Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
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Dienstag, 26. Januar 2016

Diskussion über 25 Jahre Wirtschaftsentwicklung in M-V

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Gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Schweriner Landtag hatten die drei führenden regionalen Unternehmerverbände des Landes rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche Parlamentarier in das Rostocker Radisson Blu Hotel geladen. Im Beisein von Ministerpräsident Erwin Sellering und Energieminister Christian Pegel diskutierten Verbandsvertreter aus Rostock, Schwerin und Vorpommern sowie Arcona-Chef Alexander Winter die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 25 Jahre. Gleichzeitig wagten sie einen Ausblick in die Zukunft und artikulierten ihre Erwartungen an die politischen Akteure und an die Unternehmen im Lande.

Präsident Rolf Paukstat, der als Sprecher der landesweiten Kooperation fungiert, hatte trotz unstrittig zahlreicher positiver Entwicklungen einige kritische Anmerkungen in seinem Redebeitrag verankert. Für Paukstat sind sowohl die ehrgeizigen Zielsetzungen von M-V im Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die ungebremste Förderung der Werften durchaus überdenkenswert. Auch beim leidigen Thema der Entbürokratisierung ist diese Landesregierung von SPD und CDU nicht wirklich vorangekommen. Bildung in allen Lebensphasen steht für den Schweriner Verbandspräsidenten ganz oben auf der Agenda. Hier kann und muss M-V noch weiter nachlegen. Auch auf die unbedingte Überwindung der extremen Kleinteiligkeit der Wirtschaft muss das Land mit gezielter Unterstützung und Förderung in dieser Förderperiode hinarbeiten.

Paukstat sicherte im Namen seiner Präsidentenkollegen der Landesregierung eine intensive Unterstützung bei der Vorbereitung des 2. Russlandtages in M-V zu. Hier erfährt das Land auch verbale Zuwendungen aus den Präsidien der anderen ostdeutschen Unternehmerverbänden.

Trotz unterschiedlicher Akzente und nicht ausbleibender Differenzen in der Bewertung der Lage waren sich die Vertreter von Politik und Wirtschaft einig, dass die sicher nicht leichter werdenden Herausforderungen nur gemeinsam gelöst werden können. Dazu ist ein offener, fairer und direkter Dialog aller Akteure Grundvoraussetzung. In diesem Kontext stand die erste Veranstaltung dieser Art im laufenden Jahr.

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