Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Pamela Buggenhagen

Pamela Buggenhagen

Einen ersten Rückblick auf die Corona-Zeit und die gemeinsamen Anstrengungen für unsere regionale Wirtschaft haben wir ein einem gemeinsamen Pressegespräch mit Präsident Rolf Paukstat, Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen vom Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin, DEHOGA-Präsident Lars Schwarz und dem Geschäftsführer der Vereingung der Unternehmerverbände MV Sven Müller vorgenommen. Tenor: die Wirtschaft stand und steht zusammen, die Verbände haben in engem Austausch mit der Politik an ganz konkreten Maßnahmen und Schritten gearbeitet. Vieles konnte erreicht werden, aber die Situation ist für einige Branchen noch lange nicht ausgestanden. Hier bleiben wir weiter dran! Den Artikel in der Schweriner Volkszeitung können Sie hier nachlesen.

Um Ihre aktuellen Herausforderungen und Einschätzungen aufzunehmen und weiter geben zu können, haben wir gemeinsam mit den Kollegen vom Rostocker Verband eine Umfrage online gestellt. Bitte nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit - Ihre Aussagen werden gebraucht, um die Lage beurteilen zu können. Herzlichen Dank!
Montag, 06. Juli 2020

Unternehmerzeitung 2/2020

Wir haben die aktuellen Problemlagen unserer regionalen Unternehmerschaft und insbesondere der von den Schließungen besonders betroffenen Branchen zusammengetragen.
Wenn die Schließungen weiterhin aufrechterhalten werden müssen, dann müssen die zugesagten Unterstützungsmaßnahmen auch umfassend greifen bzw. die Mängel in der praktischen Umsetzung nachgebessert werden – schnell!
Wir fordern dringend dazu auf, neben den Ausstiegsszenarien auch weiter an den Hilfemaßnahmen zu arbeiten, damit Unternehmen, denen unverschuldet Stillstand verordnet wurde, überhaupt bis zum „Ausstieg“ durchhalten.
Rolf Paukstat als Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin fordert im Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier folgende Nachbesserungen:

1. Unternehmensgröße allein ist kein Kriterium der aktuen Notlage
2. Nachbesserungen und weitere Hilfen
3. Unternehmen und Überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen unterstützen, um die Berufsausbildung sicherzustellen und zu finanzieren
4. Soziale Absicherung der Selbständigen nur über Grundsicherung geregelt - fatales Signal an die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land
5. Bundesweite Exit-Strategie, die regional angemessene Lösungen einschließt

Die Interessengemeinschaft repräsentiert mehr als 22.000 Unternehmer, Handwerker, Selbständige sowie Freiberufler und setzt sich für faire und ausgewogene Wirtschafts- und Marktbedingungen des Mittelstandes im nationalen und internationalen Wettbewerb ein.
Die Wirtschaft erwartet praktikable Nachbesserungen bei den angelaufenen Unterstützungsmaßnahmen und Lösungen für noch offene Themen. Wir hatten Sie in einer Blitzumfrage um Ihre Meinungen gebeten und haben daraus einige Schlußfolgerungen abgeleitet:
  1. Individuelle Expresshilfen und die sogenannte Einzelfallprüfung halten der Realität nicht Stand
  2. Soziale Absicherung der Selbstständigen nur über Grundsicherung  geregelt – fatales Signal für die Unternehmerinnen und Unternehmer
  3. Ausbildungsunternehmen und Überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen sind zu unterstützen, um die Berufsausbildung sicherzustellen und zu finanzieren
Ausführlicheres ist in der Pressemitteilung vom heutigen Tage nachzulesen.
Montag, 06. April 2020

Unternehmerzeitung 1/2020

Mittwoch, 18. März 2020

Aktuelle Infos zum Kurzarbeitergeld

Zur Beantragung von Kurzarbeitergeld - KUG - haben wir noch einmal die aktuellen Informationen für Sie:

Bitte besuchen Sie vorzugsweise die Homepage der Arbeitsagentur mit allen wichtigen Informationen, Erklär-Videos und den Vordrucken (unten rechts unter Downloads). Alle aktuellen Änderungen werden hier veröffentlicht, so dass Sie immer die notwendigen und korrekten Informationen finden: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen
 
Die Kollegen aus der Arbeitsagentur haben aktuell eine Verzehnfachung von Anträgen zu bewältigen. Von hier kommt folgende Bitte: Wenn Sie noch keine Online-Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit vereinbart haben und daher auch noch nicht registriert sind, registrieren Sie sich nicht. Wenn man seine Zugangsdaten nicht mehr zur Hand hat, sollte man nicht versuchen, sich erneut zu registrieren, da das die Zuordnung Ihrer Anzeige auf Kurzarbeitergeld erschwert.

Laden Sie sich besser die nötigen Dokumente aus dem Downloadbereich herunter, füllen aus, scannen ein und schicken den Antrag/die Anzeige per Mail oder auch per Post. Füllen Sie bitte jedes Pflichtfeld der Anzeige aus. Sie können das Formular direkt an das Postfach: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Eine kurze Begründung, warum Sie Kurzarbeitergeld beantragen sowie die Einverständniserklärung der Mitarbeiter (Einverständnis, dass Kurzarbeitergeld beantragt wird bzw. die Zustimmung vom Betriebs /- Personalrat) fügen Sie der Mail bei. Alles, was gleich vollständig ankommt, muss nicht einzeln nachgefragt oder nachgereicht werden und beschleunigt das Verfahren.
Freitag, 06. Dezember 2019

Unternehmerzeitung 4/2019

Freitag, 15. November 2019

Parlamentarischer Abend in Berlin

Mittelstandsförderung für Ostdeutschland – Wie holt der ostdeutsche Mittelstand auf?

Die Interessengemeinschaft veranstaltet in guter Tradition jährlich einen parlamentarischen Abend. Am 13. November konnten wir gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Ostdeutschland im Kongresszentrum Reinhardtstraßenhöfe in Berlin wichtige Themen des Mittelstandes diskutieren. Als Interessenvertreter der ostdeutschen Wirtschaft begrüßen wir die kürzlich veröffentlichte Mittelstandsstrategie des Bundeswirtschaftsministeriums, welche wesentliche Punkte für die Zukunft der mittelständischen Wirtschaft enthält. Sehr gern hätten wir vom Bundesminister Altmaier dazu mehr gehört. Nach seiner Industriestrategie und der umfassenden Kritik an dieser aus allen Teilen der Wirtschaft, war der Fokus auf den Mittelstand überfällig. Es darf nicht passieren, dass die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft, die in Deutschland in ganz besonderem Maße vom Mittelstand geprägt ist, aus den Augen verloren wird. Die Vorschläge zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Mittelstand werden daher positiv aufgenommen, aber auch eine zügige und pragmatische Umsetzung erwartet.

Als Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins und Präsident des Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. begrüßte Rolf Paukstat die aus ganz Ostdeutschland angereisten rund 150 Unternehmerinnen und Unternehmern herzlich, warf einige der aktuellen Themen auf und gab allen Wirtschaftsvertretern mit, den Abend für einen konstruktiven Austausch mit den anwesenden Parlamentariern zu nutzen. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung Christian Hirte nahm in Vertretung von Minister Altmaier in seinem Grußwort die gelieferten Stichworte auf. Demografie und Fachkräftemangel sind mittlerweile zur größten Bremse der ostdeutschen Wirtschaft geworden. Hier soll das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz im nächsten Frühjahr Abhilfe schaffen. Hirte betonte, dass der Mittelstand mehr Wertschätzung verdiene, da gerade dort gesellschaftliche Verantwortung übernommen werde, im Gegensatz zu den kapitalgetriebenen Gesellschaften. Und dass es dringend nötig ist, den Mittelstand zu entlasten. Einen Beitrag dazu soll das „Dritte Bürokratieentlastungsgesetz“ bringen, dass - wie aber die anschließende Diskussion in verschiedenen Foren zeigte - den Unternehmern viel zu kurz greift.

Die für den parlamentarischen Abend ausgewählten Schwerpunktthemen finden sich auch in der Mittelstandsstrategie der Bundesregierung wieder, gehen jedoch aus Sicht der Unternehmerschaft in der politischen und öffentlichen Diskussion eher unter. Daher muss weiter darauf aufmerksam gemacht werden. Stichwort Fachkräftemangel: mit den weniger werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssen immer mehr Aufgaben geleistet werden. Vielfach werden Aufträge abgelehnt, geplante Erweiterungen und Investitionen finden nicht statt, weil die Leute fehlen. Und mit diesen „Wenigen“ sind dann auch die nicht enden wollenden bürokratischen Anforderungen zu bewältigen. Viele davon erscheinen unnötig, nicht koordiniert bzw. in ihrer Umsetzung aufwändig. Ein drittes Thema ist die Mittelstandsfinanzierung. Die Unternehmerschaft im Osten Deutschlands benötigt wegen der häufig geringen Eigenkapitalausstattung weiter ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zu angemessenen Konditionen. Die früher als klassischen Mittelstandsfinanzierer agierenden Institute, wie die Sparkassen und die Genossenschaftsbanken ziehen sich jedoch aus der Finanzierung weitgehend zurück und zwingen die Unternehmerschaft dazu, andere Wege zu finden. 

Aus unserem Bundesland waren dabei Mitglied des Bundestages Claudia Müller (Die Grünen) und Hagen Reinhold (FDP). Die Botschaften an die Politik waren vielfältig und konkret.
Freitag, 27. September 2019

Unternehmerzeitung 3/2019

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