützung bei der Veranstaltung. Dem BBM Einrichtungshaus für die bereitgestellten Räumlichkeiten, sowie den Referenten für die informativen Vorträge.
Mittwoch, 15. März 2017

Jahresempfang der Region Schwerin

Beim Jahresempfang der Region Schwerin 2017 überraschte die Regionalleitung Schwerin mit einem stimmungsvollen kulturellen Beitrag von den Darstellern der Fritz-Reuter-Bühne sowie erstmalig mit der Vorstellung des Nominierten für die Auszeichnung Unternehmer des Jahres 2016.

Mit einem plattdeutschen Lied eröffneten die Sänger Tina Landgraf, Andreas Auer und Christoph Reiche schwungvoll die Veranstaltung und stimmten die rund 100 Gäste aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft auf den Nachmittag ein. Regionalleiterin Karin Winkler begrüßte die Mitglieder und Gäste und übergab das Wort sodann an Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier. Dieser berichtete von seinen ersten 122 Tagen im Amt. In Anlehnung an „die 100 Tage-Frist“ zog der Oberbürgermeister erste Bilanz. Neben vielen repräsentativen Auftritten und der Zeit, die ich mir für die Einarbeitung nehmen musste, bin ich leider erst zu zwei Firmenbesuchen in Schwerin gekommen, so Badenschier. Doch mit Repräsentation sei vorerst Schluss, nun widme er sich voll und ganz der Arbeit und strebt weitere Besuche bei den Schweriner Firmen an. Versprechungen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, kann und will er auch nicht geben, denn die Arbeitsplätze schaffen die Unternehmer, so Badenschier. Er biete aber die Unterstützung an, um den Unternehmern dies auch zu ermöglichen. Es gilt dem Dank den Unternehmer, die die Wirtschaft in Schwerin zu dem machen was sie ist, so Badenschier.

Passend im Anschluss stellte Karin Winkler die Kandidaten für die Auszeichnung des Unternehmers des Jahres 2016 vor. Die Regionalleitung Schwerin entschloss sich für die Auszeichnung Kevin Friedersdorf und Martin Klemkow von Mandarin Medien vorzuschlagen. Mit einer kurzen Zusammenfassung aus dem Leben von Friedersdorf und Klemkow und ihrer Entwicklung, die sie in ihren letzten Jahren beruflich gemacht haben, von einem kleinem Büro in der elterlichen Garage zum Marktführer in MV bei den Internetagenturen, stellte Winkler die beiden Geschäftsführer und Freunde kurz dar. Aufgrund ihrer stetigen beruflichen Weiterentwicklung auch in anderen Bereichen, wie Eventmanagement und der Vermietung von Ferienappartements, und ihrem großen sozialen Engagement sind die beiden Unternehmer ein würdiger Träger des Preises.

Die musikalische Begleitung und auch das reichliche Buffet luden anschließend zu netten Gesprächen und zum Netzwerken.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Sponsoren: Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, Fuchs & Partner GmbH – Steuerberatungsgesellschaft, corent networks GmbH, die uns den Jahresempfang erst möglich machen. Weiterhin bedanken wir uns beim Weinhaus Wöhler, die freundlicherweise die Präsente für die Nominierten sponserten.
Der Wirtschaftsball ist bereits 3 Wochen vor dem Termin restlos ausverkauft. Wir freuen uns über die große Resonanz!
Fachkräfte gesucht? Die Bundeswehr bildet für Sie aus!

Beim Arbeitskreis Personalwesen am Mittwoch konnten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer aus erster Hand im Karrierecenter der Bundeswehr informieren, wie sie ihren Fachkräftebedarf mit der Unterstützung der Bundeswehr decken können. Von Einarbeitungszuschüssen und Übergangsgeld gibt es vielfältige und individuelle Unterstützung, die auch dem Arbeitgeber zu Gute kommt. Nicht nur von Zuschüssen sondern auch von ausgebildeten und qualifizierten Soldaten im Alter von 25-30 kann der Arbeitgeber profitieren.

Verbandsjuristin Christiane Schott und die Gastgeberin und Behördenleiterin des Karrierecenters Melanie Ihle begrüßten die Unternehmer/-innen. Anschließend erhielt der Referent Robby Seifert - Leiter des Kundenservices - das Wort. Er stellte zunächst kurz das Karrierecenter vor und leitete über zum Berufsförderungsdient (BFD) als Teil des Karrierecenters der Bundeswehr, aus dem die Unternehmer/-innen ausgeschiedene Soldaten für ihr Unternehmen gewinnen können. Neben einem Berufsorientierungspraktikum im Unternehmen, unterstützt der BFD die ehemaligen Soldaten, und damit auch den Arbeitgeber, mit Einarbeitungszuschüssen bis zu max. 26 Wochen und in Höhe von anfänglich 50%. Der Arbeitgeber hat somit nicht die vollen Lohnkosten. Der (geförderte) Schritt in die Wirtschaft ist somit nicht nur ein Vorteil für die Soldaten, sondern auch im Interesse der Unternehmen, so Seifert.

Im Anschluss informierte Kathrin Betina über den Reservistendienst ehemaliger Soldaten. So kann es sein, dass der neu gewonnene Mitarbeiter und ehemaliger Soldat als Reservist freiwillig (!) wieder zum Dienst herangezogen werden kann. Höchstens jedoch 10 Monate. Für die Zeit des Reservistendienstes ruht das Arbeitsverhältnis. Zur Vermeidung von Problemen und arbeitsrechtlichen Konsequenzen, ist es jedoch dem Soldat anzuraten dies frühzeitig mit dem Arbeitgeber zu besprechen. Vor allem da es freiwillig ist für den Reservisten. Dies muss der Arbeitgeber wissen, so Betina.

In entspannter Runde wurden anschließend noch viele Tipps und Kontakte ausgetauscht. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Gastgeberin für die Gastfreundschaft und die interessanten Vorträge!

P.S.: Wenn Sie als Arbeitgeber Fachkräfte suchen und gern in der Stellenbörse des Karrierecenters kostenlos (!) aufgenommen werden möchten, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns oder auch gleich mit dem Karrierecenter auf!
Der Regionalleiter des Unternehmerverbandes der Region Ludwigslust-Parchim, Wolfgang Waldmüller, gratulierte Beatrice und Ernst Gotzian vom Parkhotel Klüschenberg zum 25-jährigen Firmenjubiläum (Foto, v.r.n. l. ).

Das Parkhotel Klüschenberg in Plau am See ist seit Jahren einer der wichtigsten Anbieter in der Tourismusbranche in der Region Plau am See. Beatrice Gotzian und Ernst Gotzian sind für die Geschäftsführung des Hauses verantwortlich. Bereits 1996 erhielt das Hotel vom damaligen Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Auszeichnung "Für hervorragende Mecklenburg-Vorpommersche Küche und Gastlichkeit". Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot lockt das Haus Besucher aus Nah und Fern. Seit 2000 wird das Klüschenberger Wintertheater aufgeführt und erfreut sich bis heute dauerhafter und über die Jahre noch gewachsener Beliebtheit.

Seit 1995 schon ist das Parkhotel Mitglied im Unternehmerverband  und hat ihn über die Jahre auf mehreren Ebenen unterstützt. Stellvertretend für viele andere Aktivitäten seien hier die Förderung des Unternehmerballs oder aber die Hilfe für den Verband in der Region Parchim im Rahmen seines Ausbildungsprojektes genannt. Das Hotel hat seit 1980 kontinuierlich ausgebildet und ist so auch stets seiner Verantworttung für junge Menschen nachgekommen, in dem es ihnen Beschäftigungsoptionen in der Region mit dauerhaften Zukunftsperspektiven geschaffen hat. Allein bis 2010 waren bereits  ca. 400 Lehrlinge zu registrieren, die in 30 Jahren ausgebildet wurden. 1998 erfolgte durch die IHK zu Schwerin die Würdigung dafür mit der Ehrung "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb". Im ehemaligen Parchimer Ausbildungsnetz (heute Ausbildungsnetz Südwestmecklenburg), in dem viele Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten für junge Menschen publiziert werden, ist das Unternehmen als eines der ersten Firmen präsent gewesen. 2011 schließlich wurde das Parkhotel Klüschenberg auf der ITB für "innovative Ausbildung" mit dem weithin anerkannten "Willy-Scharnow-Preis"ausgezeichnet.

Initiativen wie "Plau kocht", Badewannenrallye, Stammtische von Parteien oder Vereinen, sind mit dem Hotel verbunden. Immer wieder entspringen vom Klüschenberg zahlreiche Ideen, die Touristen und damit auch Kaufkraft in die Region Plau bringen. Von den Synergieeffekten profitiert die ganze Gegend, deren Attraktivität damit auch gesteigert wird. 2001 ereichte das Parkhotel mit der Verleihung des 4. Sterns den "First-Class-Status". Beatrice und Ernst Gotzian erfüllen hier seit vielen Jahren mit der Schaffung von Arbeitsplätzen einer der Hauptgründe für unternehmerisches Handeln. Das Unternehmen war oft Vorreiter bei wirtschaftlichen Themen in der Region Plau und hat auf diesem Gebiet viele Akzente gesetzt.
Das Unternehmen Reimer Holz und Platten GmbH in Tewswoos bei Dömitz besteht bereits seit 1902. Damit kann die Firma auf eine 115-jährige Geschichte zurückblicken. Der Betrieb ist Mitglied im Unternehmerverband der Region Ludwigslust-Parchim. In vierter Generation wird er seit Gründung auf dem gleichen Grundstück geführt.

"Holz ist unsere Tradition", lautet der Firmenslogan. Holz und Plattenwerkstoffe werden be- und verarbeitet. Das geschieht nicht nur für die Holzindustrie, sondern praktisch für jedermann.

Reimer Holz und Platten GmbH ist ein Familienunternehmen, welches viele Höhen und Tiefen erlebte. Im Januar 1902 gründete Heinrich Reimer seine Bau- und Möbeltischlerei, die 1952 von seinem Sohn Heinrich übernommen wurde. 1972 erfolgte die Verstaatlichung des Betriebs. Er wurde mit dem Sohn Christian als VEB Möbelwerkstätten weitergeführt. Mit der Wende konnten die ehemaligen Eigentümer ihr Eigentum zurückfordern. Am 1. Juni 1990 wurde die Firma privatisiert und war damit der erste im ehemaligen Bezirk Schwerin, der unter das Rückkaufsrecht fiel. Christian Reimer begann mit seiner Frau Bianka den Familienbetrieb unter den Bedingungen der Marktwirtschaft neu zu profilieren.

Am 1. Oktober 2015 ist das Unternehmen an die Tochter Cathleen in vierter Generation übergeben worden. Gemeinsam mit ihrem Mann Mario führt sie den Betrieb weiter. Die Produktpalette ist vielseitig und wird ständig optimiert. Produziert werden und zu den Geschäftsfeldern gehören u.a.:

- Sonderpaletten und Verpackungen
- Getränke- und Geschenkekisten
- Lamellen ab 5 mm Stärke
- Bohr- und Fräsarbeiten
- Zuschnittarbeiten von Platten und Leisten
- Hartfaserkerne

Die Firma ist zertifiziert nach IPPC-Standard. Von großer Bedeutung für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens ist die Qualitätsarbeit und Zuverlässigkeit der Mitarbeiter.

Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe konnte sich bei mehreren Besuchen vor Ort vom guten Betriebsklima und der angenehmen familiären Atmosphäre überzeugen. Wir freuen uns, dass wir ein Unternehmen mit einer über 100-jährigen Geschichte aus dem klassischen Handwerk bei uns als Mitglied haben!
Zum Wirtschaftsforum 2017 lud die Regionalleitung Schwerin die Unternehmerinnen und Unternehmer in die Eventlocation „Das Haus am See“ ein. Regionalleiterin Karin Winkler begrüßte die rund 55 anwesenden Mitgliedsunternehmen und Gäste, die anschließend gespannt dem Vortrag des Dezernenten für Wirtschaft, Bauen und Ordnung, Bernd Nottebaum, über die Ergebnisse und Vorhaben sowie der Wirtschaftsentwicklung in Schwerin folgten.

Auch in diesem Jahr konnte Schwerin wieder einen Anstieg an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen verzeichnen. Innerhalb von 5 Jahren sind fast 3.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse dazu gekommen, so Nottebaum. Positiv auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich die Neuansiedlung von Großfirmen im Industriepark aus. Neben ZIM Flugsitz soll das Schweizer Medizintechnik Unternehmen Ypsomed hinzukommen, so Nottebaum. Wir hoffen in diesem Jahr den 1.000 Arbeitnehmer im Industriepark begrüßen zu dürfen. Neben einem ebenfalls leichten Anstieg der Einwohnerzahl, ist jedoch eine Abnahme der Übernachtungszahlen zu verzeichnen.

Zur Diskussion steht ebenfalls ein Factory Outlet Center in Schwerin. Da ist sich die Stadtvertretung noch uneins, so Nottebaum. Die Konkurrenz zu Wittenburg und die zu befürchtende sinkende Kaufkraft im Einzelhandel in der Innenstadt sprechen eher gegen ein Outlet Center. Neben vielen geplanten Sanierungen und Neubau von Schulen, Straßen und Einfamilienhäusern, soll diesen Sommer die Verlegung der Straßenbahnschienen am Wittenburger endgültig beendet sein. Weiterhin steht in diesem Jahr die Entscheidung über die BUGA 2025 an. Dazu findet am 24. September ein Bürgerentscheid statt. Neben dem allgemeinen Engagement der Bürger für die BUGA freut sich Nottebaum ebenfalls über die ausstehende Bewerbung zum Weltkulturerbe, die 2022 eingereicht werden soll.

Zu einem kleinen Snack konnten im Anschluss die anwesenden Unternehmer/innen gemeinsam mit Herrn Nottebaum weiter diskutieren und Fragen stellen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Gastgeber für die Gastfreundlichkeit und die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.

So berichtet die SVZ
Schon zum 14. Neujahrsempfang lud der Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim ein. Am 18. Januar 2017 folgten ca. 200 Gäste der Einladung in die Sparkasse Parchim-Lübz, am Standort in der Kreisstadt Parchim.

Zu Beginn stand ein kultureller Teil, dargeboten durch die Musikschule des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Die jungen Künstler ernteten mit ihren Stücken den Applaus des Publikums.

Anschließend gab Hausherr und Gastgeber Joachim Ziegler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Parchim-Lübz, Informationen zur aktuellen Lage im Finanzsektor.

Regionalleiter Wolfgang Waldmüller unterstrich dann klar die Verantwortung des Unternehmertums für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und teilte den Bestrebungen zu immer mehr wirtschaftlicher Betätigung von Kommunen eine klare Absage. Der Staat als Unternehmer ist kein Geschäftsmodell, so Wolfgang Waldmüller, der sich dann zum Neujahrsempfang einen Weckruf zum Thema Industrie 4.0, also der Digitalisierung der Arbeitswelt, wünschte. Industrie 4.0, das meint die Verzahnung der Produktion mit modernsten Informations- und Kommunikationstechniken - und es wird keinen Bogen um Ludwigslust-Parchim machen. Sonst ziehen andere an uns vorbei, so Waldmüller.

Gastredner der Veranstaltung war Ralf Svoboda (Foto), Refereratsleiter Technologie aus dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern. Thema: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt - Wir dürfen keine Zeit verlieren!

Die Digitalisierung revolutioniert die Arbeitswelt. Es wird zu gravierenden Änderungen in der Wirtschaft und den Unternehmen kommen. Die Vorbereitungen müssen jetzt erfolgen. Ehe es zu spät ist. Ralf Svoboda zeigte die Bedeutung des Themas auch für die Sicherung unseres Wohlstands auf.

Der Neujahrsempfang brachte gleich zu Beginn des Jahres wieder die führenden Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft in der Region zum Meinungsaustausch zusammen. Nach dem offiziellen Teil waren die Gäste herzlich zum Büffet eingeladen, bei dem sie Gespräche in angenehmer Runde führen konnten.

Wir danken dem Gastredner Ralf Svoboda, der Kreismusikschule und natürlich der Sparkasse Parchim-Lübz, Joachim Ziegler, für die erneut erfolgreiche 14. Auflage des Neujahrsempfangs, der sich in der Region längst fest als Höhepunkt etabliert hat.
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