Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Unternehmerzeitung 4/2019

Am 27. und 28.11 trafen sich die Verantwortlichen der JOBSTARTER Projekte aus den Regionen Nord und Ost in Göttingen, um bei entspannter Atmosphäre Erfahrungen in der Beratung von Studienabbrechern und Unternehmen auszutauschen. Außerdem wurde der Grundstein für eine neue Arbeitshilfe des BIBB zum Thema „Zusammenarbeit mit Hochschulen“ erarbeitet. Vielen Dank an Frau Zauritz vom Regionalbüro Ost und Frau Arusoglu vom Regionalbüro Nord für die Organisation des gelungenen Workshops. 
Beim Treffpunkt junger Talente am 26.11 erlebten wir mit 20 Azubis aus Schwerin einen spannenden Tag. Schwerpunkt war „Politische Kultur“ in allen seinen Facetten. So gehörten Landtagsbesuch inklusive Probesitzen und Debattieren im Plenarsaal und der Austausch mit dem Landtagsabgeordneten Christian Brade dazu. Junge Menschen sind politikverdrossen? Bei unseren Azubis nicht - ganz im Gegenteil! So gab es am Rednerpult, wo sonst nur die Politiker ihre Reden halten, Plädoyers zur Verbesserung des Berufsschulunterrichts und Statements zum aktuellen Abitursystem - und das ganz spontan!

Nach einer kleinen Stärkung in der Landtagskantine gab es einen Crashkurs in Sachen Digitalkompetenz. Wie künstliche Intelligenz mittels Deep Fakes, eine Gefahr für Politik und Wirtschaft werden können, erklärten Herr Elwert und sein Kollege aus der IT-Abteilung des Landtages eindrücklich. Täuschend echt manipulierte Ton- und Videoaufnahmen von Politikern und anderen wichtigen Entscheidungsträgern erschweren die Wahrheitsfindung. Selbst für Medienprofis wie Journalisten, Redakteuren und Moderatoren ist es fast unmöglich, Original von Fälschung zu unterscheiden. Man mag sich gar nicht ausmalen, welchen Einfluss digitale Technologien haben können, wenn sie in falsche Hände gelangen. Jeder erinnert sich noch gut an die Datenanalysefima Cambridge Analytica, die Trump Wahl 2016 und die Manipulation von Wählern über Social Media. Aufklärung über digitale Technologien ist daher umso wichtiger!

Kultureller Höhepunkt des Tages war die Installations-Ausstellung von Teresa Diehl zur Thematik des Arabischen Frühling im staatlichen Museum. Wie wird Kunst durch Politik beeinflusst? Wie können wir als Betrachter die symbolische Kraft aus Bildern, Videos und Co. erkennen und verstehen? Das war Schwerpunkt unserer Führung, dazu gab es auch die Frage wie gehen wir mit Flucht und Einwanderung um. Wie sieht unser Leben hier aus und wie das der anderen im Kriegsgebiet? Was bedeutet eigentlich Empathie - und wie kann Empathie helfen Ausländerfeindlichkeit abzubauen?
Politik wird nicht nur im Großen gemacht, sondern entsteht im Kleinen. Der Tag war somit gespickt mit vielen Impulsen und Denkanstößen, die sicherlich noch eine Weile nachwirken.  

Die Gemeinschaftsaktion von 
Heinrich Hünicke und dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin nutzten Azubis der WGS Wohnungsgesellschaft Schwerin, der WEMAG, von ALBA Nord GmbH, der Internetagentur MANDARIN MEDIEN, von Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH, vom Netzwerk für Menschen und der DEVK Jens Mehnert. Begleitet wurden wir von TV Schwerin mit ihrem Azubi-Projekt MV Uncut. Wiederholung erwünscht! Wir bedanken uns herzlich bei Frau Feyer und Herrn Booß für die Vorstellung des Landtages und das Kennenlernen der Landtagsverwaltung sowie dem staatlichen Museum für die tolle Führung.
Donnerstag, 21. November 2019

Familienfreundliche Unternehmen geehrt

Am 14. November 2019 fand im Landgestüt Redefin die Auszeichnungsveranstaltung für "Familienfreundliche Unternehmen" statt. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH (WiföG) verleiht das Siegel seit 2014. Von Beginn an vertritt Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe den Unternehmerverband in der Jury. Er sprach  die Laudationes für die Volker Rumstich Transport GmbH und die H.O. Schlüter GmbH..

Bei der Volker Rumstich Transport GmbH betonte der Laudator besonders die Bodenständigkeit, aus der sich auch die familiäre Unternehmenskultur ableitet. Auf dem Foto bei der Ehrung v.l.n.r: Guido Raabe, Geschäftsführerin Katja Rumstich, Geschäftsführer Volker Rumstich, WiföG-Geschäftsführerin Berit Steinberg, Landrat Stefan Sternberg.
Die H.O. Schlüter GmbH würdigte der Redner insbesondere für das vorbildliche betriebliche Gesundheitsmanagement.

Von den Mitgliedsunternehmen des Verbandes in der Region Ludwigslust-Parchim erhielt das Siegel noch in der Erstzertifizierung: PUSCH Heizung-Sanitär GmbH & Co. KG. Erfolgreich rezertifiziert wurden bmp production gmbh und ARCUM Südwestmecklenburg GmbH.

Wir gratulieren den Unternehmen sehr herzlich!
Unternehmerfrühstück in Wismar

Zukunft der Arbeit und des Zahlungsverkehrs

Am 8. November 2019 fand im Steigenberger Hotel Stadt Hamburg in Wismar ein gemeinsames Unternehmerfrühstück mit der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft (WWG) statt. Unter dem Motto: „Zukunft der Arbeit und des Zahlungsverkehrs“ frühstückten die über 50 Gäste aus Wirtschaft und Politik und kamen in regen Austausch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die kommende Entwicklung im Bereich der Arbeit, insbesondere der Unternehmensnachfolge. Hierzu war Herr Bartelsen von der Bürgschaftsbank vor Ort und referierte über die Unternehmensnachfolge, die Unternehmensbewertung und das Nachfolgeportal MV.

Eine lebhafte Diskussion entstand im Anschluss an den zweiten Vortrag des Vormittags. Herr Friede von der DZ BANK AG informierte über die Zukunft des Zahlverhaltens und des Zahlungsverkehrs. Dabei ging er auf vor allem auf die Entwicklung zum bargeldlosen Bezahlen und die Bereiche Request to Pay, Instant Payments und die Payment Service Directive 2 (PSD 2 = Zahlungsdienstrichtlinie) ein. Friede traf damit den Nerv der Gäste, indem er die Bedeutung der Entwicklung hin zum digitalen Zahlverhalten sowohl aus der Perspektive der Unternehmer, als auch aus der Kundenperspektive beleuchtete.

Zum aktuellen Thema der Arbeitszeiterfassung nahm anschließend Herr Marx, Lextum Rechtsanwälte und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Wismar, eine juristische Einordnung vor, bevor Herr Allmendinger, Geschäftsführer von SoftClean GmbH und Vertreter aus der Wirtschaft, moderne & beeindruckende Beispiele aus der Praxis der Arbeitszeiterfassung zeigte.

Die Regionalleitung Nordwestmecklenburg freut sich über den anregenden Vormittag und den intensiven Gedankenaustausch. Vielen Dank allen Gästen und Referenten sowie der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft für die gute Zusammenarbeit und dem Steigenberger Hotel Stadt Hamburg für die ausgezeichnete Betreuung.

 

 
Seminar Gesundheitsförderung & Employer Branding

„Gesundheit kostet Geld, Krankheit ein Vermögen“



Unter dem diesem Motto lud der Unternehmerverband in der Region Nordwestmecklenburg gemeinsam mit dem Verbandsmitglied Concept+ und der Knappschaft zum Seminar in die neue Wismarer Location „Trainstation“.



In einem aktiven Seminar inklusive kleiner Bewegungsübungen erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Möglichkeiten, wie Unternehmen den Wandel zum gesunden Unternehmen schaffen und welche Angebote es durch regionale Partner gibt.

Von der Unterstützung durch die Krankenkasse, über die Verbindung von analogen & digitalen Gesundheitsangeboten bis hin zur zeitgemäßen Büroausstattung mit den richtigen Bürostühlen war alles mit dabei.

Nadine Wendt von der Knappschaft stellte den interessierten Unternehmern eine Kurzanleitung für ein gesundes Team vor und berichtete darüber, wie konkret eine Krankenkasse auf dem Weg zum gesunden Unternehmen helfen kann. Anschließend stellte Tim Bräuer von Concept+ neue und moderne Wege in Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) vor. Mit Concept+ erhalten Unternehmen maßgeschneiderte und lösungsorientierte Gesundheitskonzepte und -angebote. Dabei setzt das Team auf einen Mix aus starkem regionalem Netzwerk, persönlicher Betreuung und digitalen Lösungen.

Als dritten Impuls gab das Unternehmen Info-Büroorganisation einen Überblick über moderne Arbeitsplatzlösungen. Der Arbeitsplatz wird oftmals im BGM-Ansatz der Firmen vergessen und ist doch einer der wichtigsten Stellschrauben, weil dieser tagtäglich genutzt wird. Die Seminarteilnehmer konnten anschließend sowohl modernste Bürostühle testen als auch einen Gesundheitscheck bei Concept+ machen.

Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit immer noch das Bundesland mit der höchsten Anzahl an Arbeitsunfähigkeits-Tagen pro Kopf und Jahr. Mit den hier gebotenen Ansätzen und Partnern gibt es aber gute Möglichkeiten, dass dies in Zukunft verbessert wird.

Die Regionalleitung Nordwestmecklenburg bedankt sich bei den Partnern für die spannenden Einblicke und Anregungen sowie bei den Gastgebern Hammerich Gesunde Schuhe mit ihrer neuen und modernen Tagungs- und Seminarlocation „Trainstation“.
Modellregion Grevesmühlen

Digitalisierung & regionale smart Cities

In der neuen Halle des Firmenverbundes Objekteinrichtung Hengelhaupt & Greve ging es am 25. Oktober um die Digitalisierung in Städten und ganz konkret um das Projekt „Digitale Stadt“ in Grevesmühlen.

Über 50 Mitglieder und Gäste folgten der gemeinsamen Einladung zum Unternehmerfrühstück durch die Regionalleitung Nordwestmecklenburg und die Stadt Grevesmühlen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Lars Prahler und UV-Regionalleiterin Andrea Ulrich übernahm Geschäftstellenleiter Klaus Riedel die Moderation des Vormittags.

In kurzer Interview-Form stellte sich Thomas Köhler, einer von zwei Geschäftsführern des Firmenverbundes Objekteinrichtung Hengelhaupt & Greve Innenausbau, den Anwesenden vor und begrüßte zugleich in der neuen Halle, die am selben Tag später noch mit den Mitarbeitern eingeweiht wurde. „Schon seit 25 Jahren sind wir auf dem Weg der Digitalisierung“, deutete Köhler bei der kurzen, aber beeindruckenden Unternehmensvorstellung an und ebnete damit perfekt den Weg für den ersten Vortrag von Dr. Prof. Matthias Wißotzki (Hochschule Wismar) zum Thema Digitalisierung und regionale smart Cities.

In dem Vortrag beantwortete Prof. Wißotzki Fragen wie „Was ist eigentlich Digitalisierung? Aus welchen Konzepten setzt sich dieser Begriff zusammen und wie können die einzelnen Konzepte auf das Thema digitale Stadt angewendet werden? 

Dabei stellte Wißotzki die Anforderungen an die "Architekten der Digitalisierung" vor, welche sich den Methoden der Wirtschaftsinformatik bedienen wie z.B. Geschäftsmodellentwicklung (Business Modell Engineering), Fähigkeitenmangement (Capability Management) oder Unternehmensarchitekturmanagement (Enterprise Architecture Management). Veranschaulicht am Beispiel der digitalen Parkplatzsuche in einer Stadt, erhielten die Gäste einen Einblick in die Bedarfsentwicklung und die Kombination der dafür notwendigen digitalen Bausteine durch entsprechende Methoden. Über dieses und verschiedenste Digitalisierungsthemen können sich Interessierte ab dem kommenden Jahr im digitalen Innovationszentrum in Wismar informieren.  

Im zweiten Hauptvortrag stellte Grevesmühlens Bürgermeister Lars Prahler das Projekt "Digitale Stadt" vor. Denn Grevesmühlen ist eine von bundesweit 13 Modellregionen für das Thema digitale Stadtentwicklung geworden. In der vorab mit Tweedback durchgeführten Umfrage zum Thema wurde deutlich, dass die Unternehmer vor Ort zwar schon von dem Projekt gehört hatten, die Meinungen zu den Anforderungen an eine „Digitale Stadt“, aber sehr unterschiedlich sind. Prahler stellte die Ideen hinter dem Projekt konkreter vor. Ausgehend von der WLAN-Installation im Innenstadtbereich sollen neue Services für Bürger und Gäste auf der Plattform "Grevesmühlen erleben" entstehen. Dazu zählen z.B. die Vernetzung der regionalen Unternehmen, Digitales Wartezimmer, die Möglichkeit für Bewohner Online- & Offline-Shopping zu kombinieren, Online Speisekarten & Restaurant-Reservierungen sowie Lokal-based-Services für die Stadtbusnutzung & Parkplatzsuche.

In den nächsten fünf Jahren stehen für die Umsetzung solcher Digitalisierungsmaßnahmen 750.000 € aus dem Projekt zur Verfügung.

Der Bürgermeister brachte dabei auch seinen Standpunkt zum Ausdruck:

"Digitalisierung ist Chefsache und mehr als nur Breitband".

Abschließend riet er den Gästen aus Wirtschaft und Politik, dass man im Rahmen der ganzen Digitalisierung eins nicht vergessen sollte: „Spaß haben!“

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Besucher des Unternehmerfrühstücks die Möglichkeit, an einem Rundgang durch den Firmenverbund Objekteinrichtung Hengelhaupt & Greve Innenausbau teilzunehmen. Geleitet wurden diese Führungen durch die Geschäftsführer Thomas Köhler und Ingo Slomski.
Freitag, 15. November 2019

Parlamentarischer Abend in Berlin

Mittelstandsförderung für Ostdeutschland – Wie holt der ostdeutsche Mittelstand auf?

Die Interessengemeinschaft veranstaltet in guter Tradition jährlich einen parlamentarischen Abend. Am 13. November konnten wir gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Ostdeutschland im Kongresszentrum Reinhardtstraßenhöfe in Berlin wichtige Themen des Mittelstandes diskutieren. Als Interessenvertreter der ostdeutschen Wirtschaft begrüßen wir die kürzlich veröffentlichte Mittelstandsstrategie des Bundeswirtschaftsministeriums, welche wesentliche Punkte für die Zukunft der mittelständischen Wirtschaft enthält. Sehr gern hätten wir vom Bundesminister Altmaier dazu mehr gehört. Nach seiner Industriestrategie und der umfassenden Kritik an dieser aus allen Teilen der Wirtschaft, war der Fokus auf den Mittelstand überfällig. Es darf nicht passieren, dass die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft, die in Deutschland in ganz besonderem Maße vom Mittelstand geprägt ist, aus den Augen verloren wird. Die Vorschläge zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand werden daher positiv aufgenommen, aber auch eine zügige und pragmatische Umsetzung erwartet.

Als Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins und Präsident des Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. begrüßte Rolf Paukstat die aus ganz Ostdeutschland angereisten rund 150 Unternehmerinnen und Unternehmern herzlich, warf einige der aktuellen Themen auf und gab allen Wirtschaftsvertretern mit, den Abend für einen konstruktiven Austausch mit den anwesenden Parlamentariern zu nutzen. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung Christian Hirte nahm in Vertretung von Minister Altmaier in seinem Grußwort die gelieferten Stichworte auf. Demografie und Fachkräftemangel sind mittlerweile zur größten Bremse der ostdeutschen Wirtschaft geworden. Hier soll das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz im nächsten Frühjahr Abhilfe schaffen. Hirte betonte, dass der Mittelstand mehr Wertschätzung verdiene, da gerade dort gesellschaftliche Verantwortung übernommen werde, im Gegensatz zu den kapitalgetriebenen Gesellschaften. Und dass es dringend nötig ist, den Mittelstand zu entlasten. Einen Beitrag dazu soll das „Dritte Bürokratieentlastungsgesetz“ bringen, dass - wie aber die anschließende Diskussion in verschiedenen Foren zeigte - den Unternehmern viel zu kurz greift.

Die für den parlamentarischen Abend ausgewählten Schwerpunktthemen finden sich auch in der Mittelstandsstrategie der Bundesregierung wieder, gehen jedoch aus Sicht der Unternehmerschaft in der politischen und öffentlichen Diskussion eher unter. Daher muss weiter darauf aufmerksam gemacht werden. Stichwort Fachkräftemangel: mit den weniger werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssen immer mehr Aufgaben geleistet werden. Vielfach werden Aufträge abgelehnt, geplante Erweiterungen und Investitionen finden nicht statt, weil die Leute fehlen. Und mit diesen „Wenigen“ sind dann auch die nicht enden wollenden bürokratischen Anforderungen zu bewältigen. Viele davon erscheinen unnötig, nicht koordiniert bzw. in ihrer Umsetzung aufwändig. Ein drittes Thema ist die Mittelstandsfinanzierung. Die Unternehmerschaft im Osten Deutschlands benötigt wegen der häufig geringen Eigenkapitalausstattung weiter ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zu angemessenen Konditionen. Die früher als klassischen Mittelstandsfinanzierer agierenden Institute, wie die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken ziehen sich jedoch aus der Finanzierung weitgehend zurück und zwingen die Unternehmerschaft dazu, andere Wege zu finden. 

Aus unserem Bundesland waren dabei Mitglied des Bundestages Claudia Müller (Die Grünen) und Hagen Reinhold (FDP). Die Botschaften an die Politik waren vielfältig und konkret.
Der Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim hat jetzt erstmals seit Gründung des Verbandes, vor fast 30 Jahren, den Mitgliederbestand von 300 Unternehmen überschritten! Allein in diesem Jahr gab es bisher schon 39 Zugänge in der Region. Ludwigslust-Parchim ist seit 2014 bereits stärkste Region im Verband. 304 Mitgliedsunternehmen sind jetzt in Ludwigslust-Parchim organisiert. Zum Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. gehören noch die Regionen Schwerin, Nordwestmecklenburg und Güstrow. In den letzten 9 Jahren hatte Ludwigslust-Parchim, 8-mal die meisten neuen Mitglieder von allen Verbandsregionen.

Regionalleiter Volker Rumstich zeigte sich äußerst erfreut über die Entwicklung: "Dieses Ziel 300 hatten wir für 2019 im Fokus. Ich bedanke mich bei den Regionalleitungs- und Präsidiumsmitgliedern unserer Region, die hier seit fast 30 Jahren ehrenamtlich die Arbeit organisieren. Natürlich bei den Mitgliedsunternehmen für ihre Treue. Nur durch sie und mit ihnen lebt der Verband! Ein besonderer Dank gilt Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe für das leidenschaftliche Engagement mit dem einhergehenden Erfolg in der Akquise. Er hat vor 10 Jahren mit 160 Mitgliedsunternehmen angefangen und innerhalb dieses Zeitraums den Bestand auf hohem Niveau nahezu verdoppelt. Damit leistet er einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestand des Verbandes. Das von ihm für die Mitgliedsunternehmen entwickelte Veranstaltungsformat "UV-Business-Speed-Dating" bringt die Mitglieder schnell zueinander und hat auch neue Unternehmen schon zu uns geführt".

Bestandspflege ist ein weiterer, wichtiger Aspekt der Arbeit in der Region, die den flächenmäßig zweitgrößten Landkreis in Deutschland umfasst. Gerade diese Struktur stellt den Verband vor besondere Herausforderungen. Neben der Region Ludwigslust-Parchim, gibt es auch Mitglieder bei uns aus anderen Bundesländern oder Landkreisen. Ca. 35 Unternehmen sind mittlerweile auch Mitglieder in Ludwigslust-Parchim, die ihre Firmensitze in Brandenburg, Niedersachsen, Hamburg, oder der Mecklenburgischen Seenplatte, haben. Das zeigt, dass die Verbandsregion auch für Firmen außerhalb des direkten Verbandsgebietes interessant ist.

Der hohe Mitgliederbestand ist gut für jedes einzelne Mitglied, denn daraus ergeben sich jeweils umfangreiche Kontaktmöglichkeiten.  
Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. gehört zu den mitglieder-stärksten, freiwillig organisierten, allgemeinen und regionalen Arbeitgeberverbänden im Land Mecklenburg-Vorpommern. Wir vertreten derzeit ca. 650 Mitgliedsunternehmen mit rund 20.000 Arbeitnehmer/innen.

Der Unternehmerverband schreibt zum 01.12.2019 folgende Stelle aus:

Regionalgeschäftsstellenleiter/in (m/w/d) Verbandsregion Nordwestmecklenburg

Als Regionalgeschäftsstellenleiter setzen Sie die Ziele des Verbandes in der Verbandsregion Nordwestmecklenburg um und gewährleisten die Interessenvertretung der regionalen Unternehmerschaft sowie ein aktives Verbandsleben. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmerinnen und Unternehmern der Region, die in einer ehrenamtlichen Regionalleitung organisiert sind, sind Sie verantwortlich, die Ziele und Beschlüsse der Regionalleitung und des Präsidiums des Verbandes umzusetzen. Sie betreuen eigenständig die Mitglieder ihrer Verbandsregionen und setzen sich für die Gewinnung neuer Verbandsmitglieder ein. Sie unterstützen die Vernetzung der Unternehmen und greifen deren Themen auf. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit anderen regionalen Wirtschaftsvertretern, mit relevanten Akteuren aus Kreisverwaltungen, Stadtverwaltungen und der Kommunen in den Verbandsregionen. Sie verantworten ebenfalls die Öffentlichkeitsarbeit über die regionalen Aktivitäten. Als Regionalgeschäftsstellenleiter werden Sie aktiv, in hohem Maße eigenverantwortlich und selbstorganisiert in Ihrer Verbandsregion tätig und können diese im Sinne der regionalen Wirtschaft gestalten.

Verfügen Sie über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss (Bachelor oder Master)? Haben Sie eine positive Sicht auf das Unternehmertum oder waren bereits selbst unternehmerisch tätig? Sind Sie dienstleistungsorientiert, kommunikativ, verbindlich und kennen sich im Landkreis NWM bereits gut aus - dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Sie werden eingearbeitet durch das Team der Kollegen in der Hauptgeschäftsstelle in Schwerin. Arbeitsort ist Wismar.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier als PDF.

Ihre Unterlagen senden Sie bitte mit entsprechenden Nachweisen an den:

Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
19061 Schwerin / Gutenbergstraße 1
Vermerk: Stellenausschreibung Regionalgeschäftsstellenleiter/in
Adressieren Sie bitte diese „persönlich“ an die Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen
Per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!





Der Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim hat jetzt mehr als 300 Mitglieder! Nach 7 weiteren Zugängen im Oktober und 38 neuen Mitgliedern insgesamt, bisher im Jahre 2019, sind nun 302 Mitgliedsunternehmen bei uns organisiert!

Wir führen die zuletzt neu gewonnenen Mitglieder in der Reihenfolge ihres Eintritts in den Verband auf:

1. Backofenbau GmbH, Sven Mierach, Bleichertannenweg 16, 19370 Parchim

2. Tischlerei Schultz, Wolfgang Schultz, Jörnsweg 3, 19273 Kaarßen

3. Art-Lon Bauservice GmbH, Henrik Mernitz, Elbchaussee 189, 22605 Hamburg

4. MGM Performance E-Cars, Florian Mernitz, Elbchaussee 189, 22605 Hamburg

5. eMIS Deutschland GmbH, Ulrich Lewandowski, Werderstraße 135, 19055 Schwerin

6. LVM-Versicherungsagentur Karina Feser, Karina Feser, Am Markt 6, 19386 Lübz

7. Schlosserei Dobbertin Inh. Manuel Tietz, Manuel Tietz, Thomas-Müntzer-Straße 18, 19386 Lübz

Wir begrüßen die neuen Mitglieder sehr herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen!




„Zukunftsfähigkeit“ – dieses Wort war wie ein roter Faden oder Leitgedanke des diesjährigen UV-Branchentages. Rund 90 Unternehmerinnen und Unternehmer der Branchen Verkehr und Transport trafen sich am 24. Oktober auf Einladung der drei großen Regionalverbände unseres Landes in der toll hergerichteten Fahrzeughalle der Nahverkehr Schwerin GmbH. Das Programm versprach interessante Einblicke in die Zukunft der Branchen und an manchen Stellen konnte man diese Entwicklungstendenzen bereits live in Augenschein nehmen. Zukunftsfähigkeit herstellen heißt für die Branche eben: Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, moderne Logistikkonzepte erstellen, innovative Antriebstechnologien einführen. Auch Aspekte des Umweltschutzes müssen immer mehr berücksichtigt werden. Nicht nur die Impulsredner Minister Christian Pegel und Kay Uwe Arnecke, Vorsitzender des VDV Nord (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen), hatten dafür Beispiele und Anregungen parat. Auch in der anschließenden Podiumsdiskussion, an der neben den beiden Hauptrednern auch Vertreter der Branchen, Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern, teilnahmen wurde deutlich, welchen Herausforderungen sich die Branche stellen muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Die kleine Präsentation, die dem Publikum an vier „Haltestellen“ solche bereits in der Realität vorhandenen Innovationen vorstellte, bildete einen interessanten und lockeren Abschluss. Verschiedene E-Modelle waren von Stern Auto zu bewundern. Außerdem stellte Andre Herrmann von der EvoBus GmbH Stuttgard den E-Stadtbus Mercedes eCitaro vor, welcher auch für eine Probefahrt bereitstand, um den neuen Reisekomfort gleich auszuprobieren. Groß war auch das Interesse am „LKW ohne Ohren“ der Spedition Rumstich. Die Digitalisierung der großen Brummis verändert eben nicht nur die Arbeit der Fahrer, sondern auch die Optik der Fahrzeuge. Wilfried Eisenberg, Geschäftsführer Nahverkehr Schwerin, fasste in seiner Eigenschaft als Gastgeber die Diskussion zusammen und warb für weitere Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs. Insbesondere in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern bedeutet das aber auch eine bessere finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand.

Danke an unsere vielen Unterstützer des Branchentages: Volker Rumstich Transport GmbH, LEKA Landesenergie- und Klimaschutzagentur MV GmbH, Stern Auto GmbH, Siemens Mobility, Zweirad-Center Rademacher GmbH und natürlich dem Team des Nahverkehr Schwerin.

TV:Schwerin hat den Branchentag im Videobeitrag "Die Verkehrswende kommt" zusammengefasst. Anschauen, lohnt sich!
Das diskutierten am 17.10 rund 50 Teilnehmer im Regionalen Beruflichen Bildungszentrum (RBB) in Waren-Müritz. Neben einer spannenden Podiumsdiskussion gab es verschiedene Workshops, wie z.B. zu Social Engineering, digitaler Berufsorientierung und Medienbildung. Im Experimentierraum konnte das digitale Schweißen der Handwerkskammer Schwerin und der Robotino des Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum ausprobiert werden. Auch das Digi-Mobil von Digitales MV machte vor der Schule halt - und lockte so interessierte Schüler und Lehrer an!

Vielen Dank an alle Referenten und Teilnehmer!

Folgende Workshops fanden statt:

WS 1: Social Engineering (Referent: Thomas Freitag / Landeskriminalamt M-V)

WS 2: Digitaler (Bildungs-) Mehrkampf: Dabei sein ist alles – das gilt nicht nur im Sport, auch bei der Digitalisierung! (Referentin: Nadja Arp / VIRTUS, Institut für neue Lehr- und Lernmethoden)

WS 3: Digitale Kompetenzen in der Berufsbildung (Referent: Ralf Marohn / Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V.)

WS 4: New Learning in Aus- und Weiterbildung – Kids Scrum und Working Out Loud als Methode für selbstorganisiertes Lernen (Referentin: Barbara Hilgert / GeZu 4.0, FAW gGmbH)

WS 5: E-Learning von 0 auf 100 (Referent: Christoph Konitzer / FH Wismar)

WS 6: Medienbildung in der Berufsschule: Methoden und Themen (Referentin: Antje Kaiser / Landesdatenschutz M-V)

WS 7: Jäger des verlorenen Netzes – Achtsamkeit in der Medienwelt“ (Referenten: Christian Krieg / LAKOST)

WS 8: Lehrfilme: Wissenstransfer durch audiovisuelle Medien - Theorie und Praxis (Referent: Alexander Schult / Lichtspiel 
Medienproduktion & Bildung)

WS 9: Hate Speech (Hassrede) als Herausforderung für den Berufsschulalltag: Erkennen und Entgegentreten! 
(Referent: Christian Heincke / Helden statt Trolle)

WS 10: Berufsorientierung digital – Medien der Bundesagentur (Referentin: Dr. Christiane David / JugendService Mecklen-
burgische Seenplatte)


Die Veranstaltung wurde zusammen mit dem Medienaktiv MV und dem Projekt "vierpunkteins – Digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung" organisiert.
Mitgliedsunternehmen des Unternehmerverbandes Region Ludwigslust-Parchim aus gleich 4 Bundesländern konnten wir zum 6. UV-Business-Speed-Dating begrüßen. Neben Mecklenburg-Vorpommern, kamen diese aus Brandenburg, Niedersachsen und Hamburg. Unser Mitglied alpincenter Hamburg-Wittenburg, Hotel Hamburg-Wittenburg Van der Valk GmbH in Wittenburg, war am 21. Oktober 2019 Gastgeber des beliebten Veranstaltungsformats.  

Anne-Marie Schumacher vom Veranstaltungsbüro des Gastgebers führte die Gäste zunächst durch das Hotel. Neben einer 3.000 qm großen Schneelandschaft mit Möglichkeiten zum Ski- und Snowboardfahren sowie verschiedenen Teambulidings, bietet das 2006 errichtete Haus 123 Hotelzimmer und 5 Tagungsräume für bis zu 220 Personen. Außerdem verfügt Van der Valk am Standort über einen 600 qm großen Festsaal, der Platz für bis zu 400 Personen bietet.

Regionalleiter Volker Rumstich begrüßte dann ca. 30 Teilnehmer und begann mit der Vorstellung neuer Mitglieder, u.a. aus den genannten Bundesländern. Bewusst werden auch Mitglieder außerhalb des Verbandsgebietes akquiriert. Daraus ergeben sich z.T. Kooperationen zwischen Unternehmen. Firmen innerhalb und außerhalb des Verbandsgebietes machen Geschäfte miteinander. Dadurch profitieren unsere Mitgliedsunternehmen im Verbandsgebiet. Anschließend moderierte Regionalgeschäftsstellenleiter Guido Raabe wieder das von ihm für die Mitgliedsunternehmen entwickelte Veranstaltungsformat. Er erklärte kurz die Regeln und schon ging es los. An den Tischen wurden in kurzer Zeit wieder viele Geschäftskontakte gepflegt, bzw. neu geknüpft (Foto). In persönlichen Gesprächen stellten die Mitglieder ihre Firmen vor und tauschten sich aus. Der Netzwerkgedanke ist dabei prägend. Eine ideale Plattform, um die Mitgliedsunternehmen kennenzulernen und perspektivisch, miteinander ins Geschäft zu kommen.

Im Anschluss an die Veranstaltung äußerten sich neue Mitglieder zum Business-Speed-Dating, wie folgt: Heiko Ehlert, Auto & Freizeitmobile, Meyenburg: "Als neues Mitglied im Unternehmerverband konnte ich meine anfängliche Skepsis mit ruhigem Gewissen ablegen. Ich möchte eindeutig positiv erwähnen, dass durch diese spezielle Art des Kennenlernens, was das Speed-Dating betrifft, zum Einen fremde Unternehmen regional und auch überregional zusammengeführt und zum Anderen auch Ideen, bzw. Überlegungen, ans Tageslicht gebracht werden, die für das Business anregend und langfristig ggfs. auch von gegenseitigem Nutzen sein können. Insofern möchte ich Danke sagen für diese Erfahrung und ich bin mir sicher, es bleibt spannend".

Unsere neuen Mitglieder Henrik Mernitz, Art-Lon Bauservice GmbH und Florian Mernitz, MGM Performance E-Cars, beide aus Hamburg, äußerten sich ebenfalls positiv: "Als neue Vereinsmitglieder des UV nutzten wir die Möglichkeit am Speed-Dating teilzunehmen. Hierbei konnten wir unsere aktuellen Unternehmungen in MV sehr gut präsentieren und lernten viele engagierte und erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer des Verbandes kennen. Die offene und vertrauensvolle Atmosphäre war sehr beeindruckend für uns. Wir feuen uns auf das 7. UV-Business-Speed-Dating".

In einer Befragung, die bei den Teilnehmern der Veranstaltung im Nachgang durchgeführt wurde, ergab sich ein ähnliches Bild. Fast alle eingehenden Antworten zeigten sich auf einer Skala von 1-5, mit je 5 Sternen als absolut überzeugt vom Speed-Dating als Netzwerkverbindung, zukunftsorientiertem Netzwerk und dem Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim als Netzwerkplattform.

Wir danken dem alpincenter Hamburg-Wittenburg Van der Valk GmbH, für die Ausrichtung und Anne-Marie Schumacher für die informative Führung!    

Unternehmerzeitung 3/2019

Donnerstag, 26. September 2019

4 neue Mitglieder aus 3 Bundesländern

Der Unternehmerverband Region Ludwigslust-Parchim begrüßt herzlich 4 weitere, neue Mitglieder in seinen Reihen! Diese kommen aus gleich 3 Bundesländern! Neben Mecklenburg-Vorpommern haben die Firmen ihre Sitze in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Wir führen die Neuzugänge in der Reihenfolge ihres Eintritts in den Verband auf:

1. Ehlert Auto & Freizeitmobile, Heiko Ehlert, Wilhelmsplatz 1, 16945 Meyenburg

2. Apfel & Eva - Ernährungspraxis Linda Otto, Linda Otto, Ernst-Thälmann-Straße 22, 16949 Putlitz

3. ITD Informationstechnik- und Dienstleistungs GmbH, André Köster, Lange Straße 30, 19399 Goldberg

4. bavonline gmbH, Udo Trödel, Kirchstraße 7, 51647 Gummersbach


Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Unternehmen!

Damit hat der Unternehmerverband in der Region Ludwigslust-Parchim 2019 bereits 31 neue Mitglieder gewonnen.
297 Mitgliedsunternehmen sind jetzt bei uns organisiert.



Klima - das Thema in aller Munde! Können Unternehmer etwas für Klimaschutz tun und gleichzeitig erhebliche Zuschüsse bekommen? Antwort: Ja!
Energie, Energieeinsparung und Fördermittel bei energieeffizienten Maßnahmen - so lautete das Thema des Unternehmerabends der Region Ludwigslust-Parchim am 23. September 2019. 30 Mitglieder begrüßte Regionalleiter Volker Rumstich im Hotel & Restaurant "Zur Eldenburg" in Lübz. Der Veranstaltungsort war eine Premiere. Das kürzlich neu gewonnene Mitglied stellte sich dann auch gleich bei den Gästen vor. Inhaberin Malgorzata Czaplicka und Peter Pawlowski freuen sich auf unsere Mitglieder. In dem historischen Gebäude kann gut gegessen, getrunken, gefeiert und übernachtet werden. Die vielen Möglichkeiten stellten die Beiden dar. Der Regionalleiter war selbst schon zu Gast und kann Hotel & Restaurant "Zur Eldenburg" ausdrücklich empfehlen!

Neue Mitglieder, u.a. sogar aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, nutzten ebenfalls die Gelegenheiten der persönlichen Vorstellungen.

Arne Rakel (Foto, stehend), technischer Berater Energieeffizienz und Klimaschutz, der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH, sprach zum hochaktuellen Thema. Energieeffizienzmaßnahmen sparen Energie und Kosten. Sie schützen auch das Klima. Für die Umsetzung stehen zahlreiche Förderprogramme bereit. Zuschüsse von 30, 40 und noch mehr Prozent, können die Amortisationszeiten erheblich verkürzen. Der Referent informierte über mögliche Energieeffizienzmaßnahmen und bestehende Förderprogramme.

Unser Mitglied Nico Skiba, Esycon GmbH, präsentierte sich im Umfeld der Veranstaltung als Ansprechpartner zur Umsetzung der energiesparenden Maßnahmen. Er fungierte dann auch noch als Referent.

Im Anschluss an den Vortrag entstand ein lebhafter Austausch. Mitglieder sprachen über ihre Erfahrungen in dem Bereich. Gerade dieser Austausch untereinander ist ein wertvoller Aspekt der Mitgliedschaft im Verband.

André Köster, Mitinhaber und Geschäftsführer der ITD GmbH in Goldberg, äußerte sich folgendermaßen zum Unternehmerabend: "Ich bin zwar schon lange in der Region als IT-Dienstleister aktiv, habe aber jetzt durch die Mitgliedschaft im Unternehmerverband die Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen und auch selber bekannter zu werden. Auf der Veranstaltung durfte ich mich kurz vorstellen und wurde mit offenen Armen augenommen. Die anschließenden Ausführungen der Referenten  zum Thema Energieeffizienz waren sehr informativ, da auch bei uns mittelfristig Änderungen beim Thema Heizung/Energie geplant sind".

Wir danken Malgorzata Czaplicka und Peter Pawlowski für die angenehme Bewirtung und Ausrichtung des Abends! Außerdem Arne Rakel und Nico Skiba für die nutzbringenden Informationen!
Das Team des Unternehmerverbandes war am 20.09. für die Berufsorientierung in Wismar unterwegs. Die Vielfalt an Möglichkeiten macht die Entscheidung nicht leicht. Das zeigte auch die Live-Umfrage über tweedback unter den Schülern der Schulen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Ausbildung, Studium, FSJ oder ein Auslandsjahr nach dem Abitur? Fragen über Fragen für junge Leute. Der Karrierenavigator des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT und des Unternehmerverbandes klärte hier auf. Sechs interessante Lebensgeschichten zeigten den Schülern die unterschiedlichen Karrierewege auf.

So berichtete Hannah-Sophie Goeritz von AIFS über ihre Auslandserfahrung als Au Pair und über die Möglichkeiten von Work and Travel. Herr Mitulla vom DRK sprach über die Möglichkeiten des Bundesfreiwilligendienstes und das Freiwillige Soziale Jahr. Jenny-Jey Rösner bekannt als Weltenbummlerin und Radiomoderatorin entschied sich mit Ende 20 noch einmal für ein Architekturstudium und begeisterte das Publikum nicht nur mit ihrem Hund, sondern auch mit ihrer offenen Art ihren Lebensweg zu erzählen. Interessant war auch der Beitrag von Peter und Martin. Sie studierten zunächst, zweifelten jedoch an ihrer Studiumswahl und entschieden sich stattdessen für eine Ausbildung im Elektrohandwerk bei der Firma Elektro Möller, einem klein-und mittelständischen Unternehmen aus Nordwestmecklenburg. Katharina Peinemann von der Universität Rostock berichtete aus ihrem Alltag als Promovendin und zeigte, welche interessanten Möglichkeiten sich in der wissenschaftlichen Karriere an einer Hochschule oder Universität bieten. Den Abschluss gab Matthias Wißotzki. Im letzten Jahr wurde er als Professor der Wirtschaftsinformatik an der FH Wismar berufen – und das mit 35. Spannend erzählte er, wie er das erreichte und gab den jungen Menschen zahlreiche Tipps mit auf dem Weg, mit welchen Skills sie in der heutigen digitalen Arbeitswelt punkten können.

Insgesamt lauschten rund 400 Schüler den unterschiedlichen Geschichten. Ziel ist es, mit dem Karrierenavigator insbesondere die Zielgruppe der Abiturienten anzusprechen, um Berufs- und Studienorientierung gleichermaßen in das Blickfeld zu rücken. Für interessierte Eltern gab es am Folgetag des Karrierenavigators erstmalig die Möglichkeit, sich im sogenannten Elterncafe beraten zu lassen und auszutauschen. Rund 20 interessierte Eltern folgten der Einladung.

Vielen Dank an alle Referenten und Helfern des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT.
Passend zur bundesweiten Fachkräftewoche trafen sich am 19.09. rund 30 Unternehmer und Personaler zum Thema Recruiting 4.0 in Wismar.
Wie finde ich Fachkräfte und wie kann ich sie an mich binden? Auf welche Netzwerke und Ansprechpartner aus der Region kann ich zurückgreifen? Dazu gab es viele spannende Ideen und Anregungen - die Zeit zum Netzwerken bei strahlendem Sonnenschein wurde bestens genutzt! Insgesamt gab es vier spannende Beiträge:

So berichtete Michael Junge vom Wirtschaftsministerium über die neue landesweite Fachkräfteinitiative anheuern in mv und zeigte wie Unternehmen mit den Social Tags #worklive und @anheuern-in-mv auf der Socialwall der Website anheuern in mv erscheinen – kostenloses Arbeitgebermarketing freut doch jeden Personaler oder?

Wie StudienzweiflerInnen als Fachkräftenachwuchs gewonnen werden können und diese am besten digital zu erreichen sind, zeigte unsere Kollegin Doreen Heydenbluth-Peters vom Projekt ASK for change II.

Wie finde ich aus 17.453 Kursangeboten aus MV die passende Weiterbildung für meinen Mitarbeiter? Und gibt es Fördermöglichkeiten? Dazu gab Nicole Dierker-Refke von weiterbildung-mv.de zahlreiche Tipps.

Zum Abschluss gewährte uns Ingo Matthäus von WBS TRAINING Einblicke in das Recruiting im virtuellen Raum – Fazit: unbedingt selbst ausprobieren!

Präsentationsunterlagen können Sie gerne über Anja Kirchner (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erhalten.

Herzlichen Dank an alle Referenten und Teilnehmer!
Donnerstag, 12. September 2019

Schule trifft Wirtschaft

„Schule trifft Wirtschaft“: unter diesem Motto lud der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg Schwerin e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Schule Wirtschaft“  gestern Schülerinnen und Schüler der 8. Und 9. Klasse zum direkten Dialog mit Unternehmen aus der Region Schwerin ein. Die Pilot-Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der VR-Bank e.G. Schwerin in der Robert-Koch-Straße 42 von 09:00 bis 11:00 Uhr statt.

Die 40 Schülerinnen und Schüler aus der Ecolea Schule, Neumühler Schule und Banzkower Schule trafen auf folgende Unternehmen: Nahverkehr Schwerin GmbH, SAZ – Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V., Leukhard Schaltanlagen Systemtechnik GmbH, ALBA Nord GmbH, SWS Schulen GmbH, V-R Bank e.G. Schwerin und der Ernst Dello GmbH & Co. KG. Das besondere an der Veranstaltung: Die Schüler wurden zu Beginn in Gruppen auf die Unternehmen verteilt und wechselten im 10 Minuten Takt die Stände der Unternehmen, sodass sie am Ende der Veranstaltung garantiert jedes Unternehmen kennen gelernt haben. Dabei bestanden die einzelnen Gruppen aus jeweils 5 Schülern. Auf diese Weise konnten sie sich intensiv mit den Unternehmern und Auszubildenden über die verschiedenen Möglichkeiten einer Ausbildung informieren.

Großer Dank geht an den Hausherren der VR-Bank e.G. Schwerin Herrn Willi Plum, Herrn Jens-Peter Trulsen vom Arbeitskreis Schule Wirtschaft und Herrn Thomas Tweer als Regionalleiter der Verbandsregion Schwerin. Wir danken für das tolle Feedback und freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen dieser Art.

TV:Schwerin hat einen filmischen Beitrag dazu erstellt, den Sie sich hier anschauen können.
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